Freitag, 31. Januar 2014

Supersportler-Studie für den Genfer Salon: Opel Astra OPC EXTREME

Opel zeigt den Astra OPC als scharfe Variante für Straße und Rennstrecke

Opel wird beim 84. Genfer Automobilsalon (6. bis 16. März) einen echten Supersportler enthüllen. Die Studie steht in der Tradition des Astra OPC X-treme Concept aus dem Jahr 2002. Damals wie heute fand ein echter Rennwagen den Weg von der Rundstrecke auf die Straße. Während der rote OPC X‑treme vor zwölf Jahren ein Einzelstück blieb, soll dieser neue EXTREME in typischen Opel-Motorsportfarben das Fundament für eine Kleinserie bilden. Der OPC EXTREME wird der schnellste straßenzugelassene Astra sein, den es bislang gab – getreu dem Motto des Opel Performance Centers: „OPC. Pure Passion.“

Der Opel Astra OPC EXTREME ist ein direkter Ableger des Astra OPC Cup-Renners aus der deutschen VLN-Langstreckenmeisterschaft (Veranstaltergemeinschaft Langstreckenpokal Nürburgring) – nur mit Straßenzulassung. Hochwertige Karbonteile senken das Gewicht gegenüber dem 2012 in den Markt eingeführten 280 PS starken Astra OPC. Ein Sicherheitsbügel, Schalensitze und Sechspunktgurte ermöglichen den direkten Einsatz auf der Rennstrecke.
Das Sportcoupé setzt demnach kompromisslos auf Renntechnik für den Straßeneinsatz – inklusive gelegentlicher Abstecher auf die Nürburgring-Nordschleife. Denn von dort stammt die Idee zum Astra OPC EXTREME. Am Rande der legendären Strecke ist das Opel Performance Center zu Hause. Egal ob Corsa OPC, Astra OPC oder Insignia OPC – alle Opel-Sportasse müssen umfangreiche Vollgas-Abstimmungsfahrten und ein 10.000‑Kilometer-Testprogramm unter härtesten Bedingungen auf der Nürburgring-Nordschleife absolvieren.


 

Opel setzt Maßstab für Flexibilität: 15 Jahre Flex7-Sitzsystem

Flex7: Mit dieser einzigartigen Formel setzte Opel vor genau 15 Jahren den neuen Standard für vollintegrierte Onboard-Flexibilität im Innenraum. Am 4. Januar 1999 begannen die Produktion des ersten Zafira und damit der Siegeszug des ausgeklügelten Sitzkonzepts, das für den Nachfolger 2005 lediglich im Detail optimiert wurde. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Noch im Jahr des Verkaufsstarts erhielt der Trendsetter erstmals das „Goldene Lenkrad“, sein Nachfolger holte die Auszeichnung dann 2005. Bis heute wurden europaweit mehr als 2,2 Millionen Zafira der beiden ersten Modellgenerationen zugelassen. 2011 folgte der Zafira Tourer, der als „Lounge auf Rädern“ höchste Funktionalität mit Wohlfühlatmosphäre verbindet – und 2012 ebenfalls mit dem „Goldenen Lenkrad“ geehrt wurde.

Zafira – der siebensitzige Kompaktvan-Pionier
Der Clou war damals wie heute: kein lästiger Ausbau von schwerem Gestühl nötig. Bereits im Ur-Zafira konnten die Sitze der dritten Reihe einzeln oder gemeinsam umgelegt und im Laderaumboden versenkt werden. Für das maximale Transportvolumen von 1.700 Litern musste der Fahrer dann nur noch die Sitzflächen und Rückenlehnen der Mittelreihe zusammenfalten und platzsparend gegen die Vordersitzlehnen schieben. Die Ära des Sitzeschleppens war bei Opel beendet – noch heute keine Selbstverständlichkeit bei den Wettbewerbern. Innerhalb von nur 15 Sekunden ließ sich der Zafira vom Sieben- zum Zweisitzer verwandeln. „Es sollte alles möglichst leicht von der Hand gehen. Wir hatten als typischen Kunden eine Mutter vor Augen, die ihr Kind beim Einsteigen festhält und dabei noch die Sitzkonfiguration ändern muss“, erklärt Frank Leopold. Der Leiter der Innovationsgruppe in der Vorausentwicklung bei Opel und Vater des Flex7-Sitzkonzepts weiter: „Kein Wettbewerber hatte eine vergleichbare Variabilität in petto. Plötzlich wurde auch der spontane Großeinkauf sehr entspannt, weil man nicht mehr darüber nachdenken musste, ob auch alles ins Auto passt.“ Ebenso entspannt ist dank der hohen Sitzposition und der komfortablen Platzverhältnisse übrigens auch das Fahren im Zafira.

Zafira Family und Zafira Tourer – das Erfolgsduo für alle Fälle
Mit der zweiten Generation des Zafira optimierten die Opel-Ingenieure 2005 die Handhabung der zweiten Reihe. Die Sitze lassen sich im Verhältnis 40:20:40 umklappen, sodass auf den äußeren Einzelsitzen auch Erwachsene bequem Platz nehmen können. Das Flex7-Plus-Sitzsystem macht den neuen Zafira Tourer 2011 endgültig zum Meister der Variabilität. Während sich die dritte Reihe weiterhin komplett im Boden des Kofferraums versenken lässt, ist die zweite Sitzreihe vollständig neu gestaltet. Statt einer Sitzbank befinden sich hier nun serienmäßig drei Einzelsitze, die sich flach umlegen lassen und bei Bedarf eine ebene Ladefläche bilden. Die drei Sitze können zudem unabhängig voneinander 210 Millimeter in Längsrichtung verschoben werden. Durch das Umklappen der zweiten Sitzreihe ergibt sich ein maximales Ladevolumen von 1.860 Litern. „Mit diesem flexiblen Innenraum eignet sich der Zafira Tourer auch als Geschäftsfahrzeug, er ist weitaus mehr als ein Familien-Van“, so Leopold.

Reisen erster Klasse in der „Lounge auf Rädern“
Ein einzigartiges Highlight des Zafira Tourer ist das optionale „Lounge-Sitzsystem“. Hier genießen die Fondpassagiere großzügige Platzverhältnisse wie in einer Oberklasselimousine. Mittels eines raffinierten Klapp- und Drehmechanismus bildet die mittlere Rückenlehne komfortable Armlehnen für die beiden Außensitze, die sich um bis zu 280 Millimeter verschieben lassen – der längste Verstellweg im Segment für maximalen Knieraum. Eine weitere Neuheit: Die Sitze gleiten zusätzlich 50 Millimeter in Richtung Fahrzeugmitte und ermöglichen so eine üppige Schulterfreiheit.

Flex-Serie: Erfolgsrezept auf andere Opel-Modelle übertragen
Seit dem Start 1999 macht die Serie von flexiblen Innenraumkonzepten auch in anderen Opel-Modellen Karriere. So gehen das FlexSpace-Sitzkonzept, die FlexDoors und die FlexRail-Mittelkonsole im Opel Meriva, aber auch der FlexFix-Fahrradträger oder die FlexFold-Rücksitzlehne im Astra Sports Tourer auf den ersten Opel Zafira zurück. „Uns ging und geht es darum, die zum jeweiligen Modell passenden Innovationen anzubieten – ob sie den Rücken schonen, Familien das Leben erleichtern oder das Auto wertiger machen“, sagt Leopold.





Die Opel Flex-Innovationen im Überblick:
1999
Produktions- und Marktstart des ersten Zafira. Das neue Flex7-Sitzsystem setzt den Standard für vollintegrierte Onboard-Flexibilität im Innenraum.
2003
Mit der Weltneuheit FlexSpace bietet der Opel Signum so viel Raum und Komfort wie noch nie: Die Sitzbank im Fond besteht aus zwei individuell einstellbaren Einzelsitzen mit extra viel Beinfreiheit. Bei Bedarf kann das Mittelelement der Rückbank in eine Armlehne oder Ablagekonsole umgewandelt werden.
2003
Der Meriva begründet das Segment der kleinen Monocabs. Dank des FlexSpace-Konzepts lässt sich der Meriva im Handumdrehen und ohne Sitzausbau von einem Fünf- in einen geräumigen Vier-, Drei- oder Zweisitzer verwandeln.
2005
Verbesserung des Flex7-Systems mit dem Zafira der zweiten Generation. Die Sitze der zweiten Reihe lassen sich jetzt im Verhältnis 40:20:40 umklappen.
2006
Als erster und einziger Hersteller bietet Opel für den neuen Corsa den vollständig im hinteren Stoßfänger versenkbaren Fahrradträger FlexFix an. Das System wird nach Entriegelung an der Kofferraumkante wie eine Schublade herausgezogen und aufgeklappt, um zwei Fahrräder aufzunehmen.
2009
Mit einem dreifach verstellbaren Boden für den Kofferraum hat das Entwicklungsteam die Beladungsflexibilität des neuen Astra erhöht. Ist der FlexFloor auf der untersten Stufe angebracht, finden darüber bis zu 370 Liter Gepäck ihren Platz. FlexFix hält Einzug in die Kompaktklasse.
2010
Die gegenläufig öffnenden FlexDoors der zweiten Meriva-Generation erleichtern den Ein- und Ausstieg; das hochvariable FlexSpace-Rücksitzkonzept und der patentierte, integrierte FlexFix-Fahrradträger von Opel machen den Meriva zum wahren Flexibilitätschampion – als einziges Fahrzeug überhaupt mit Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken e.V. für sein ergonomisches Gesamtkonzept. Ein weiteres Merkmal des Meriva ist das FlexRail-Ablagekonzept für die Mittelkonsole.
2010
Der Astra Sports Tourer ist der erste Kompaktkombi, der es möglich macht, die Rücksitzlehnen von der Heckklappenöffnung aus umzulegen. Dank des FlexFold-Systems lässt sich das Transportvolumen per Knopfdruck von 500 auf 1.550 Liter erhöhen.
2011
Der neue „Meister der Variabilität“ heißt Zafira Tourer. Zu den Highlights im Innenraum zählen das Flex7-Plus-Sitzsystem und das optionale „Lounge-Sitzsystem“.
2013
Opel bietet das patentierte FlexFix-Fahrradträger-System für fast alle Modelle von A bis Z an: Antara, Astra, Corsa, Meriva und Zafira Tourer. Die neuesten Mitglieder im FlexFix-Club sind der Subkompakt-SUV Mokka und der Lifestyle-Stadtflitzer ADAM. Astra Sports Tourer und Zafira Tourer können mit der zweiten Generation des FlexFix-Trägers bis zu vier, der Mokka bis zu drei Fahrräder satteln.
2014
Im neuen Meriva hat die verbesserte FlexRail-Mittelkonsole Premiere, die – bei gleicher Variabilität und Praxistauglichkeit – der Beinfreiheit im Fond zugutekommt.