Mittwoch, 7. Dezember 2016

Der Name ist Programm: Der neue Opel Insignia Grand Sport

Vorhang auf für den neuen Opel Insignia Grand Sport. Auf den ersten Blick beweist die nächste Generation des Opel-Flaggschiffs, dass sie ihren neuen Namenszusatz zu Recht trägt. Bereits die erste Insignia-Generation – das „Auto des Jahres 2009“ – war mit 900.000 verkauften Exemplaren äußerst erfolgreich. Nun kommt der Insignia Grand Sport, der auf einer komplett neuen Architektur basiert. Das Fahrzeug verfügt über einen 92 Millimeter längeren Radstand, was mehr Platz im Innenraum ermöglicht und insbesondere den Passagieren im Fond zugutekommt. Zugleich lassen die veränderten Proportionen den Wagen athletischer und präsenter denn je auf der Straße stehen: ein wahres Flaggschiff. Der neue Insignia Grand Sport wirkt länger und tiefer; mit seiner schlanken, coupéhaften Silhouette vermittelt er den festen Stand eines Premiumklasse-Fahrzeugs – beste Aerodynamikwerte mit cW = 0,26 inklusive. Im Innenraum umgibt den Fahrer die ebenso schlank und leicht gezeichnete Instrumententafel. Der Insignia-Pilot sitzt drei Zentimeter tiefer als bisher, was ihm ein unvergleichlich direktes Fahrgefühl vermittelt.
Doch der Insignia Grand Sport erscheint nicht nur sportlicher – er ist es auch. Wie schon beim Opel Astra hatte die Effizienz für die Opel-Ingenieure bei der Entwicklung höchste Priorität. Mit Erfolg: Sie konnten dank optimiertem Packaging und Leichtbaumaterialien bis zu 175 Kilogramm an Fahrzeuggewicht gegenüber dem Vorgängermodell einsparen – klare Pluspunkte für Agilität und Fahrverhalten. Neue Hightech-Features wie der Allradantrieb mit Torque-Vectoring – das anspruchsvollste System der Klasse – oder die neue Achtstufen-Automatik spielen ihre Stärken voll aus.
Dazu kommen zahlreiche Top-Technologien, die das Fahren im neuen Insignia Grand Sport noch sicherer, entspannter und komfortabler machen. Aus dem vielgelobten adaptiven LED-Matrix-Lichtsystem im Astra haben die Ingenieure nun die nächste Generation des IntelliLux LED® Matrix-Lichts für den Insignia entwickelt – schneller, präziser und kraftvoller, mit einem Fernlichtstrahl bis zu 400 Meter Reichweite. Features wie der aktive Spurhalte-Assistent mit automatischer Lenkkorrektur, das neue Head-up-Display und die 360-Grad-Kamera sowie Ausstattungsmerkmale von einzigartigen, AGR-zertifizierten Premium-Sitzen über beheizbare Sitze vorne und im Fond bis hin zur beheizbaren Windschutzscheibe erhöhen den Komfort weiter. Top-Infotainment und -Vernetzung mit IntelliLink der jüngsten Generation und Opel OnStar sind ebenso an Bord. Der persönliche Online- und Service-Assistent bietet mit dem Start des neuen Insignia weitere Dienstleistungen. Und auch an die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, die nicht im neuen Insignia Grand Sport sitzen, ist gedacht. Er ist der erste Opel mit aktiver Motorhaube und verbessert somit deutlich den Fußgängerschutz. Bei einem Zusammenstoß hebt sich die Aluminiumhaube in Millisekunden an, um den Abstand zu harten Teilen des Motorblocks zu vergrößern.
„Mit dem neuen Insignia Grand Sport ist Opel wieder ein großer Wurf gelungen. Unser neues Flaggschiff führt alle hochgelobten Tugenden seines erfolgreichen Bruders Astra auf ein noch höheres Niveau. Kein anderes Auto der Insignia-Klasse vereint in der Summe so viele hochmoderne Technologien in sich. Wir haben unseren Newcomer leicht, überaus agil gemacht und mit einem unvergleichlichen Fahrgefühl ausgestattet. Dazu haben ihm unsere Designer eine außergewöhnliche Mischung aus Eleganz und Athletik mitgegeben, neben der selbst Fahrzeuge höherer Klassen blass aussehen. Der neue Insignia repräsentiert eine neue Größe: Er ist ein Grand Sport im besten Sinne“, sagt Opel Group CEO Dr. Karl-Thomas Neumann.

Pure Emotion: Design inspiriert vom Monza Concept
Nicht umsonst stand bei der Gestaltung der Karosserie des neuen Insignia Grand Sport innen wie außen die vielbeachtete Studie Monza Concept Pate – im wortwörtlichen Sinn. Das Konzeptfahrzeug war während der Entwicklung vor Ort im Design-Studio, sodass die Designer es stets im Blick hatten. Schließlich sollte das neue Opel-Flaggschiff ebenso hochwertig, schlank und athletisch wie die Studie werden.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Insignia Grand Sport sieht so leicht aus wie er ist. Trotz minimal längerer Außenmaße um 55 auf 4.897 Millimeter als der Vorgänger hat die neue Generation allein bei der Rohkarosserie um rund 60 Kilogramm abgespeckt; insgesamt bringt die Neukonstruktion bis zu 175 Kilogramm weniger auf die Waage. Während sich der Radstand in der komplett neuen Architektur um 92 Millimeter auf 2.829 Millimeter verlängert hat, verfügt der Insignia nun über deutlich reduzierte Karosserieüberhänge vorn und hinten sowie eine um 11 Millimeter breitere Spur. Proportionen, die zu einem heckgetriebenen Modell höherer Fahrzeugklassen passen. Zugleich ist der Leichtathlet mit seiner schwungvoll gestalteten Dachlinie 29 Millimeter flacher. Mit diesem augenfälligen Design wirkt der Insignia Grand Sport athletisch-elegant – eine Silhouette beinah wie ein Coupé.
Der prominente Kühlergrill und die vom Monza Concept inspirierten schmalen Scheinwerfereinheiten strecken die Front optisch in die Breite. Der Grill sitzt tiefer als bisher und unterstreicht so den festen Stand auf der Straße. Akzentuierte Chromstreifen zwischen Fenster und coupéhaftem Dachverlauf betonen die gestreckte Silhouette des Insignia Grand Sport. Die charakteristische Opel-Sichel im unteren Türenbereich lenkt den Blick zugleich in Richtung Heck. Der neue Insignia Grand Sport ist dabei so windschnittig, wie er aussieht: Er hat einen vorbildlichen cW-Wert von 0,26 und zählt damit zu den aerodynamischsten Modellen seiner Klasse.
Am Heck finden sich klar gezogene Linien, die im Zusammenspiel mit den schlanken LED-Rückleuchten im Doppelschwingen-Motiv den Wagen ebenfalls breit und präsent erscheinen lassen. Gemeinsam mit der neugestalteten zentralen LED-Bremsleuchte bietet der Insignia Grand Sport auch von hinten einen Hightech-Look, der charakteristisch für Fahrzeuge aus dem Premium-Segment ist.
„Der neue Insignia Grand Sport vermittelt ein absolut hochwertiges Qualitätsgefühl – in seinen Proportionen und in jedem kleinsten Detail“, sagt Mark Adams, Vice President Design Europe. „Fließende Linien und fein gearbeitete Oberflächen mit präzisen Kanten unterstreichen das faszinierende Design. Der Insignia Grand Sport wirkt länger, flacher und breiter als er de facto ist – und er sieht äußerst hochwertig aus. Jedes Designmerkmal vermittelt technisches Gespür und höchste Präzision. Der neue Insignia verspricht Wertigkeit und verströmt Premium-Anmutung.“
Der Blick selbst für das kleinste Detail wird auch im Innenraum spürbar. Das fahrerorientierte Cockpit zeigt glasklar die Design-Philosophie von Opel – skulpturales Design trifft auf deutsche Ingenieurskunst. Das Armaturenbrett mit seiner fein strukturierten Oberfläche ist dabei betont horizontal ausgerichtet. Der Innenraum ist insgesamt effizient, präzise und geräumig gestaltet. Insbesondere die Passagiere im Fond profitieren vom neuen Design und den optimierten Proportionen. Dank verlängertem Radstand und komplett neuer Auslegung verfügen sie in Hüfthöhe über 32 Millimeter mehr Platz, die Schulter- und Kniefreiheit nahm um 25 Millimeter, die Kopffreiheit um acht Millimeter zu. Der Kofferraum kann sich mit 490 bis maximal 1.450 Liter Fassungsvermögen ebenfalls mehr als sehen lassen.
Das Cockpit ist ganz auf den Fahrer zugeschnitten. Der Fahrer des Insignia Grand Sport sitzt um drei Zentimeter tiefer als bisher, ist damit besser ins Fahrzeug integriert und erhält so ein sportlicheres, intensiveres und direkteres Fahrgefühl. Die Mittelkonsole umgibt ihn regelrecht, sodass er sich wie in einem höherklassigen Fahrzeug fühlt. Klare Linien, skulpturale Oberflächen und eine Top-Verarbeitung mit weichen Materialien tragen zu Wohlfühl-Charakter und Eleganz bei. Intuitiv fühlen sich Fahrer und Passagiere geborgen.
Auch Armaturen und Infotainment-Schnittstellen sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Der rahmenlose Touchscreen des IntelliLink-Systems zeigt einen hochwertigen und technischen Charakter. Im Sinne einer einfachen, übersichtlichen Bedienung lassen sich viele Funktionen über den Touchscreen ausführen. Für den schnellen und intuitiven Zugriff gibt es in drei Reihen angeordnete Kontrollzentren: Die obere Reihe ist für die Hauptfunktionen des Infotainment-Systems vorbehalten, die mittlere zur Regulierung von Klimaanlage und Heizoptionen und die untere Reihe für die Fahrerassistenz-Systeme. Dank der klaren Anordnung müssen Fahrer und Passagiere zur Bedienung der wichtigsten Funktionen so nicht via Touchscreen in Untermenüs suchen.

Sportlich zupackend: Antriebstechnologien, die Fahrspaß bringen
So sportlich wie der Insignia Grand Sport von außen wirkt, fährt er sich auch. Zum Marktstart im kommenden Jahr rollt er mit einer breiten Palette an stets turbo-aufgeladenen Motoren und Getrieben der jüngsten Generation vor. Komplett neu im Programm ist die reibungsoptimierte, hocheffiziente Achtstufen-Automatik. Sie glänzt mit hohem Schaltkomfort und ist zunächst ausschließlich in Kombination mit Allradantrieb erhältlich. Der neue intelligente Allradantrieb mit Torque-Vectoring ist das ausgereifteste System seiner Klasse und kommt in Kombination mit der komplett neuen, hochmodernen Fünflenker-Hinterachse. Zwei elektrisch gesteuerte Lamellen-Kupplungen ersetzen das Differenzial und stellen eine präzisere, individuellere Kraftübertragung an jedes Hinterrad sicher – unabhängig von Bodenbelag, Nässe, Eis oder Schnee. In Kurven wird beispielsweise zusätzliches Drehmoment an das äußere Hinterrad geleitet, sodass der Insignia Grand Sport überaus präzise einlenkt und eventuellem Untersteuern entgegengewirkt. Das System reagiert in Sekundenbruchteilen beim Tritt aufs Gaspedal, so bleibt das Auto für den Fahrer stabiler und in jeder Situation einfacher lenkbar.
Die Basis für optimales, situationsgerechtes Fahrverhalten bildet das weiterentwickelte FlexRide-Fahrwerk. Es adaptiert Stoßdämpfer, Lenkung, Gaspedalkennlinie und Schaltpunkte (bei Automatik) eigenständig oder anhand der vom Fahrer wählbaren Modi Standard, Sport und Tour. Je nach Modus reagieren Lenkung und Gasannahme direkter und der Schleuderschutz ESP greift früher oder später regulierend ein. Die neue zentrale „Drive Mode Control“-Software ist dabei das Herz des adaptiven Fahrwerks. Sie wertet permanent alle Sensoren sowie Einstellungen aus und erkennt den individuellen Fahrstil.

So funktioniert Sicherheit: Assistenzsysteme der Spitzenklasse
Der neue Insignia Grand Sport beeindruckt nicht nur mit fortschrittlicher Chassis-Technologie, sondern auch mit hochmodernen Assistenz- und Komfortmerkmalen. Kein anderes Modell im Segment bietet eine solche Bandbreite an intelligenten Technologien wie die Neuauflage des Opel-Flaggschiffs.
Highlight im wahrsten Sinne des Wortes ist die zweite Generation des innovativen, preisgekrönten adaptiven IntelliLux LED® Matrix-Lichts, das nun mit 32 in Reihe angeordneten LED-Segmenten – doppelt so viele wie im Astra – selbst in den neudesignten schmalen Lichteinheiten des Insignia Platz findet. Möglich machten dies eine sich rasant weiterentwickelnde LED-Technologie sowie der Einfallsreichtum der Opel-Ingenieure. Dank der höheren Anzahl von LED-Elementen passen sich die Lichtfunktionen noch präziser der jeweiligen Verkehrssituation an; die Übergänge zwischen den Lichtmodi verlaufen dabei schneller und fließender. Damit steigen beim adaptiven IntelliLux LED® Matrix-System die Qualität der Lichtverteilung ebenso wie die Lichtintensität und die Reaktionsgeschwindigkeit. Um die Sicht in Kurven zu optimieren, haben die Opel-Ingenieure die IntelliLux LED®-Scheinwerfer mit einer innovativen aktiven Kurvenlichtfunktion ausgestattet: Je nach Lenkeinschlag erhöht sich die Lichtintensität der inneren Matrix-Elemente, um die gewählte Spur heller auszuleuchten, während der äußere Kurvenrand „abgedimmt“ wird. Dazu kommt ein ins Abblendlicht-Modul integrierter, spezieller LED-Fernlicht-Strahl, der die Lichtweite auf bis zu 400 Meter verlängert. Diese Lösung ist für den Kunden erschwinglicher als laserbasiertes Fernlicht und zugleich praxisrelevanter, da der Fernlicht-Strahl so viel öfter aktiviert und genutzt werden kann.
Zu den weiteren Neuerungen in Sachen Fahrerassistenz zählen Features wie:
  • das Head-up-Display, das Informationen zu Geschwindigkeit, Verkehrszeichen, Geschwindigkeitsregler oder Navigation auf die Windschutzscheibe in das direkte Sichtfeld des Fahrers projiziert. So bleibt der Blick stets auf die Straße gerichtet.
  • die 360-Grad-Kamera, die aus vier einzelnen Kameras an jeder Fahrzeugseite besteht. Sie ermöglicht einen Rundum-Blick aus der Vogelperspektive und erleichtert so jegliches Parkmanöver.
  • der adaptive Geschwindigkeitsregler ACC (Adaptive Cruise Control) mit automatischer Gefahrenbremsung, der den Abstand zum Vordermann misst und die Geschwindigkeit daran anpasst. Verringert sich die Distanz abrupt, leitet ACC eine automatische Notfallbremsung ein.
  • der aktive Spurhalte-Assistent mit automatischer Lenkkorrektur. Stellt das System das unbeabsichtigte Ausscheren aus der eigenen Spur fest, zeigt es dies nicht nur im Display an, sondern lenkt mit sanften Lenkradstößen aktiv gegen.
  • der Rückfahr-Assistent. Das System warnt mittels Radarsensoren im Stoßfänger beim Rückwärtsausparken vor sich nähernden Objekten in einer Entfernung bis zu 20 Meter und einem Winkel von bis zu 90 Grad links und rechts des Autos – überaus praktisch beim Rangieren aus Parklücken mit begrenzter Sicht.
Einfach top: Komfort und Unterhaltung auf Top-Niveau
Auch in Sachen Komfort setzt der Insignia Grand Sport Maßstäbe. Nach wie vor ist Opel einer der wenigen Hersteller, die von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V. zertifizierte Sitze im Angebot und die Verfügbarkeit dieser Sitze demokratisiert haben. Neben vielfachen Einstellungsmöglichkeiten bieten die Premium-Ergonomie-Frontsitze im neuen Insignia dabei eine einzigartige Kombination aus elektrischer Sitzwangenjustierung sowie Massage-, Memory- und Ventilations-Funktion. Auch die Passagiere im Fond können sich über mehr Komfort freuen: Denn ebenso wie Fahrer- und Beifahrer kommen sie auf Wunsch auf den beiden äußeren Plätzen in den Genuss beheizbarer Sitze. Schnellen Durchblick an kalten Wintertagen garantiert zudem die ebenfalls beheizbare Windschutzscheibe. Und für den bequemen Zustieg zum Auto sorgt das bei allen Ausstattungsvarianten serienmäßige schlüssellose Schließ- und Startsystem „Keyless Open & Start“.
Für beste Unterhaltung und Top-Vernetzung ist – Opel-typisch – mit der jüngsten, Apple CarPlay und Android Auto kompatiblen Generation von IntelliLink-Systemen gesorgt. Und während das Smartphone nahtlos in das Fahrzeug-Infotainment integriert ist, lädt es ab sofort sogar kabellos auf. Mit an Bord ist auch der wegweisende Online- und Service-Assistent Opel OnStar mit seinen zahlreichen Diensten von der automatischen Unfallhilfe bis zum Diebstahl-Notfallservice. Mit dem neuen Insignia geht auch ein neuer persönlicher Service an den Start, bei dem sich die Passagiere einfach an den Opel OnStar-Berater wenden, um beispielsweise ein Hotel auszuwählen und ein Zimmer zu reservieren. Zudem ermöglicht der 4G LTE WLAN-Hotspot des Systems allen Insignia-Reisenden die schnelle Verbindung ihres mobilen Endgeräts mit dem Internet.
Die offizielle Weltpremiere des neuen Opel-Flaggschiffs findet im März 2017 auf dem Genfer Automobilsalon statt.























Sonntag, 13. November 2016

Neuer Opel Insignia: Mit dem IntelliLux LED® Matrix-Licht der nächsten Generation

Der neue Opel Insignia kommt 2017 – und mit ihm die nächste Generation des innovativen, preisgekrönten IntelliLux LED® Matrix-Lichts. Vor einem Jahr im Astra eingeführt, bietet die nächste Stufe des hochmodernen Lichtsystems im neuen Insignia nun noch mehr Funktionen. So wird die Sicht bei Nacht klarer, weiter und besser als je zuvor.
Das IntelliLux LED® Matrix-Licht der nächsten Generation lässt eine Vision wahr werden: Als Opel CEO Dr. Karl-Thomas Neumann auf der IAA 2013 die Studie Monza Concept als Vorläufer zukünftiger Opel-Modelle vorstellte, wussten die Lichtexperten von Opel, welche Mammutaufgabe damit auf sie zukommen sollte. Denn sie waren zu diesem Zeitpunkt gerade dabei, den letzten Schliff an die Scheinwerfer des adaptiven Matrix-Lichts für den neuen Astra zu legen. Dieser verfügt über 16 LED-Elemente – acht auf jeder Fahrzeugseite –, welche die Länge und Verteilung des Lichtkegels automatisch und kontinuierlich jeder Verkehrssituation anpassen. Mit Blick auf den Messestar Monza Concept und dessen visionäres Design kam die Frage auf, wie die innovative Matrix-Licht-Technologie bei der nächsten Insignia-Generation in solch ultra-schlanken Scheinwerfern Platz finden sollte.
Rückenwind für die Opel-Lichtingenieure – zum Vorteil der künftigen Insignia-Kunden: Die LED-Entwicklung schreitet in sprichwörtlicher Lichtgeschwindigkeit voran. Schon während des Astra-Entwicklungsprozesses wurden LEDs immer kompakter und zugleich leistungsstärker. Für die vom Monza Concept inspirierten Scheinwerfer des neuen Insignia bedeutet das: Die Lichtexperten konnten selbst in den schmaleren Lichteinheiten doppelt so viele – nämlich 32 – LED-Segmente wie im Astra unterbringen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Scheinwerfer wirken nicht nur eleganter – dank der höheren Anzahl von LED-Elementen passen sich die unterschiedlichen Lichtfunktionen noch präziser der jeweiligen Verkehrssituation an, und die Übergänge zwischen den Modi verlaufen noch fließender. Damit steigt beim adaptiven IntelliLux LED® Matrix-System des zukünftigen Insignia die Qualität der Lichtverteilung genauso wie die der Lichtintensität.
„Vom Astra wissen wir, wie sehr die Kunden die Vorteile der IntelliLux LED® Matrix-Scheinwerfer schätzen“, sagt Ingolf Schneider, Leiter Lichttechnik bei Opel. „Mit dem komplett neuen Insignia bringen wir jetzt die weiterentwickelte zweite Generation der innovativen Lichttechnologie auf den Markt – neue Funktionen für eine noch bessere Nachtsicht inklusive.“
Um die Sicht in Kurven weiter zu optimieren, verfügen die IntelliLux LED® Matrix-Scheinwerfer im Fernlichtmodus über eine neues „Highlight“. Die Lichtintensität der inneren Matrix-Elemente erhöht sich je nach Lenkeinschlag. So konnten die Ingenieure erreichen, dass die Kurve noch heller ausgeleuchtet wird. Dazu kommt in jedem IntelliLux-Scheinwerfer ein spezieller Fernlicht-Strahl, der die Lichtweite auf bis zu 400 Meter verlängert. Der Fahrer erkennt damit beispielsweise querende Tiere in einer Entfernung, die bis dato im Dunkeln lag.
Obgleich das adaptive IntelliLux LED® Matrix-Licht viele Merkmale des visionären Monza Concept in die Realität umsetzt, könnte es kaum unkomplizierter funktionieren: Sobald das Auto die Stadtgrenzen passiert, springen die Matrix-Scheinwerfer automatisch in den Fernlichtmodus und passen Länge und Verteilung des Lichtkegels kontinuierlich jeder Verkehrssituation an – egal ob der Insignia auf der Autobahn, der Landstraße, wieder in die Stadt oder durch Kurven fährt. Das hochmoderne System macht für Fahrer und Passagiere des neuen Opel Insignia im wahrsten Sinne des Wortes die Nacht zum Tag, ohne dabei andere Verkehrsteilnehmer zu blenden.


„7 in 17“: Opel mit sieben neuen Modellen im Jahr 2017

Sieben Premieren: Modelloffensive vom Ampera-e bis zum neuen Flaggschiff Insignia

 Im kommenden Jahr gibt Opel in allen Fahrzeugklassen Vollgas: „7 in 17“ heißt die Modelloffensive mit sieben Premieren für 2017. So viele Neuheiten hat Opel in seiner langen Geschichte – Fahrzeugbau seit 1899 (!) – noch nie in nur einem Kalenderjahr auf den Markt gebracht. Die „7 in 17“ sind Teil der großen Modelloffensive mit insgesamt 29 neuen Modellen zwischen 2016 und 2020. In diesem Zeitraum werden sich die Ausrichtung sowie das Portfolio des Unternehmens komplett erneuert haben.

„Mit den sieben neuen Modellen für 2017 wird Opel schon innerhalb der nächsten zwölf Monate eine ganz andere Marke sein. Mit dem Ampera-e machen wir die Elektromobilität wirklich alltagstauglich. Die zweite Generation unseres Flaggschiffs Insignia zeigt eine neue Eleganz, Leichtigkeit und Athletik. Und mit den ebenfalls komplett neu konstruierten Crossover-Fahrzeugen im B- und C-Segment ergänzen wir unser Portfolio an entscheidender Stelle, was unserem Wachstum einen weiteren wesentlichen Impuls verleihen wird“, sagt Opel CEO Dr. Karl-Thomas Neumann.

Die Modelloffensive „7 in 17“ in sieben Schritten:

1. Der Reichweiten-Champion: Vorgestellt auf dem Pariser Automobilsalon revolutioniert der Opel Ampera-e ab dem Frühjahr 2017 die E-Mobilität. Mit einer elektrischen Reichweite von über 500 Kilometern (nach Neuem Europäischen Fahrzyklus) dominiert der Stromer seine Klasse. Dazu kommen – dank des 150 kW/204 PS starken E-Motors –sportliche Fahrleistungen sowie das Raumangebot eines Kompaktklasse-Fünftürers.

2. Das neue Flaggschiff: Mit dem komplett neu konstruierten Opel Insignia Grand Sport debütiert eine fünftürige Limousine mit coupéhafter Linienführung, sportlichem Handling und einem in seiner Klasse führenden Allradantrieb. Der neue Insignia tritt in die Fußstapfen seines über 900.000 Mal verkauften Vorgängers und wird wie dieser am Opel-Stammsitz in Rüsselsheim gebaut.

3. Der große Sportkombi: Genau wie der Insignia Grand Sport folgt der neue Opel Insignia Sports Tourer der Formensprache der richtungsweisenden Studie Opel Monza Concept von 2013. Mit den schmalen Scheinwerfern signalisiert die neue Front Dynamik pur. Das Raumangebot ist gegenüber dem Vorgänger – besonders in Fond und Kofferraum – deutlich gewachsen.

4. Der Alleskönner: Mit dem neuen Opel Insignia Country Tourer bekommt der Sports Tourer wieder einen Abenteurer mit Allrad und Offroad-Look zur Seite. Der Neue ist die richtige Wahl besonders für Wintersportler, Country-Fans und alle, die einfach einen sehr individuellen Auftritt schätzen.

5. Der variable Reisebegleiter: Der europaweit erfolgreiche Opel Vivaro kommt im nächsten Jahr mit noch mehr Komfort und weiter verbesserter Flexibilität.

6. Der mit dem gewissen X-tra: Im Frühling 2017 stellt Opel dem Bestseller MOKKA X im B-Segment ein neues Crossover-Modell (CUV) zur Seite – den Opel Crossland X. Der Newcomer folgt dem Trend hin zum dynamischen und gleichzeitig geräumigen CUV.

7. Das neue CUV im C-Segment: Opel ergänzt sein Angebot in der populären Kompaktklasse. Zum Astra und Zafira gesellt sich ein besonders sportliches Crossover-Modell.



Neues Crossover-Modell von Opel heißt Crossland X

Dies sind die Autos mit dem gewissen X-tra: Mit dem MOKKA X verfügt Opel über ein subkompaktes SUV, das sich europaweit bereits über 600.000 Mal verkauft hat. Zum Jahresanfang 2017 stellt der deutsche Hersteller dem Bestseller im B-Segment ein neues Crossover-Modell (CUV) zur Seite – den Opel Crossland X. Der Newcomer folgt dem Trend hin zum sportlichen und gleichzeitig geräumigen CUV. Dies wird bereits in der Namensgebung deutlich, die neu, anders und spannend ist.
„Auch im B-Segment wünschen sich die Kunden immer emotionalere Autos. Mit dem Crossland X entsprechen wir diesen Erwartungen und bieten ein Auto mit aufregendem Design und den Vorzügen eines SUV für den urbanen Lifestyle – handlich in der Stadt, souverän auf langen Strecken“, freut sich Opel-Marketingchefin Tina Müller auf den Neuen mit dem X-Faktor. „Das ist das Auto für Menschen, die das Landlust-Gefühl in der Stadt ausleben, die sich auf der Dachterrasse die eigenen Tomaten und Kräuter ziehen und viel Platz für ihre Kinder und den Einkauf auf dem Bio-Markt brauchen.“
Die Absatzzahlen von SUVs und CUVs haben sich im B-Segment seit 2010 verfünffacht. Der Opel Crossland X wird für eine weitere Belebung in dieser Fahrzeugklasse sowie für zusätzliches Wachstum der Marke Opel sorgen. Mit dem Newcomer startet Opel ab 2017 eine Crossover-Offensive als Portfolio-Ergänzung zu den bestehenden Carlines von ADAM bis Zafira.


Der Opel Kadett feiert Geburtstag: In 80 Jahren um die Welt

Der erste Opel Kadett ist technisch wie preislich eine kleine Sensation. Über 100.000 Exemplare des Viersitzers entstehen von 1936 bis 1940 in Rüsselsheim, schon damals eines der fortschrittlichsten Automobilwerke Europas. Denn der erste Kadett mit der revolutionären selbsttragenden Karosserie, lieferbar als Limousine oder Cabrio-Limousine, wird für nur 2.100 Mark angeboten.
Mit seinem guten Preis-/Leistungsverhältnis und innovativen Details legt der erste Kadett den Grundstein für die Opel-Erfolge in der Kompaktklasse. Bis heute sind elf Generationen Kadett und Astra in ihrem Segment erfolgreich: Über 24 Millionen verkaufte Opel Kadett und Opel Astra sind eine eindrucksvolle Zahl und eine starke Leistung. Aneinandergereiht würden alle bis heute gebauten Opel-Kompaktmodelle die magische 100.000-Kilometer-Marke knacken und eine Fahrzeugkolonne bilden, die zweieinhalbmal um den Äquator reichen könnte. Die Kompakten von Opel haben gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die persönliche Mobilität für Viele ermöglicht. Und nicht nur das: Mit den jüngsten Modellgenerationen hat Opel Technologien aus höheren Fahrzeugsegmenten für viele Autokäufer erst erschwinglich gemacht. Vom neuen Opel Astra, der 2015 auf den Markt kam, sind bereits über 275.000 europaweit bestellt.

1936-1940: Opel Kadett 1 – „Der Volkswagen“
Der nahezu 100 km/h flotte Opel Kadett 1 fährt nach seiner Premiere in die Herzen des Publikums und erwirbt auch das Wohlwollen der Presse: „Der Kadett ist, wie die ersten Probefahrten uns bestätigen, ein für diese Preislage keineswegs alltägliches Fahrzeug“, heißt es am 5. Dezember 1936 in der „Braunschweiger Tageszeitung“. Das Fahrwerk mit Synchronfederung und blattgefederter Hinterachse stammte vom Olympia, der seitengesteuerte Vierzylinder-Graugussmotor mit 23 Pferdestärken aus 1.073 cm3 Hubraum vom Opel P 4. Die Vorteile der Technik aus dem Baukastensystem waren denn auch an der günstigen Preisgestaltung maßgeblich beteiligt. Wie der große Bruder Olympia, dem er auch optisch ähnelt, ist der Kadett ein modernes Auto; Kennzeichen sind harmonische Proportionen mit Schrägheck und integrierten Scheinwerfern. 1938 erhält der Kadett im Zuge einer großen Modellpflege unter anderem einen Spitzkühler im Stil des späten Art déco – Fachleute zählen diese Version heute als Zwischengeneration.

Vom Kadett zum Admiral
„Genauso flink, wendig und gehorsam auf alle Befehle des Fahrers [...], wie man es von einem karrieremachenden Kadetten erwartet“, schreibt die „Kölnische Zeitung“ 1936 über die neue Baureihe von Opel. So neu wie das Segment ist auch die Bezeichnung „Kadett“. Bis zur Einführung des ersten Astra 1991 werden die Kompaktklasse-Baureihen von Opel über fünf Jahrzehnte lang so heißen. Mit den Oberklasse-Modellen Admiral und Kapitän präsentiert das Unternehmen 1937 und 1938 zudem zwei Baureihen, deren Namen ebenfalls aus dem Marine-Bereich stammen.

Selbsttragende Karosserie und modernste Produktion
Nach dem Olympia, dem ersten deutschen Serienwagen mit selbsttragender Ganzstahlkarosserie, besitzt auch der erste Kadett ein solches Blechgerippe. Die Pressemeldung von damals zieht Parallelen zu Architektur und Flugzeugbau: „Die von früher her gewohnte Unterteilung zwischen Fahrgestell und Karosserie wird hinfällig. Das Gerippe der Karosserie ist wie ein Brückenträger aufgebaut, eine Ausführungsform, die bei geringstem Gewicht die mühelose Aufnahme großer Kräfte möglich macht. Dieses Gerippe besteht aus Profilträgern, die wie im Metallflugzeugbau miteinander verbunden sind.“ Die Vorteile dieses Bauprinzips gegenüber der klassischen Konstruktion aus Fahrgestell und Holzaufbau sind vielfältig: Vom geringeren Gewicht profitieren Fahrleistungen und Verbrauch, und das Sicherheitsniveau ist höher dank steifer Fahrgastzelle und niedrigerem Schwerpunkt. Die selbsttragende Bauweise ermöglicht eine neue, 1934 von Opel patentierte und bis heute übliche Fertigungsmethode: Karosserie und Aggregate (Motor, Getriebe, Achsen) feiern am Band mit Hilfe hydraulischer Hebetische die so genannte „Hochzeit“. Produziert wird der Opel Kadett in Rüsselsheim. 1936 betreibt die Marke mit dem Blitz hier das größte Karosserie-Presswerk Europas.

Frische Form und innovative Technik
In die Karosserie integrierte Scheinwerfer statt bis dato üblicher Topflampen verleihen dem Kadett ein frisches Erscheinungsbild. Kein Wunder, denn Opel machte modernes Automobildesign in Europa populär: Bereits Anfang der 30er Jahre, also kurz nach der Eingliederung in den General Motors-Konzern, wurde auf Initiative von GM-Chefdesigner Harley Earl eine Designabteilung in Rüsselsheim gegründet.
Viel Auto fürs Geld: Schon 1936 bot der erste Kadett das bis heute markentypische gute Preis-/Leistungsverhältnis und demokratisierte so den Luxus. Denn Details wie hydraulische Vierradbremse, Fahrtrichtungsanzeiger, zugfreie Entlüftung mittels dreieckiger Ausstellfenster und staubdichter, von innen zugänglicher Reisegepäckraum waren in der Klasse damals unüblich – der Kadett besaß sie allesamt ab Werk.
Als erstes Opel-Modell besitzt der Kadett einen im eigenen Haus entwickelten Fallstromvergaser mit so genanntem Venturi-Rohr. In dieser nach dem italienischen Physiker Giovanni Battista Venturi (1746–1822) benannten Düse wird vor der Drosselklappe der Kraftstoff in den angesaugten Luftstrom gemischt. Das Venturi-Rohr ist ein glattwandiges Rohrstück mit einer Verengung. Wenn Luft durch das Rohr strömt und den engeren Bereich passiert, muss sie an dieser Stelle schneller strömen als in den anderen Zonen. Dadurch entsteht an der Engstelle ein Unterdruck (wie an der Oberseite einer Flugzeug-Tragfläche). An der Verengung befindet sich ein mit Benzin gefülltes Röhrchen. Der Kraftstoff wird vom Unterdruck im Venturi-Rohr angesaugt und mitgerissen.

Auf einen Blick
Baureihe Erste Generation des Opel Kadett
Produktionszeitraum 1936–1940
Stückzahl 107.608 (als Moskwitsch ab 1947: 247.439)
Karosserievarianten + Zweitürige Limousine
  + Viertürige Limousine
  + Zweitürige Cabrio-Limousine
Motorisierungen Benziner: 1.1/23 PS
   
Karosserie/Fahrwerk  
Aufbau-/Chassis-Konstruktion Selbsttragende Ganzstahl-Karosserie 
Vorderradaufhängung Starrachse, geschmiedet
Vorderradfederung/-dämpfung  Dubonnet-Feder/Stoßdämpfer
Hinterradaufhängung Starrachse, Banjo-Typ
Hinterradfederung/-dämpfung Halbelliptische Blattfedern, hydraulische
  Stoßdämpfer; „Normal-Limousine“ ab 1937:
  halbelliptische Blattfedern, Stoßdämpfer
Lenkung, Bauart Schnecken-Segment-Lenkung
Räder, Bauart  Stahlscheibenräder
Reifen, Dimension (Basis) 4.50 x 16
   
Maße/Gewichte  
Länge/Breite/Höhe mm (Limousine) 3810 x 1375 x 1455 
„Spezial-Limousine“ (ab 1937) 3840 x 1375 x 1535
„Normal-Limousine“ (ab 1937) 3710 x 1375 x 1455
Radstand mm (Limousine) 2337
Spurweite vorn/hinten mm  1075/1168
Leergewicht kg  757

Die Nachkriegsgenerationen: Von Kadett A bis zum heutigen Astra


1962-1965: Opel Kadett A – Fürs Wirtschaftswunder
Großer Kofferraum und viel Platz für vier Personen; neuer, drehfreudiger Motor und geringe Unterhaltskosten sind das Erfolgsrezept des Kadett A. Fast 650.000 Autos baut Opel von 1962 bis 1965. Die Linienführung des zweitürigen Stufenheck-Modells ist sachlich-modern: Die Gürtellinie liegt tief, die großen Glasflächen sorgen für gute Übersichtlichkeit. Eine über die gesamte Seitenlinie laufende Zierleiste betont die gestreckte Form. Die vorderen Kotflügel laufen in die Scheinwerfer aus, und die hinteren Enden sind als „Peilecken“ ausgebildet. Die Platzverhältnisse im Innenraum verblüffen bisherige Kleinwagen-Fahrer. Der Kofferraum ist ein richtiges Gepäckabteil und – der Tankverschluss liegt außen! „Opel Kadett kurz gesagt: O.K.“, loben die Werbetexter, die sich auch einen Seitenhieb auf den Hauptkonkurrenten aus Wolfsburg nicht verkneifen können. „Nie haben Sie Benzingeruch im Kofferraum“, heißt es mit einem Augenzwinkern. Mit seinem modernen, wassergekühlten Frontmotor bietet der Kadett einen weiteren konstruktiven Vorteil gegenüber dem Käfer: 40 PS leistet der 993 cm3 große Vierzylinder und treibt ab März 1963 auch den neuen Kadett Caravan an.

1965-1973: Opel Kadett B – Das Auto
Wer A sagt, muss auch B sagen – 1965 löst die neue Baureihe den ersten Kadett ab. Der Neue misst über vier Meter und ist damit eine ganze Nummer größer geraten. Bei dessen modischer Linienführung ließen sich die Designer von ihren Kollegen aus Übersee inspirieren: Das flach abfallende Heck erinnert an die Fastback-Modelle aus den USA und signalisiert „Kraft und Geschwindigkeit schon, ehe man den Motor vernommen hat“, so die Automobil Illustrierte 1966. Analog zur Länge wachsen die PS-Zahlen. Die Opel-Ingenieure vergrößerten die Bohrung des Vierzylinders um drei Millimeter: Das nun 1.078 cm3 große Basisaggregat leistet 45 PS. Alternativ ist der höherverdichtete 1.1 S-Motor mit 55 PS erhältlich. Schnell wird der Kadett zum Erfolg: Mit mehr als 2,6 Millionen produzierten Modellen von September 1965 bis Juli 1973 wird der Kadett B zum Stückzahl-Millionär. Der Erfolg ist dabei nicht auf das Geburtsland beschränkt: 1966 erreicht der Exportanteil 50 Prozent. Der Kadett wird in 120 Ländern rund um den Globus verkauft.

1973-1979: Opel Kadett C – Der Sportler
Adrettes Familienauto, schicker Zweitwagen mit praktischer Heckklappe oder antrittsstarker Breitensportler in Kriegsbemalung: Die Familie des Kadett C hat viele Gesichter. Insgesamt 1,7 Millionen Modelle werden von 1973 bis 1979 produziert. Mit einer klar gezeichneten Karosserie und einer neuen Doppelquerlenker-Vorderachse debütiert im August 1973 der heckgetriebene Kadett C. Charakteristische Designmerkmale sind der flache Kühlergrill, die Motorhaube mit der markentypischen Bügelfalte sowie die zum Spoiler ausgebildete Frontschürze. Ein Auto, „das sich nicht nur erfreulich gut fährt, sondern auch gewissenhaft konstruiert und sauber verarbeitet ist, das außerdem wartungs- und reparaturfreundlich und wirtschaftlich im Unterhalt ist“, loben die Tester von auto motor und sport in Ausgabe 20/73. Auf der IAA 1975 debütiert der GT/E. Sein 1,9-Liter-Motor mit L-Jetronic-Einspritzung von Bosch leistet 105 PS und ist bei nur rund 900 Kilogramm Leergewicht für 184 km/h gut.

1979-1984: Opel Kadett D – Der Fronttriebler
Die vierte Generation des Nachkriegs-Kadett läutet eine neue Kompaktklasse-Ära bei Opel ein: Auf der IAA 1979 debütiert mit dem modern gezeichneten Kadett D das erste Frontantriebsmodell von Opel. Und das Packaging überzeugt: Obwohl der Neue mit einer Länge von 3.998 Millimeter immerhin 12,6 Zentimeter kürzer als sein Vorgänger ist, bietet der Kadett D einen längeren Innenraum als dieser und deutlich mehr Platz als so mancher Konkurrent. Doch nicht nur Antriebslayout und Fahrwerk (mit einer Verbundlenkerachse hinten) brechen mit Traditionen; der Kadett erhält einen neuen 1,3-Liter-ohc-Motor mit 60 und 75 PS. Dass eine neue Ära in der Kompaktklasse begonnen hat, verdeutlicht auch das Karosserieangebot: Neben dem geräumigen Caravan mit bis zu 1.425 Litern Ladevolumen bietet Opel ausschließlich Fließheckversionen an. Im Januar 1983 folgt der sportliche Kadett GTE zum lustigen GTI-Jagen. Der bis zu 187 km/h schnelle GTE ist mit einem 115 PS starken 1,8-Liter-Vierzylinder ausgerüstet. Weitere technische Modifikationen sind ein strafferes und tiefer gelegtes Fahrwerk, neue Lenkungsdämpfer und innen belüftete Scheibenbremsen vorn. Von 1979 bis 1984 werden insgesamt 2,1 Millionen Kadett D produziert.

1984-1991: Opel Kadett E – Der Aerodynamik-Weltmeister
Der zweite Frontantriebs-Kadett, gebaut von 1984 bis 1991, wird zum „Auto des Jahres 1984“ gewählt und ist ein absoluter Erfolgstyp. Mit insgesamt 3.779.289 Exemplaren ist er der bis dahin meistverkaufte Opel und ein echter Aerodynamik-Weltmeister. Den Opel-Ingenieuren gelingt 1984 ein ganz großer Wurf. Auf der technischen Basis des Vorgängers, aber mit ganz neuer Fließheck-Karosserie, macht der Kadett E eine Riesenkarriere. Der Kadett D war mit einem cW-Wert von 0,39 bereits der beste Kompakte – sein Nachfolger aber lässt diesen Wert verblassen: Nach 1.200 Stunden Feinschliff im Windkanal erreicht das E-Modell sensationelle cW 0,32. Und der sportliche GSi ist mit cW 0,30 und einem Luftwiderstand von 0,57 Quadratmetern die windschlüpfigste Limousine der Welt. Schon nach kurzer Zeit nehmen die Kunden die neue Form begeistert an und es beginnt ein Höhenflug, der dem Kadett E im Jahr 1987 europaweit 625.000 Neuzulassungen beschert. Der Caravan ist da schon längst Lademeister aller Klassen, und seit Herbst 1985 gibt es zum ersten Mal seit dem Kadett C auch wieder eine Variante mit Stufenheck. Der GSi wird endgültig zur Ikone, als er ab 1987 mit dem richtungsweisenden 150 PS starken 16-Ventil-Motor die Wettbewerber einfach stehen lässt.

1991-1997: Opel Astra F – Der Bestseller
Rund 4,1 Millionen Astra F wurden von 1991 bis 1997 gebaut. Damit ist die Baureihe das bis heute meistproduzierte Opel-Modell aller Zeiten. Zeitgemäßes Design, mehr Platz, Komfort und Umweltschutz standen im Mittelpunkt der Entwicklung. Der Nachfolger des Kadett übernimmt den Namen seines Schwestermodells in Großbritannien – dort wird bereits die vierte Generation des Kompaktwagens seit 1980 als Vauxhall Astra verkauft. Beim Neuen wird Sicherheit ganz groß geschrieben. Alle Astra verfügen über das Aktivgurt-System mit Gurtstraffern an den Vordersitzen, höhenverstellbaren Gurtaufhängungspunkten und Sitzrampen sowie Flankenschutz einschließlich Doppelstahlrohr-Verstärkungen in allen Türen. Erstmals besitzen alle Motoren einen Katalysator.

1998-2004: Opel Astra G – Der Vielseitige
Im Frühjahr 1998 geht der Astra mit coupéhaftem Design als Dreitürer, als fünftürige Limousine und als Caravan an den Start. Mit zeitlichem Abstand folgen Stufenheck-Limousine, Coupé und Cabrio. Progressives, eigenständiges Design, dynamische Fahrwerks- und Antriebstechnik sowie nahezu verdoppelte Torsions- und Biegesteifigkeit sind Merkmale der völlig neu entwickelten zweiten Generation des Opel Astra. Zur hohen Wertstabilität des Neulings trägt vor allem die vollverzinkte Karosserie bei. Der aktiven Fahrsicherheit dient neben der um 30 Prozent höheren Lichtausbeute der transparenten H7-Scheinwerfer das von Grund auf neu entwickelte DSA-Fahrwerk (Dynamik Safety Action). Es verbindet Komfort mit agilem und sicherem Handling auch bei voller Zuladung. Der um rund zehn Zentimeter gewachsene Radstand ermöglicht ein größeres Raumangebot, vor allem einen Zuwachs an Knieraum im Fond und ein auf 370 Liter vergrößertes Kofferraumvolumen.

2004-2009: Opel Astra H – Der Powertyp
Mit zwölf Motoren von 90 bis 240 PS und sieben Karosserievarianten ist die Modellvielfalt beim über 2,7 Millionen Mal verkauften Astra H einzigartig. Progressives Design, hohe Fahrdynamik und technische Innovationen – das sind die herausragenden Kennzeichen des Opel Astra der dritten Generation, der im März 2004 startete und sofort zahlreiche Vergleichstests in den Fachmedien gewann. Zu den technischen Leckerbissen des Astra gehören das adaptive IDSPlus-Fahrwerkssystem mit elektronischer Dämpferregelung, die sonst nur in Fahrzeugen der Luxusklasse und in exklusiven Sportwagen zu finden ist, sowie das AFL-Scheinwerfersystem mit dynamischem Kurvenlicht. Auch in puncto Sicherheit fährt der Astra auf Top-Niveau. Die Verbraucherschutz-Organisation Euro NCAP zeichnete ihn mit der Maximalwertung von fünf Sternen für den Erwachsenen-Insassenschutz aus. Mit insgesamt 34 Punkten gilt der Bestseller als eine der sichersten Steilheck-Limousinen der Kompaktklasse.

2009 – 2015: Opel Astra J – Das Designerstück
Skulpturhafte Eleganz trifft hier auf deutsche Präzision: Der Opel Astra J verkörpert dabei nicht nur die neue Design-Philosophie von Opel, er unterstützt seine Fahrer auch mit Technologien, die bereits zum Erfolg des Mittelklasse-Bestsellers Insignia beigetragen haben. Die Frontkamera Opel Eye erkennt Verkehrszeichen und informiert über Tempolimits und Überholverbote. Sie achtet außerdem darauf, ob das Auto in der richtigen Spur bleibt. Mit dem Scheinwerfersystem AFL+ kann der Astra um die Ecke schauen und bei Bedarf sogar automatisch auf- und abblenden. Dank des neuen Fahrwerks – auf Wunsch auch mit adaptiver FlexRide-Technik – kann der Astra seine dynamischen Talente voll ausspielen. Fahrspaß, verbessertes Handling und Komfort garantiert eine neue Hinterachskonstruktion: Ein so genanntes Wattgestänge verbessert dabei die Radführung. Entspannt zurücklehnen können sich Astra-Fahrer in besonders ergonomisch und wirbelsäulenfreundlich gestalteten Sitzen, für die Opel von den unabhängigen Experten der Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) das Gütesiegel erhält.

Ab 2015: Opel Astra K – Das Auto des Jahres 2016
Bis zu 200 Kilogramm leichter, im Innern geräumiger trotz kleinerer Außenmaße und effizienter als jemals zuvor dank Motoren der neuesten Generation – der neue Opel Astra stellt einen Quantensprung in der Entwicklung dar und wird zum europäischen Auto des Jahres 2016 gewählt. Erneut tritt der Kompakte mit Fließheck sowie als geräumiger Sports Tourer an. Schon vor der Weltpremiere auf der Frankfurter IAA 2015 gehen reichlich Bestellungen bei Opel ein – bis heute sind in Europa über 275.000 Astra der jüngsten Generation geordert.
Der neue Astra führt eine Tradition seines Vorgängers fort: Auch er glänzt mit wegweisender Lichttechnologie. Er holt als erstes Auto das Voll-LED-Matrix-Licht IntelliLux LED® aus der Luxus- und Premium- in die Kompaktklasse. Zur neuen Generation fortschrittlicher Fahrerassistenz-Systeme zählen darüber hinaus Verkehrsschilderkennung, Spurassistent mit aktiver Lenkkorrektur, Abstandsanzeige und Frontkollisionswarner mit automatischer Notbremsfunktion. Und auch neu entwickelte, mit AGR-Prüfsiegel (Aktion Gesunder Rücken) versehene Ergonomie-Sitze sind auf Wunsch wieder mit an Bord. Die neuen Sitze für Fahrer und Beifahrer verfügen nun optional über zusätzliche Komfortmerkmale wie Ventilation und Massagefunktion.




Sonntag, 30. Oktober 2016

Opel Ü(300)berflieger, auf Grosser Fahrt mit Opa und Enkel

Nicht noch ein Vergleich zwischen diesen Modellen… sagte ich mir auch, bis immer mehr Personen auf mich zu kamen und meinten, ich fahre doch beide Modelle schon länger, wenn es einer wissen müsste dann doch ich. Ok, den Lotus habe ich seit dem Frühjahr 2008 in meinem Besitz und den Insignia seit dem Frühjahr 2013. Mit dem Lotus hab ich nun so ca. 4‘000 km in den letzten 8 Jahren auf die Strasse gebracht, mit dem OPC sind es nun schon über 60‘000 in den 3 Jahren. Da wären wir auch schon beim Thema, der Lotus ist nicht für jeden Tag gebaut, das sagt schon der Neupreis von 125‘000 CHF 1991 für einen Opel, dafür gab es auch einen Porsche 911 Turbo, nur war der damals nicht so stark und schnell wie der Lotus, so exklusiv mit gebauten 3‘871 Stk. schon gar nicht, aber dazu später mehr.
Apropos exklusiv, nicht jeder der einen wollte und konnte bekam auch einen, jedes Land hatte sein Kontingent.  Es wurden 907 Fahrzeuge gebaut, nicht 988 wie oft behauptet wurde und auch nicht 1100 die ursprünglich mal geplant wurden. 600 Lotus Omegas und 307 Lotus Carlton wurden gebaut. Deutschland bekam mit 400 Fahrzeugen das grösste Los, versprochen waren allerdings deren 420.
Opel war damals auf seinem Höhepunkt, egal ob Corsa A mit dem Gsi, Kadett E Gsi 16V mit Mäusekino, Vectra 2000, Calibra 16V, sie waren in ihrer Liga das Mass aller Dinge. Doch für Opel nicht genug, beim Calibra folgten der V6 und der Turbo, beim Vectra der V6 und 4x4 Turbo.
Aber zurück zur Omega Reihe. Irmscher kam mit ihrem 4 Liter Omega mit 272 PS Namens C40 auf den Markt. Opel hatte damals zwar ihren 3000’er 24V, mit immerhin 204 PS, aber das reichte den Jungs von Opel nicht, sie wollten mit dem Omega in die alte gute DTM einsteigen. Dafür brauchten Sie laut Homologationsvorgaben der alten DTM eine Serie von mind. 500 Stk., so stellten sie den EVO 500 mit viel Flügel und 235 PS, auch Dank Irmscher auf die Beine.
Doch vor der IAA 1989 wurde von einem Überomega mit ca. 360 PS gemunkelt, jedoch glaubte niemand wirklich daran. Doch da stand er, mit 377 PS, Dank BiTurbo Aufladung. Fixfertige Omega 3000 24V wurden damals nach Grossbritannien verschifft und dort wieder auseinander geschraubt. Lotus hatte für dieses Projekt die Oberhand, Lotus gehörte ja von 1986 bis 1993 dem GM Konzern an. Das zweite Opel/Lotus Projekt namens Speedster auf Basis des Lotus Elise entstand aber erst im Jahre 2000.
Zurück zum Lotus, die 3-Teiligen Felgen verschwanden genauso, wie die hübschen Nebelscheinwerfer. Die Felgen dem Gewicht zu liebe und die Nebelscheinwerfer für mehr Frischluft. Im Innenraum fehlte in der Serie zwar nun der Bordcomputer, dafür war eine nostalgische, analoge Uhr da. Egal, man sass nun ja auf feinstem Conolly Leder. Die 377 PS waren auch nur steuertechnisch, laut Mitarbeitern von Lotus und Opel, lief keiner unter 400 PS vom Band, dies sei noch in der Streuung gewesen, dem Spass sei Dank. Ok, ein Audi S6 hat heute auch 450 PS mit 550 NM, kostet aber auch gut 130‘000 CHF als Grossserie und schleppt 1‘970 Kg mit sich rum. Das gleiche gilt auch für eine neue E-Klasse 43 AMG mit 401 PS der auch mindestens 1‘840 Kg auf den Hüften hat. Ein Porsche 911 Turbo mit 540 PS kostet heute gar 230‘000 CHF und hat trotz Leichtbau auch schon über 1‘600 Kg Sportgewicht.
Aber schauen wir uns doch mal die damaligen direkten „Gegner“ an, die es aber eigentlich gar nicht gab. Nehmen wir Audi, 100 C4 (S6) mit dem 2,2 Liter Turbo mit 230 PS und 350 Nm, abgelöst wurde er Ende 1992 vom 4,2 V8 mit 280 PS und 400 Nm. Es gab noch keine RS und daher auch keine Gegner aus Ingolstadt.
Die Reise führt uns nach Zuffenhausen zum Mercedes E500, richtig gelesen nach Zuffenhausen zu Porsche und nicht nach Affalterbach zu AMG. Die gab es Damals zwar schon, aber rein als Tuner und nicht Werkstuner von Mercedes Benz. Aber zurück zum E500, Porsche packte ihm den 5 Liter V8 vom SL in den engen Motorraum und verpasste ihm 326 PS mit 480 Nm unter dicken Backen. Es reicht nicht gegen die 377 PS und 557 Nm vom Omega, Mercedes kein Gegner.
Zum dritten Nobelhersteller namens BMW, ja, auch dort gab es schon einen M5 E34 mit zuerst mit 315 PS und 360 Nm und ab 1992 mit 340 PS und 400 Nm, also auch kein Gegner und wir sprechen hier von den heutigen Premiumherstellern in Deutschland.
Gehen wir zu den Tunern, nehmen wir Alpina. B10 Bi-Turbo, als Basis diente der 535i mit nun 2 Turboladern, ergibt 350 PS mit 500 Nm, knapp aber es reicht nicht ganz.
Eine Limousine gibt es nicht als Gegner, also ab zu den Sportwagen. Nehmen wir den Inbegriff des Sportwagenbaus, den Porsche 911 Turbo. 1991 war das der 964er mit 3,6 Litern Hubraum und 360 PS mit 520 NM. Schon mal nicht schlecht, gehen wir aber noch etwas weiter, gehen wir nach Maranello und nehmen den Supersportwagen namens Ferrari Testarossa mit 390 PS und 490 NM. aber nein, auch ein Testarossa verliert beim Spurt von 0 auf 200 Km/h knapp 2 Sekunden auf den Omega, das sind WELTEN! Und wir sprechen hier von DEM Supersportwagen, den Traum aller Jungs. Wer wollte diesen Wagen nicht als Riesenposter über dem Bett, oder als Supertrumpf in seinem Autoquartett, geschweige denn in einem mitfahren. Aber welch Schmach, wenn der links neben dir mit einem popeligen Opel Omega deine Supertrumpfkarte beim Spiel klaut. Oder dich ein vollbesetzter Omega einfach mal in deinem noch so tollen und teuren Ferrari beim Zwischenspurt stehen lässt.
Mein Traum war damals schon, irgendwann einmal einen Lotus mein Eigen zu nennen. Diesen Traum durfte ich mir 2008 mit 34 Jahren erfüllen. Ein originaler Lotus Omega, aus 1 Opelhändler Hand mit knapp 20‘000 Km auf der Uhr, jetzt oder nie! Damals Opel Nummer 4 in der Garage, gut gibt es noch Frauen mit Opel Blut die das zulassen.
Leider ging Opel immer mehr unter in der GM Gruppe, damals mit der KAD Serie war Opel das Mass aller Dinge, Mercedes konnte da noch knapp mit der S-Klasse mithalten. Und heute? Da muss ein Insignia die Ascona (Vectra)-, Rekord (Omega)- und Senator-Klasse ersetzen. So müssen wir die „Gegner“ des Insignia OPC in den Riegen A4, C-Class oder 3-Reihe suchen. Da sind wir aber heute auf verlorenem Posten, nehmen wir die Daten des Insignia OPC, 325 PS mit 435 NM. Der neue Audi S4 hat bereits 354 PS mit 500 Nm. Mercedes bietet Paroli mit dem C 43 AMG mit 367 PS und 520 NM, am BMW 340i mit 326 PS und 450 Nm wären wir noch am nächsten dran. Wir sprechen da aber noch von keinem RS, 63 AMG oder M3.
Heute müsste man den direkten Nachfolger des Lotus Omega in Australien suchen. Dort drüben baute Holden nach Aufgabe des Opel Omega einen eigenen Nachfolger namens Comodore. Aber auch einen würdigen Nachfolger des Senators hat man im Programm, der nennt sich Down Under Caprice. Das SS Model des Comodore hat dort ein 6,2 Liter V8 Triebwerk mit 415 PS und 570 Nm unter der Haube, wem das nicht reicht nimmt die HSV Variante Clubsport R8 LSA mit nunmehr 545 PS und gigantischen 670 NM dank Kompressor Aufladung. Reicht nicht? Kein Problem, HSV hat noch die Superscharfvariante namens GTS auf Lager, heisst 585 PS und abartige 740 NM. Und wer sich nun fragt was HSV überhaupt bedeutet, findet wohl bei Google einen deutschen Fussballverein, Gruss an meine Mutter. HSV bedeutet aber für Opel Kenner, Holden Special Vehicles. Da müssten dann schon ein RS 7 ran mit 560 PS und 700 NM, von Mercedes gibt es momentan noch keinen Gegner da das momentane Mittelklasse Spitzenmodel der E 43 AMG ist, BMW hat momentan auch noch keinen M5, daher nehmen wir das M6 Gran Coupé mit 560 PS und 680 NM.
Machen wir es kurz am Schluss, den Lotus Omega mit dem Insignia OPC zu vergleichen ist ein Witz. Der Lotus war und ist ein Über Opel der damals keinen Gegner hatte. Der Insignia ist ein sportliches Alltagsfahrzeug, mehr nicht. Ein Vergleich von Lotus zu einem GTS aus Down Under, ok. Aber auch dieser hätte heute seine Gegner bei den Powerlimousinen gefunden. Ich denke nicht das es in der heutigen Zeit noch irgendwelche Manager mit Eiern bei Opel/GM gibt die rein als Prestige einen Über Opel auf den Markt bringen, denn damit verdient man sicher kein Geld und dies ist ja heute wichtiger, darum ist nun Opel da wo sie sind. Und dies schreibt ein wirklicher Opel Freak. Und falls doch, bitte eine Stufe grösser als der Insignia, gerne auch als 4-Türiges Coupé a la A7, CLS oder Gran Coupé, als über Opel heute bitte mit ü 600 PS…

Baujahr
2009 -  1990 - 1991 1989 - 1992 1984 - 1991
Hersteller
Opel Opel Lotus (Opel) Ferrari
Typ
Insignia A OPC Evolution 500 Carlton (Omega) Testarossa
Neupreis DM
50'500.00 Euro (57'500.00 CHF) 95'000.00 (80'000.00 CHF) 125'000.00 (127'000.00 CHF) 260'000.00 (1991)
Motor
V6 24 Ventile Turbo R6 24 Ventile R6 24 Ventile BiTurbo V12 48 Ventile
Getriebe
Manuel 6 Gang Manuel 5 Gang Manuel 6 Gang Manuel 5 Gang
Hubraum
2792 2969 3637 4942
Bohrung x Hub
89 x 74,8 95 x 69,8 95,3 x 85
Leistung
239 KW / 325 PS bei 5250 U/min 169 KW / 230 PS bei 6700 U/min 277 KW / 377 PS bei 5200 U/min 287 KW / 390 PS bei 6300 U/min
Drehmoment
435 NM / 5250 U/min 280 NM / 3500 U/min 557 NM / 4200 U/min 474 NM / 4'500 U/min
Aufladung
Turbo XXX 2 wassergekühlte Garret Lader T 25 XXX
0-100 Km/h
6,0 7,5 5,3 (AMS) 5,6
0-200 Km/h


17,3 (AMS) 19,1
Höchstgeschwindigkeit
270 (Unlimited) 249 283 295
Leergewicht
1810 1465 1690 1510 Kg
Verbrauch
11,4 L 10,6 L 11,5 L 15,1 L
Tank
70 L 75 L 75 L 115 L
Räder vorne / hinten
8,5x20 / 8,5x20 8,0x18 / 8,0x18 8,5x17 / 9,5x17 8,0x16 / 10,0x16
Bereifung vorne
255/35 R 20 235/40 Z 18 235/45 Z 17 225/50 VR 16
Bereifung hinten
255/35 R 20 235/40 Z 18 265/40 Z 17 255/50 VR 16
Bremse vorne
355
330 310
Bremse hinten
315
300 310
Stückzahl

500 (19 CH / 20 A) 907 7249
Länge / Breite / Höhe
4842 / 1858 / 1498 4742 / 1775 / 1422 4768 / 1812 / 1435 4486 / 1976 / 1130
Radstand
2737 2730 2730 2550
Spurweite vorne / hinten
1587 / 1590 1462 / 1484 1488 / 1533 1530 / 1645












































































































































































 

Sonntag, 18. September 2016

Bestens vernetzter Abenteurer: Neuer Opel MOKKA X

Klein aber oho: Der neue Opel MOKKA X misst nicht einmal 4,28 Meter, hat aber zweifellos das Zeug, in puncto Kundenakzeptanz ganz groß anzukommen. Schließlich zählt der Vorgänger mit mehr als 600.000 Bestellungen europaweit seit dem Marktstart Ende 2012 zu den beliebtesten Fahrzeugen seiner Klasse. Dabei hat der kompakte SUV für Opel neue Kundenkreise erschlossen, die einen individuellen Charakter mit hochwertigem Design, starkem Antrieb und einem einzigartigen Technologie- und Vernetzungsangebot schätzen. Diese Tugenden setzt der neue MOKKA X konsequent fort.

Markante Optik: Kräftig, abenteuerlustig, stilvoll
Schon auf den ersten Blick kommt der MOKKA X noch kräftiger daher: Die überarbeitete Front entspricht der neuen Opel-Designphilosophie, was vor allem angesichts des flügelförmigen Kühlergrills und der LED-Leuchtengrafik mit prominentem Doppelschwingen-Motiv des Tagfahrlichts deutlich wird. Die gesamte Fahrzeugfront ist geprägt von sauber definierten Metalloberflächen mit hochwertiger Ausstrahlung. Der MOKKA X wirkt nun eine Spur breiter, solider und maskuliner. Passend dazu zeigen die LED-Heckleuchten (Serie bei AFL-LED-Scheinwerfern) ebenfalls das Doppelschwingen-Motiv. Auch die präzise modellierte Seitenansicht betont den athletischen Charakter des SUV. So zeichnet sich in der unteren Türhälfte eine Linie ab, die von der nach hinten aufsteigenden Sichelgrafik unterstrichen wird. Frische Karosseriefarben wie Safran Orange oder Lava Rot sind beim MOKKA X ebenfalls zu haben. Das gilt genauso für das ab Herbst bestellbare OPC Line-Paket – eine Option, die mit dynamischen Stoßfängern und Seitenschwellern optisch voll auf Sport setzt.
Auch die Innenraum-Designer haben den MOKKA X mit feiner Hand verbessert. Bestimmendes Element ist die an den neuen Opel Astra angelehnte Instrumententafel, die jetzt horizontal gegliedert ist. In der überarbeiteten Kommandozentrale wurden die Sieben- und Acht-Zoll-Farbtouchscreens der neuen Infotainment-Generation harmonisch eingebettet. Die sauber gezeichnete Einheit überzeugt mit einem eingängigen Bedienkonzept und bester Funktionalität. Berührungsempfindliche Oberflächen machen viele Tasten und Regler überflüssig. Auch die zentral angeordnete Instrumentenanzeige ist dank neuer, extra kontrastreicher 3,5-Zoll-Schwarzweiß- und 4,2-Zoll-Farbdisplays mit weißer LED-Hinterleuchtung besser ablesbar denn je.

So geht 4x4: Adaptiver Allradantrieb kombiniert mit neuer Sechsstufen-Automatik
Eine im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnete Stärke des Kompakt-SUV von Opel ist das auf Wunsch erhältliche adaptive 4x4-Antriebssystem, das schon dem bisherigen Modell in Deutschland zwei Mal den Titel „Allradauto des Jahres“ sicherte. Die AWD-Technologie mit elektromagnetischer Lamellenkupplung verteilt die Kraft je nach Fahrsituation stufenlos von verbrauchsschonenden 100 Prozent Frontantrieb auf bis zu jeweils 50:50 zwischen Vorder- und Hinterachse. Nach jedem Motorstart schaltet sich der 4x4-Antrieb kurzfristig zu, sobald der Fahrer das Kupplungspedal durchdrückt, um ein Durchdrehen der Räder beim Losfahren zu verhindern. Einmal unterwegs fließt alle Kraft in der Regel nach vorn – es sei denn, die Fahrbahn- und Traktionsverhältnisse verlangen eine andere Verteilung. Auf feuchter oder rutschiger Strecke leitet das System automatisch und für den Fahrer kaum bemerkbar das Drehmoment bedarfsgerecht um. Das geht blitzschnell, so dass auch dann, wenn ein Rad ein Schlagloch passiert oder über eine vereiste Stelle huscht, immer die bestmögliche Traktion zur Verfügung steht. Das gibt Sicherheit und steigert das Fahrvergnügen ungemein.
Den 4x4 Allradantrieb gibt es in Verbindung mit dem bewährten, 103 kW/140 PS starken 1.4 Turbo (Benzinverbrauch im NEFZ-Zyklus innerorts 8,3-8,21 l/100 km, außerorts 5,6-5,51 l/100 km, kombiniert 6,5-6.41 l/100 km, 152-1491 g/km CO2) und mit dem 1.6 CDTI, der 100 kW/136 PS ins Feld führt (Dieselverbrauch im NEFZ-Zyklus innerorts 5,2-5,01 l/100 km, außerorts 4,4-4,21 l/100 km, kombiniert 4,7-4,51 l/100 km, 124-1191 g/km CO2). Dabei kommt jeweils ein Sechsgang-Schaltgetriebe zum Einsatz.
Mit der Erweiterung des MOKKA X-Motorenangebots um den 1.4 Direct Injection Turbo mit 112 kW/152 PS (Kraftstoffverbrauch im NEFZ-Zyklus innerorts 7,9-7,81 l/100 km, außerorts 5,7-5,61 l/100 km, kombiniert 6,5-6,41 l/100 km, 150-1481 g/km CO2), der im neuen Astra debütierte, deckt Opel noch mehr Kundenbedürfnisse ab. Das Aggregat ist in Kombination mit Sechsstufen-Automatik und adaptivem Allradantrieb erhältlich.

Sicherheitsplus: AFL-LED-Scheinwerfer und hochmoderne Opel-Frontkamera
Neben der adaptiven 4x4-Technologie ist auch die Einführung der AFL-LED-Scheinwerfer (AFL = Adaptive Forward Lighting) im MOKKA X ein gutes Beispiel dafür, wie Opel einmal mehr das Versprechen umsetzt, innovative Technologien einem breiten Kundenkreis zugänglich zu machen. Das neue Lichtsystem passt den Leuchtstrahl automatisch der Fahrsituation an und fördert die bestmögliche Sicht auf die Strecke. Zum Repertoire zählen neun unterschiedliche Lichtfunktionen, vom Stadt- über das Landstraßenlicht bis hin zum Tourist-Modus für Reisen in Länder mit Linksverkehr. Das Voll-LED-System ersetzt das bisherige BiXenon-AFL+-Sicherheitslicht, was mehrere Vorteile mit sich bringt: Zum einen steigt die Wahrnehmungsqualität, da LEDs die Farben der angestrahlten Gegenstände natürlicher zeigen – ein Komfortgewinn fürs Auge. Zum anderen entfällt die Stellmechanik im Scheinwerfer. Dank des neuen, ebenso zuverlässigen wie langlebigen Systems reagiert der Lichtstrahl schneller und präziser auf die jeweilige Fahr- und Umgebungssituation. Darüber hinaus reduzieren die LED-Leuchtmittel den Stromverbrauch.
Dazu kommt die hochmoderne Opel-Frontkamera. Von der nun noch höheren Auflösung und der optimierten Bildverarbeitung profitieren alle angeschlossenen Assistenzsysteme wie etwa der Fernlichtassistent des AFL-LED-Lichtsystems. Der Verkehrsschildassistent des MOKKA X erkennt jetzt dank weiter verbesserter Kamera und optionaler Unterstützung durch das Navi, das die Verkehrssymbole an das On-Board-System sendet, mehr Hinweiszeichen. Der Abstandwarner ermittelt via Frontkamera kontinuierlich die Entfernung zum vorausfahrenden Fahrzeug und der Frontkollisionswarner alarmiert den Fahrer nun auch per LED-Anzeige. Nimmt der Abstand zum Vordermann unverhältnismäßig ab, werden rote LEDs in die Windschutzscheibe projiziert. Zusätzlich fordert ein Warnton den Fahrer zur (Voll‑)Bremsung auf. Der Spurassistent ist automatisch ab Geschwindigkeiten über 60 km/h in Bereitschaft und macht sich bei unbeabsichtigten Kursänderungen optisch und akustisch bemerkbar.

Bestvernetzt und höchst komfortabel: IntelliLink, Ergonomie-Sitze und Co.
Wie der neue Opel Astra hat auch der MOKKA X ab Marktstart den persönlichen Online- und Service-Assistenten Opel OnStar auf Wunsch an Bord. Dazu halten zwei Versionen des IntelliLink-Infotainment-Systems der jüngsten Generation Einzug in die Kompakt-SUV-Klasse. IntelliLink holt die Welt der Smartphones sowohl via Apple CarPlay als auch via Android Auto ins Fahrzeug.
Damit ist der neue MOKKA X nicht nur einer der bestvernetzten Kompakt-SUV, er ist auch einer der komfortabelsten Vertreter seiner Klasse. Wie im Gros der Opel-Modelle entfalten auch hier – einzigartig im Segment – die von der Aktion Gesunder Rücken e.V. getesteten und zertifizierten Ergonomie-Sitze ihre heilsame Wirkung. So fallen lange Reisen entspannter und selbst Ausflüge auf rauem Untergrund spürbar angenehmer aus. Ein weiteres Komfort-Highlight ist das Schließ- und Startsystem Keyless Open als angenehme Ergänzung der Fernbedienung. Ist der Schlüssel dabei, genügt es, die Kontaktfläche an einem der Türgriffe zu berühren, um sich Zugang zum Innen- oder Kofferraum zu verschaffen. Auch der Motorstart gelingt per Knopfdruck „wie von Zauberhand“.
Für die Fahrt auf der Erfolgsspur seines Vorgängers ist der neue MOKKA X als erwiesenes On-und-Off-Road-Talent also perfekt gerüstet. Mit dem erweiterten Antriebsangebot, den herausragenden Vernetzungsmöglichkeiten, bestem Komfort und neuem Look hat der Newcomer das Zeug, weitere Kunden für die Marke mit dem Blitz zu begeistern.





Reichweite über 400 Kilometer: Neuer Opel Ampera-e revolutioniert die Elektromobilität

Mit dem Opel Ampera-e ist das größte Handikap eines Elektroautos für jedermann Geschichte – die Angst aufgrund zu geringer Reichweite liegen zu bleiben. Nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ; der aktuelle Maßstab für Reichweitenvergleiche zwischen verschiedenen Fahrzeugen) kann der neue Stromer aus Rüsselsheim ohne Ladestopp die magische 400-Kilometer-Marke deutlich überbieten (elektrische Reichweite, gemessen basierend auf dem NEFZ in km: >400; vorläufiger Wert). Damit ist der kompakte Elektrowagen von Opel einsame Spitze in seinem Segment. Zum Vergleich: Der BMW i3 – optional ausgerüstet mit seiner großen 33 Kilowattstunden-Batterie – schafft gemäß NEFZ 300 Kilometer, der Nissan Leaf 250 Kilometer, der Renault Zoe 240 Kilometer und der VW e‑Golf 190 Kilometer. Mit mindestens 30 Prozent mehr Reichweite als der beste Mitbewerber revolutioniert der Opel Ampera-e die Elektromobilität. Naturgemäß weicht die maximale Reichweite im Alltag von den NEFZ-Werten ab. In der Praxis beeinflussen Faktoren wie die Streckenbeschaffenheit, Wetterbedingungen, der Fahrstil oder die Zuladung die Reichweite. Doch auch im Alltag spult der Opel Ampera-e bei durchschnittlichen Bedingungen souverän mehr als 300 Kilometer am Stück herunter. Der Newcomer feiert seine Weltpremiere auf der Mondial de l’Automobile, dem Pariser Automobilsalon (Publikumstage 1. bis 16. Oktober) in Halle 5-2 (Stand 501).
Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann zeigt sich von dem neuen Reichweiten-Champion begeistert: „Mit dem Ampera-e bringt Opel ein hundertprozentig alltagstaugliches Elektroauto auf den Markt. Es bietet eine große Reichweite und wird schon im Frühling nächsten Jahres erhältlich sein. Der Opel Ampera-e ist kein Öko-Luxus, kein Spielzeug, kein reiner Zweitwagen. Opel zeigt, dass dank innovativster Technologie Elektromobilität auch für ein viel breiteres Publikum erreichbar ist – Opel demokratisiert mit dem Ampera-e das Elektroauto.“
Neben der enormen Reichweite überzeugt der 4,17 Meter lange Ampera-e im Alltag mit Platz für fünf Passagiere und einem Kofferraumvolumen von 381 Litern, was klar über dem Durchschnitt für Fahrzeuge dieser Länge liegt. Möglich wird dieses großzügige Raumangebot durch die clevere Anordnung der zehn Batterie-Module. Das gesamte Paket befindet sich im Unterboden und passt sich optimal der Fahrzeugkontur an. So wird kein Platz verschenkt. Die Batterie mit einer Kapazität von 60 Kilowattstunden besteht aus insgesamt 288 Lithium-Ionen-Zellen und wurde von GM gemeinsam mit dem Entwicklungspartner LG Chem konstruiert.

Fahrspaß: Erst Sprinten und dann Energie zurückgewinnen
Der Opel Ampera-e begeistert mit seiner Antrittsstärke auf Sportwagenniveau. Für das elektrisierende Temperament des Opel-Newcomers ist das bereits aus dem Stand verfügbare maximale Drehmoment von 360 Newtonmeter verantwortlich. So gehören souveräne Ampelstarts oder Autobahnauffahrten zu den Paradedisziplinen des Opel Ampera-e. Von null auf Tempo 50 beschleunigt er in 3,2 Sekunden, der Zwischensprint beim Überholen von 80 auf 120 km/h gelingt in gerade einmal 4,5 Sekunden (vorläufige Angaben). Die Höchstgeschwindigkeit ist zu Gunsten der Reichweite elektronisch auf 150 km/h begrenzt. Die Leistung des Elektromotors entspricht 150 kW/204 PS.
Und der Ampera-e kann noch mehr: Der revolutionäre Stromer erlaubt ebenso lässiges, nahezu geräuschloses Dahingleiten und lädt darüber hinaus während der Fahrt seine Batterien auf. Dafür braucht der Fahrer im normalen „Drive“-Modus nur das (Gas-)Pedal zu lupfen. Im Schiebebetrieb rekuperiert der Ampera-e automatisch, gewinnt dabei über den Elektromotor – der zum Generator wird – Energie zurück. Wechselt der Fahrer in den „Low“-Modus, steigt die Bremswirkung des Motors und damit die Rekuperation. In einer dritten Stufe kann zusätzlich mit einer Wippe am Lenkrad manuell auf volle Energierückgewinnung geschaltet werden („Regen on Demand“). In den Modi „Low“ und „Low/Regen on demand“ ist das Schleppmoment so hoch, dass im normalen Verkehr nicht einmal mehr auf die Bremse getippt werden muss, um Geschwindigkeit bis zum Stillstand des Fahrzeugs abzubauen. So lässt sich der Ampera-e ausschließlich über das (Gas‑)Pedal sicher dirigieren (One Pedal Driving). Natürlich muss in Notsituationen weiterhin selbsttätig gebremst werden. Im dichten Stadtverkehr mit vielen Stop-and-go-Phasen kann der Fahrer die Reichweite mit „One Pedal Driving“ und entsprechend maximaler Rekuperation um bis zu fünf Prozent gegenüber dem „Drive“-Modus steigern – dies ergaben erste Prüfstandsimulationen.

Voll vernetzt: Mit Opel OnStar und Smartphone-Integration
Zu einem zukunftsfähigen Konzept gehört beste digitale Vernetzung. Der Ampera-e hat die jüngste Generation des IntelliLink-Infotainments genauso an Bord wie Opel OnStar – der preisgekrönte Online- und Serviceassistent bietet (abhängig vom jeweiligen Markt) mit seinem leistungsstarken WLAN-Hotspot Zugang für bis zu sieben mobile Endgeräte gleichzeitig. Die Apple CarPlay- und Android Auto-kompatiblen IntelliLink-Systeme holen die Welt der Smartphones in den Ampera-e, so dass die Passagiere auch vollen Zugriff auf ihre Lieblings-Musiktitel haben oder auf Wunsch Filme downloaden können.