Der Vorstand der Adam Opel AG hat heute die Beschäftigten des
Unternehmens darüber informiert, dass im Werk Bochum mit Auslauf des
aktuellen Zafira – voraussichtlich im Jahr 2016 – keine Produktion von
kompletten Fahrzeugen mehr geplant ist. Bereits im Juni hatte Opel
angekündigt, dass kein Nachfolge-Modell für den Zafira Tourer in Bochum
angesiedelt werden kann. Trotz intensiver Anstrengungen ist es nicht
gelungen, diese Situation zu ändern. Die Hauptgründe dafür sind der
dramatisch rückläufige europäische Automobilmarkt und die enormen
Überkapazitäten in der gesamten europäischen Automobilindustrie.
Am Opel-Standort Bochum wird das Warenverteilzentrum auch nach 2016
erhalten bleiben – und eventuell ausgebaut. Zudem verhandelt die
Geschäftsleitung mit der Arbeitnehmervertretung über die Ansiedlung
einer wirtschaftlichen Komponentenfertigung. Darüber hinaus ist es Ziel
der kürzlich auf Initiative von Opel gegründeten Arbeitsgruppe „Bochum
Perspektive 2022“, in Bochum und im gesamten Ruhrgebiet bestehende
Arbeitsplätze zu sichern und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Diese
Arbeitsgruppe setzt sich zusammen aus Vertretern der Adam Opel AG,
politischen Repräsentanten der Stadt und der Region sowie führenden
regionalen Kräften aus Arbeitnehmerschaft, Industrie, Hochschule und
Finanzwirtschaft. Die Entwicklungs-Gesellschaft wird nicht nur
personell, sondern auch finanziell von Opel unterstützt.
„Wir bauen auf die ‚Bochum Perspektive 2022‘. Und wir haben die klare
Absicht, eine signifikante Zahl von Mitarbeitern bei der Adam Opel AG
auf tariflichen Arbeitsplätzen in Bochum abzusichern – im Lagerbereich
und in der möglichen Komponentenfertigung. Opel ist sich seiner sozialen
Verantwortung bewusst und wird alles tun, um den dennoch notwendigen
Stellenabbau in Bochum fair zu gestalten. Das Ziel der Verhandlungen mit
dem Betriebsrat ist es, bis 2016 keine betriebsbedingten Kündigungen
auszusprechen“, sagt Steve Girsky, GM Vice Chairman, Vorsitzender des
Opel-Aufsichtsrats und Präsident von GM Europe.
„Der Standort Deutschland ist unser wichtigster Markt und mit rund
20.000 Mitarbeitern das Rückgrat und die Heimat unserer Marke. Und das
bleibt auch in Zukunft so“, betont Opel Vize-Vorstandsvorsitzender Dr.
Thomas Sedran. Verantwortung trage Opel auch für seine Händler. Allein
in Nordrhein-Westfalen gibt es rund 320 Opel-Händler mit fast 5.300
Mitarbeitern.
Die heutige Ankündigung ist Teil des Langfristplans „Drive! 2022“. Er
hat das Ziel, Opel bis Mitte des Jahrzehnts wieder zur Profitabilität
zu führen. Neben mehr Kosteneffizienz setzt der Plan auf eine neue
Vertriebsstrategie, eine Stärkung des Markenimages sowie eine Export-
und Modell-Offensive. Von 2012 bis 2016 wird Opel insgesamt 23 neue
Modelle und 13 neue Motoren in den Handel bringen.
Dienstag, 11. Dezember 2012
Mittwoch, 21. November 2012
Opel kehrt in den Motorsport zurück
Opel kehrt in den Motorsport zurück – in Form eines international
ausgerichteten Rallyeprogramms mit dem neuen Opel ADAM und einem auf
Deutschland konzentrierten Rundstreckenprogramm mit dem neuen Astra OPC.
„Diese neuen Motorsport-Aktivitäten spielen bei der strategischen
Neuausrichtung des Unternehmens eine wichtige Rolle; sie sind ein
tragendes Element in unserem Markenprofil“, sagt Dr. Thomas Sedran,
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG. Vor allem im
Breiten- und Kundensport baut der Rüsselsheimer Automobilhersteller auf
eine lange und erfolgreiche Tradition. Das Ziel dabei ist, Kundensport
auf hohem technischen Niveau und zu überschaubaren Kosten zu ermöglichen
und dabei ambitionierten Nachwuchsfahrern eine Plattform zu bieten, ihr
Talent kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Rallye: Professionelle Talentförderung in Kooperation mit dem ADAC
Mit seinem Rallye-Engagement nimmt Opel die europäische Bühne ins Visier. Denn über Deutschland hinaus besteht in allen Schwerpunktmärkten der Marke ein starkes Interesse am Rallyesport. Zudem bietet die Welt-Motorsportbehörde FIA auch europaweit stabile Reglements mit idealen Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten für junge Fahrer. Als Sportgerät kommt dabei ab der Saison 2013 eine Rallye-Cupversion des neuen Opel ADAM in einer FIA R2-nahen Spezifikation zum Einsatz. Im Rahmen der ADAC Rallye Masters-Rennserie werden diese Kundenfahrzeuge einen Markenpokal (ADAC Opel Rallye Cup) ausfahren. Der Reiz des Wettbewerbs erhöht sich zusätzlich dadurch, dass für die erfolgreichsten Fahrer attraktive Prämien ausgeschüttet werden, eine „Rallye-Junior“-Sonderwertung für Piloten bis 27 Jahre ausgeschrieben wird und der Sieger einer finalen Sichtung in der nachfolgenden Rallyesaison speziell gefördert wird.
Opel hat mit dem ADAC einen Partner gewonnen, dessen Nachwuchs-Förderphilosophie mit der des Unternehmens nahezu deckungsgleich ist und der sich vor allem über seine Organisation und Motorsport-Infrastrukturen in das Projekt einbringt. Die Opel-Strategie ist zunächst bis 2016 angelegt. In der weiteren Abfolge beinhaltet sie ein modulares Aufbauprogramm, mit dem Rallyetalente aus dem ADAC Opel Rallye Cup bis auf internationales Niveau aufsteigen können. In den ersten beiden von insgesamt vier Stufen kommt dabei der Opel ADAM zum Einsatz, für die Stufen drei und vier ist die kommende Modellgeneration des Opel Corsa in Planung.
Rundstrecke: Astra OPC Cup im Rahmen der VLN-Langstreckenmeisterschaft
Als technische Basis für das Engagement auf der Rundstrecke fungiert der neue Astra OPC, den Opel ab der Saison 2013 in einer Rennversion für den Kundensport anbietet. Die Cup-Fahrzeuge sind technisch auf die VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zugeschnitten – der populärsten Breitensport-Rennserie Europas – und werden dort in einer eigenen Klasse ebenfalls einen Markenpokal (Astra OPC Cup) untereinander ausfahren. Als Saisonhöhepunkt ist die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring vorgesehen.
Das für Privatfahrer besonders attraktive Leistungspaket bietet nicht nur Top-Performance und hochkarätige Renntechnik zu bezahlbaren Kosten. Analog zum Rallyeprojekt steht auch ein Preisgeldtopf mit attraktiven Prämien bereit. Außerdem profitieren die Kunden von fair kalkulierten Ersatzteilpreisen sowie von technischer und organisatorischer Unterstützung auf und abseits der Rennstrecke.
Motorsport-Historie: Opel setzt Meilensteine
Die erfolgreichste Zeit des Unternehmens in der Rallyehistorie begann Mitte der siebziger Jahre. „Gelenkt“ wurde sie im wahrsten Sinn des Wortes von Walter Röhrl, einem der besten Rallyepiloten aller Zeiten. Dessen glückliche Verbindung mit Opel führte zu den Europameistertiteln 1974 mit dem Ascona A und 1979 auf einem Ascona B. Die Krönung dieser Ära, ebenfalls mit dem Regensburger Lenkradvirtuosen, war der Weltmeistertitel 1982 auf dem legendären Ascona 400.
Eine Opel Domäne ist auch die Rundstrecke. Im Tourenwagen-Breitensport feierte die Marke mit dem Blitz vor allem auf ihrer „Heimatstrecke“, der Nürburgring-Nordschleife, unzählige Erfolge. Im Profibereich wurde ab 1993 der von Manuel Reuter gesteuerte Calibra V6 zur Ikone der Fans, zunächst in der DTM und schließlich mit dem Titelgewinn 1996 in der Nachfolgeserie ITC. Weitere Highlights: die Markenmeisterschaft 1998 in der DTM/ITC-Nachfolgeserie STW mit dem Vectra und der Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2003 auf einem Astra V8 Coupé.
Rallye: Professionelle Talentförderung in Kooperation mit dem ADAC
Mit seinem Rallye-Engagement nimmt Opel die europäische Bühne ins Visier. Denn über Deutschland hinaus besteht in allen Schwerpunktmärkten der Marke ein starkes Interesse am Rallyesport. Zudem bietet die Welt-Motorsportbehörde FIA auch europaweit stabile Reglements mit idealen Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten für junge Fahrer. Als Sportgerät kommt dabei ab der Saison 2013 eine Rallye-Cupversion des neuen Opel ADAM in einer FIA R2-nahen Spezifikation zum Einsatz. Im Rahmen der ADAC Rallye Masters-Rennserie werden diese Kundenfahrzeuge einen Markenpokal (ADAC Opel Rallye Cup) ausfahren. Der Reiz des Wettbewerbs erhöht sich zusätzlich dadurch, dass für die erfolgreichsten Fahrer attraktive Prämien ausgeschüttet werden, eine „Rallye-Junior“-Sonderwertung für Piloten bis 27 Jahre ausgeschrieben wird und der Sieger einer finalen Sichtung in der nachfolgenden Rallyesaison speziell gefördert wird.
Opel hat mit dem ADAC einen Partner gewonnen, dessen Nachwuchs-Förderphilosophie mit der des Unternehmens nahezu deckungsgleich ist und der sich vor allem über seine Organisation und Motorsport-Infrastrukturen in das Projekt einbringt. Die Opel-Strategie ist zunächst bis 2016 angelegt. In der weiteren Abfolge beinhaltet sie ein modulares Aufbauprogramm, mit dem Rallyetalente aus dem ADAC Opel Rallye Cup bis auf internationales Niveau aufsteigen können. In den ersten beiden von insgesamt vier Stufen kommt dabei der Opel ADAM zum Einsatz, für die Stufen drei und vier ist die kommende Modellgeneration des Opel Corsa in Planung.
Rundstrecke: Astra OPC Cup im Rahmen der VLN-Langstreckenmeisterschaft
Als technische Basis für das Engagement auf der Rundstrecke fungiert der neue Astra OPC, den Opel ab der Saison 2013 in einer Rennversion für den Kundensport anbietet. Die Cup-Fahrzeuge sind technisch auf die VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zugeschnitten – der populärsten Breitensport-Rennserie Europas – und werden dort in einer eigenen Klasse ebenfalls einen Markenpokal (Astra OPC Cup) untereinander ausfahren. Als Saisonhöhepunkt ist die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring vorgesehen.
Das für Privatfahrer besonders attraktive Leistungspaket bietet nicht nur Top-Performance und hochkarätige Renntechnik zu bezahlbaren Kosten. Analog zum Rallyeprojekt steht auch ein Preisgeldtopf mit attraktiven Prämien bereit. Außerdem profitieren die Kunden von fair kalkulierten Ersatzteilpreisen sowie von technischer und organisatorischer Unterstützung auf und abseits der Rennstrecke.
Motorsport-Historie: Opel setzt Meilensteine
Die erfolgreichste Zeit des Unternehmens in der Rallyehistorie begann Mitte der siebziger Jahre. „Gelenkt“ wurde sie im wahrsten Sinn des Wortes von Walter Röhrl, einem der besten Rallyepiloten aller Zeiten. Dessen glückliche Verbindung mit Opel führte zu den Europameistertiteln 1974 mit dem Ascona A und 1979 auf einem Ascona B. Die Krönung dieser Ära, ebenfalls mit dem Regensburger Lenkradvirtuosen, war der Weltmeistertitel 1982 auf dem legendären Ascona 400.
Eine Opel Domäne ist auch die Rundstrecke. Im Tourenwagen-Breitensport feierte die Marke mit dem Blitz vor allem auf ihrer „Heimatstrecke“, der Nürburgring-Nordschleife, unzählige Erfolge. Im Profibereich wurde ab 1993 der von Manuel Reuter gesteuerte Calibra V6 zur Ikone der Fans, zunächst in der DTM und schließlich mit dem Titelgewinn 1996 in der Nachfolgeserie ITC. Weitere Highlights: die Markenmeisterschaft 1998 in der DTM/ITC-Nachfolgeserie STW mit dem Vectra und der Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2003 auf einem Astra V8 Coupé.
Traditions-Tuner Irmscher gibt auf
Marktlage zwingt zum Rückzug
Traditions-Tuner Irmscher gibt auf
Der 1968 gegründete Auto-Tuner Irmscher streicht in Deutschland die Segel. Einen Namen machte sich Irmscher vor allem mit der Veredlung von Opel-Modellen. Jetzt muss wegen der sinkenden Nachfrage der Firmensitz in Remshalden geschlossen werden.Die Krise auf dem Automarkt hat jetzt auch einen der bekanntesten deutschen Tuner erwischt. Irmscher schließt seinen einzigen Standort in Deutschland. Nach einem Bericht der "Automobilwoche" soll die Arbeit am Hauptsitz in Remshalden bei Stuttgart Ende Mai 2013 aufgrund der "schwierigen Marktlage" eingestellt werden. Betroffen sind insgesamt 64 Mitarbeiter in der Firmenzentrale, im Fahrzeug-Umbau und in der Logistikeinrichtung.
Von wo aus die Geschäfte künftig gelenkt werden sollen, ist noch unklar. Dem Bericht zufolge schließt Irmscher auch einen Umzug ins Ausland nicht aus. Bei Irmscher arbeiten derzeit insgesamt 150 Mitarbeiter. Größter Standort ist Spanien, weitere Niederlassungen gibt es in Portugal, Italien, England und der Schweiz.
Die Firma wird 1968 von Günther Irmscher gegründet und befindet sich am Anfang lediglich in einer Doppelgarage in Winnenden. Einen Namen machte sich Irmscher mit dem Sieg der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft in einem NSU Prinz TT. Mit dem gleichen Modell gewinnt er auch die Rallye Tour d’Europe. Fast zeitgleich wird das junge Unternehmen mit ungewöhnlichen Renn- und Rallyeversionen von Opel-Serienfahrzeugen in der Szene bekannt. Später kommen Fahrzeuge von Chevrolet, Buick Cadillac und Peugeot hinzu.
Seit 1993 zählt zudem ein Nachbau des Lotus Seven zum Portfolio, der als Irmscher 7 verkauft wird. 1994 wird mit dem Irmscher Selectra weltweit das erste Elektrofahrzeug mit seriellem Hybridantrieb auf Basis eines Großserienfahrzeuges produziert. Außerdem startete eine Zusammenarbeit mit der Porsche AG. Im Jahr 2007 holt Irmscher Peugeot im Bereich Karosserietuning mit ins Boot.
Freitag, 16. November 2012
monza.ch Magazin Nr. 3 ist da! :o)
Das Warten hat ein Ende, ab sofort ist die 3 Ausgabe zum Download bereit! :o)
monza.ch Magazin 02/2012
monza.ch Magazin 02/2012
Donnerstag, 8. November 2012
Glanzvolle Schweizer Premiere für den Opel ADAM
Der neue Opel ADAM sorgt für viel Begeisterung und Aufmerksamkeit
anlässlich seines ersten Auftritts vor Schweizer Publikum an der
Vorpremieren-Night der Auto Zürich Car Show am 7. November 2012
Glattpark. Aus 666 Luftballons sind auf dem Opel Stand drei trendige ADAM in den Ausstattungsvarianten ADAM JAM, ADAM GLAM und ADAM SLAM geschlüpft und vom zahlreichen Publikum mit grossem Applaus empfangen worden. Mit einer Länge von knapp 3.70 Metern ist der ADAM ein wendiger, knackiger Dreitürer, perfekt geeignet für die Stadt. Dank seiner Breite von 1.72 Metern steht er sehr selbstbewusst da und bietet ein für diese Klasse grosszügiges Raumgefühl.
Der ADAM überzeugt und begeistert nicht nur durch sein Design sondern ebenso durch seine hochwertige Technik, Qualitätsanmutung und seine Alleinstellungsmerkmale. Er bietet das grösste Indiviualisierungspotential am Markt, und das IntelliLink-Infotainment-System macht den ADAM zum bestvernetzten Kleinwagen, indem das System auf clevere Weise kompatibel ist mit Smartphones, die Apple iOS- oder Android-Software nutzen.
Weitere innovative Technologien, die der ADAM als Einziger in seinem Segment offeriert, sind u.a. der automatische Parkassistent, ein beheizbares Lenkrad, der Tote-Winkel-Warner oder der vollintegrierte Heckfahrradträger FlexFix, die Lenkunterstützung City-Mode, der LED-Dachhimmel, die LED-Innenraumbeleuchtung in 8 Farben.
Angetrieben wird der ADAM von drei Benzinmotoren, die auf dem Schweizer Markt serienmässig über das ecoFLEX-Technologiepaket mit Start/Stop System verfügen:
In der Schweiz ist der ADAM ab 15‘450.-- Franken erhältlich und wird ab Frühjahr 2013 das Strassenbild beleben.
Glattpark. Aus 666 Luftballons sind auf dem Opel Stand drei trendige ADAM in den Ausstattungsvarianten ADAM JAM, ADAM GLAM und ADAM SLAM geschlüpft und vom zahlreichen Publikum mit grossem Applaus empfangen worden. Mit einer Länge von knapp 3.70 Metern ist der ADAM ein wendiger, knackiger Dreitürer, perfekt geeignet für die Stadt. Dank seiner Breite von 1.72 Metern steht er sehr selbstbewusst da und bietet ein für diese Klasse grosszügiges Raumgefühl.
Der ADAM überzeugt und begeistert nicht nur durch sein Design sondern ebenso durch seine hochwertige Technik, Qualitätsanmutung und seine Alleinstellungsmerkmale. Er bietet das grösste Indiviualisierungspotential am Markt, und das IntelliLink-Infotainment-System macht den ADAM zum bestvernetzten Kleinwagen, indem das System auf clevere Weise kompatibel ist mit Smartphones, die Apple iOS- oder Android-Software nutzen.
Weitere innovative Technologien, die der ADAM als Einziger in seinem Segment offeriert, sind u.a. der automatische Parkassistent, ein beheizbares Lenkrad, der Tote-Winkel-Warner oder der vollintegrierte Heckfahrradträger FlexFix, die Lenkunterstützung City-Mode, der LED-Dachhimmel, die LED-Innenraumbeleuchtung in 8 Farben.
Angetrieben wird der ADAM von drei Benzinmotoren, die auf dem Schweizer Markt serienmässig über das ecoFLEX-Technologiepaket mit Start/Stop System verfügen:
- 1,2-Liter mit 70 PS (5,1 l/100 km, 119 g/km CO2 )
- 1,4-Liter mit 87 PS (5,1 l/100 km, 120 g/km CO2 )
- 1,4-Liter mit 100 PS (5,1 l/100 km, 120 g/km CO2)
In der Schweiz ist der ADAM ab 15‘450.-- Franken erhältlich und wird ab Frühjahr 2013 das Strassenbild beleben.
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Neuer Opel Cascada: das athletische Mittelklasse-Cabrio mit Glamour
- Lang gestrecktes Mittelklasse-Cabriolet mit vier Sitzen und zeitloser Eleganz
- Aufwändig verarbeitetes Stoffdach öffnet bis 50 km/h in 17 Sekunden
- Hohe Karosseriesteifigkeit kombiniert mit HiPerStrut-Vorderrad-Aufhängung
- Breites Motorenangebot inklusive neuem 1.6-SIDI-Turbo mit Direkteinspritzung
Nach Generationen von Kadett- und Astra-Kompaktklasse-Cabrios erweckt Opel mit dem Cascada die Tradition der prestigeträchtigen und spärlich gesäten viersitzigen Mittelklasse- Cabriolets mit Stoffdach wieder zum Leben, wie sie in den Fünfziger- und Sechzigerjahren Kapitän und Rekord repräsentierten – allerdings in völlig neuem, frischem Gewand und mit hochmodernen Technologielösungen. Der Cascada bietet unverfälschtes Fahrvergnügen, dafür sorgen die extrem steife Karosserie, die HiPerStrut-Vorderachse und das adaptive mechatronische FlexRide Fahrwerkssystem. Fahrer und Passagiere können sich binnen kürzester Zeit den Wind um die Nase wehen lassen – per Knopfdruck öffnet sich das Stoffverdeck in 17 Sekunden - und das bei Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h. Ein hohes Maß an Komfort und Sicherheit für unbeschwerten Fahrgenuss gewährleisten elektrische Gurtzuführer, exklusives Nappaleder und belüftete, ergonomische Sitze sowie etliche Sicherheitssysteme.
„Das Segment der Mittelklasse-Cabriolets beschränkt sich auf hochpreisige Modelle der Premiumhersteller. Mit dem Cascada bietet Opel nun ein Mittelklasse-Cabrio, von dem die Kunden Ausstattungsmerkmale und Premiumqualität erwarten dürfen – und das zu einem sehr attraktiven Preis“, sagt Opel-Strategievorstand Dr. Thomas Sedran. „Der Cascada ist ein weitere Baustein unserer milliardenschweren Produktoffensive: Mit unserem aktuellen Portfolio erreichen wir fortan auch Kunden in Segmenten, in denen wir bislang nicht aktiv waren – mit dem Elektroauto Ampera genauso wie mit dem kompakten SUV Mokka, dem trendigen, urbanen ADAM und bald auch mit unserem neuen Mittelklasse-Cabriolet Cascada.“
Lebenslust: elegantes Stoffverdeck ermöglicht puren Open-Air-Genuss
Mit seinem breiten Stand und seiner fließenden Eleganz der für Opel typischen skulpturalen Formgebung spiegelt das Cascada-Design die klassische und zeitlose Ausprägung mondäner Fahrzeuge aus vergangenen, glamourösen Tagen wider. Mit geöffnetem Verdeck zeigt der Cascada sein makelloses Cabrio-Profil: Hinter der anmutig geneigten A-Säule stört keine Abdeckung für das Dach und kein sichtbarer Überrollschutz die Silhouette. Im Kontrast dazu wird tief in den Seitenflanken das Opel-typische Sichelmotiv subtil angedeutet, das sich weiter oben in einer scharfen Kante spiegelt, die sich bis ins Heck zu den umlaufenden, geteilten Rückleuchten erstreckt. Eine horizontal, um den Passagierraum verlaufende Chromleiste betont die sanft hochgezogene Taille und markiert in eleganter, fließender Ausbildung den Übergang zwischen Karosserie und Stoffverdeck.
„Die meisten Cabrios sehen zwar offen gut aus, wirken aber mit geschlossenem Verdeck eher schwerfällig. Das ist beim Cascada mit seinem aerodynamisch geformten Qualitätsstoffverdeck, das Karosserie und Dach nahtlos ineinander fließen lässt, anders: Der Cascada macht offen wie geschlossen eine gute Figur“, erklärt Opel Design Direktor Malcolm Ward.
Über dem tief liegenden, mit dominanten Chromapplikationen verzierten Kühlergrill erstreckt sich die stark akzentuierte Motorhaube mit hervortretendem „Power-Dome“. Die Nebelscheinwerfer befinden sich in haifischflossenartigen Auswölbungen, die von Chromeinsätzen akzentuiert werden. Die im Opel-Stil ausgeformten Hauptscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht (Serie bei INNOVATION) und die LED-Heckleuchten sorgen mit der typischen pfeilförmigen Optik für Wiedererkennungseffekte. Um ein durchgehendes Lichtband zu gewährleisten, sind die LEDs nicht einzeln erkennbar, sondern bilden eine optische Einheit – ein typisches Merkmal von Premiummodellen. Die dominante Heck-Chromleiste mit mittig platziertem Opel-Blitz verbindet die in die Kofferraumklappe integrierten Leuchteinheiten. Zugleich sorgt sie für die richtige Balance zum ebenfalls chromverzierten Kühlergrill.
Beim Stoffdach des Cascada kommen Materialien von höchster Qualität zum Einsatz, die prestigeträchtige Premium-Cabriolets ausstatten. Das Verdeck bietet aufgrund eines speziellen Polyester-Vlieses zwischen äußerer Dämmschicht und Innenraumverkleidung eine außergewöhnliche Akustik- und Wärmedämmung. Per Knopfdruck zwischen den Vordersitzen wird ein elektrohydraulischer Mechanismus aktiviert, der das Verdeck in 17 Sekunden und bei Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h öffnet – damit zählt das Cascada-Verdecksystem zu den besten am Markt. Zum Öffnen und Schließen des Stoffdachs ist bei allen Cascada-Varianten die Funkfernbedienung Serie. Zum Marktstart sind drei Dachfarben verfügbar; sie können mit zehn Außenfarben kombiniert werden.
Luxus: Cockpit bietet funktionellen Komfort mit viel Liebe zum Detail
Das Cascada-Cockpit legt mit handgefertigten Modulen eine außergewöhnliche, sportliche Eleganz an den Tag. Die geschwungene Armaturentafel fließt dynamisch in die Türen und umgibt so Fahrer und Beifahrer. Der Instrumententräger bietet mit sanften, handgenähten Materialien eine ausgezeichnete Haptik. Der Cascada ist mit komplett neuen Sitzen ausgestattet, die die feine Ausarbeitung und das Premium-Feeling des Cockpits noch unterstreichen. Tiefe Konturen und elegante, schmeichelnde Stoff- und Lederbezüge sorgen für ein angenehmes Sitzgefühl. Die hochklassigen, von den Experten der Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) zertifizierten Ergonomiesitze in Nappaleder können beheizt und belüftet werden. An heißen, sonnigen Tagen strömt Frischluft durch die perforierten Lederbezüge, um den Komfort von Fahrer und Beifahrer zu erhöhen. Der elektrische Gurtzuführer bringt ihnen mit Teleskoparmen den Sicherheitsgurt näher, so dass sie ihn sich ohne mühevolles Drehen anlegen können; die elektrische Easy Entry-Funktion der Vordersitze erleichtert den Passagieren den Zugang zu den Fondplätzen.
Der Opel Cascada glänzt mit für ein Fahrzeug dieser Klasse vorbildlichem Stauraum und Ladekapazitäten und eignet sich so für den komfortablen Alltagsbetrieb zu jeder Jahreszeit. Den Fahrer umgeben zahlreiche, geräumige Ablagefächer: in der Tür – auch für 1,5 Liter Getränkeflaschen geeignet –, im und unter dem Instrumententräger und dank der elektrischen Parkbremse (Serie in INNOVATION) auch zwischen den Vordersitzen, wo Verstaumöglichkeiten am Meisten benötigt werden. Das Ladevolumen im Kofferraum reicht von 280 Litern bei geöffnetem und bis zu 350 Litern mit geschlossenem Verdeck. Zur Vergrößerung des Laderaumes oder zum Transport besonders langer Gegenstände verfügt der Cascada über das FlexFold-System, das die Rücksitzlehnen fernentriegelt und im Verhältnis 50:50 umlegt – ein Merkmal, das ein Hartdach-Cabrio nicht bieten kann.
Ingenieurskunst: höchste Steifigkeit und ausgezeichnete Chassiskonstruktion
Die Karosseriesteifigkeit ist ein Schlüsselkriterium bei der Konstruktion von Cabriolets. Sie beeinflusst das Fahrverhalten, die Lenkpräzision, Akustik, Sicherheit und Komfort; sie gibt also die entscheidende Auskunft über die wahre Qualität des Autos. Der Opel Cascada bietet eine außergewöhnlich gute Balance zwischen Verwindungs- und Biegesteifigkeit. Zum ausgewogenen Verhältnis tragen vielerlei Maßnahmen wie gekreuzte Unterboden-Stahlträger und verstärkte Schwellerprofile bei. Das neue Karosserielayout bildet damit eine stabile Plattform für das Fahrwerk und trägt entscheidend zur Geräusch- und Vibrationsreduktion sowie mehr Komfort bei.
An der Vorderachse des Cascada kommt mit der HiPerStrut-Aufhängung die beste Opel-Chassis-Technologie zum Einsatz, die ursprünglich für den Insignia OPC entwickelt wurde. HiPerStrut (High Performance Strut = Hochleistungsfederbein) entkoppelt Dämpfungs- und Lenkfunktionen – die Straßenhaftung nimmt zu und das „Antriebszerren“ verringert sich, der Cascada umrundet Kurven neutraler und bietet ein Höchstmaß an Traktion.
Darüber hinaus verfügt das neue Mittelklasse-Cabrio von Opel über eine geschwindigkeitsabhängige elektrische Zahnstangen-Servolenkung. Um eine direktere Lenkansprache zu gewährleisten, sitzt der Elektromotor an der Zahnstange anstelle der Lenksäule. Die adaptive Fahrwerkskontrolle FlexRide ist ebenfalls für den Cascada verfügbar. Das System verbessert neben Fahr- und Handlingeigenschaften auch die Sicherheit, indem es sich der jeweiligen Fahrsituation, dem Fahrstil und den -präferenzen des Fahrers anpasst. Bei den Rädern können die Cascada-Kunden zwischen Größen von 17 bis 20 Zoll wählen. Der Durchmesser der Bremsscheiben beträgt bis zu 326 Millimeter vorne und 325 Millimeter hinten.
Spitzenleistung: 1.6 Turbobenziner der neuen Generation mit Direkteinspritzung
Der Cascada tritt mit einem breiten Antriebsportfolio an. Als Basisaggregat fungiert der 1,4-Liter-Turbobenziner mit manuellem Sechsgang-Getriebe. Er ist in den Leistungsstufen 88 kW/120 PS und 103 kW/140 PS erhältlich und bietet mit Overboost jeweils ein maximales Drehmoment von 220 Newtonmetern. Auf Dieselseite lässt sich der 121 kW/165 PS starke 2.0 CDTI mit manueller Sechsgang-Schaltung oder mit Sechsstufen-Automatik kombinieren. Das maximale Drehmoment liegt hier mit Overboost bei 380 Newtonmeter.
Das Highlight unter den Cascada-Aggregaten stellt der 1.6 SIDI Turbo ECOTEC aus der neuen Familie mittelgroßer Benzinmotoren dar. Der Motor der völlig neu konstruierten Triebwerke mit Benzin-Direkteinspritzung bietet eine exzellente Laufruhe und Kraftentfaltung bei geringem Kraftstoffverbrauch. Mit dem 125 kW/170 PS starken Turbo liegen Overboost bis zu 280 Newtonmeter Drehmoment zwischen 1.650 und 3.200 min-1 an. Der Benziner ist mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder Sechsstufen-Automatik erhältlich, wobei die neue, reibungsarme Sechsstufen-Automatik im Cascada über eine Active Select-Funktion zur manuellen Gangwahl verfügt – sportlicheres Fahrgefühl inklusive. Weitere leistungsstarke Benzin- und Dieselaggregate für den Cascada folgen zu einem späteren Zeitpunkt.
Gelassenheit: fortschrittliche Technologie- und Sicherheitsmerkmale
Der Cascada verbindet ein unnachahmliches Open-Air-Fahrerlebnis mit hochentwickelten Opel-Technologien. Dazu zählen das adaptive Sicherheitslichtsystem AFL+ mit bis zu zehn automatischen Lichtfunktionen, die zweite Generation der Opel Frontkamera mit vielen neuen und weiterentwickelten Funktionen (verbesserter Verkehrsschild- und Spurassistent, neuer Abstandswarner und Kollisionswarner). Eine Rückfahrkamera und der Parkassistent der nächsten Generation erleichtern das Manövrieren. Hinzu kommen ein Toter-Winkel-Warner, ergonomische Sitze für Fahrer und Beifahrer, beheizbares Lenkrad und der Berganfahrassistent.
Die extrem steife Fahrgastzelle besteht zum Großteil aus hochfestem Stahl, um bei einem Unfall Deformierungen zu widerstehen und bestmöglichen Insassenschutz zu gewährleisten. In den Türen sind diagonal verlaufende ultrafeste Stahlstreben sowie Verstärkungen in Höhe der Gürtellinie verbaut. Die A-Säulen zu beiden Seiten der Windschutzscheibe bestehen aus pressgehärtetem Stahl. Im Falle eines Überschlags fahren in Sekundenbruchteile automatisch pyrotechnisch aktivierte hochfeste Sicherheitsstäbe hinter den Rücksitzen heraus. Dies geschieht ebenso bei einer schweren Kollision, sobald die Airbags auslösen, um das Auto auf einen möglichen weiteren Aufprall oder Überschlag vorzubereiten. Fahrer- und Beifahrersitz verfügen über aktive Kopfstützen sowie doppelte Gurtstraffer. Auch die beiden Sitze im Fond sorgen serienmäßig mit Gurtstraffern für die Sicherheit der Passagiere.
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Aachener Kolloquium: Opel stellt neuen Turbobenzinmotor vor
- Neue Downsizing-Motorenfamilie mit Turboaufladung
- Bis zu 13 Prozent weniger CO2-Emissionen und Verbrauch
- Bis zu 33 Prozent mehr Drehmoment
- Erstklassige Laufruhe und niedriges Geräuschniveau
Das neue 1,6-Liter-Triebwerk als erster Vertreter der neuen Motorenfamilie wird in zwei Varianten erhältlich sein: als „Eco Turbo“ mit 125 kW/170 PS und 280 Nm Drehmoment sowie als „Performance Turbo“ mit 147 kW/200 PS und 300 Nm. Die Eco-Variante ist auf extra geringen Verbrauch und gleichzeitig guten Durchzug auch aus niedrigen Drehzahlen hin ausgelegt. Die Performance markiert die Leistungsspitze in der 1,6-Liter-Klasse. Die Auslieferung der ersten Opel-Modelle mit den neuen Triebwerken, die im Internationalen Technischen Entwicklungszentrum des Herstellers in Rüsselsheim konstruiert wurden, beginnt Anfang 2013.
„Die neue mittelgroße Benzinmotorenfamilie ist der erste Schritt bei der grundlegenden Erneuerung unseres Antriebsportfolios. Die 1,6 Liter-Downsizing-Triebwerke liefern kraftvollen Vortrieb, sind dabei jedoch auch besonders leise und umweltverträglich“, sagt Projektleiter Marcel Frensch.
Herzstück der neuen SIDI ECOTEC Turbo-Familie ist ein neuer Motorblock, der einem Maximaldruck von 130 bar im Zylinder standhält. Als Material für den Block kommt Grauguss zum Einsatz, die Grundplatte besteht aus Aluminium.
Spitzenklasse: Laufruhe und Leistung auf Topniveau
Bei der Entwicklung der neuen Motorenfamilie richteten die Opel-Ingenieure ihren Fokus nicht nur auf niedrigen Verbrauch und Emissionen, sondern auch auf Laufruhe und Leistung.
Im Lastenheft stand daher ein besonders niedriges Geräusch- und Vibrationsniveau ohne Störfrequenzen. Dementsprechend fiel die Optimierung von Ansaug- und Abgastrakt aus: So kommen beispielsweise zwecks Entkopplung des Ventildeckels vom Zylinderkopf spezielle Verschlüsse und Dichtungen zum Einsatz, die den hohen Temperaturen des benachbarten Turboladers gewachsen sind. Als Ergebnis dieses Sound-Engineerings nimmt der Kunde einen leisen und ruhigen Leerlauf sowie einen angenehmen Sound auch bei hohen Geschwindigkeiten und Motorlasten wahr – Lärmspitzen Fehlanzeige über den gesamten Drehzahlbereich hinweg.
Einzigartig: Ausgleichswellen in einem 1,6-Liter-Vierzylinder
Der neue Opel SIDI ECOTEC Turbo ist der einzige Benzinmotor seiner Hubraumklasse, der mit zwei gegenläufigen Ausgleichswellen ausgerüstet wird. Deren Integration erfolgt in Tunnel-Bauweise von der rückwärtigen Blockwand aus. Innerhalb des Zahnkettenantriebs ändert ein Umkehrgetriebe aus Gusseisen die Drehrichtung der auslassseitigen Welle. Dieses System begegnet wirksam den in jedem Vierzylinder auftretenden freien Massenkräften und trägt so entscheidend zu maximalem Komfort und minimalen Geräuschen bei.
Druckvoll: Turbolader sorgt für Schub aus dem Drehzahlkeller heraus
Die präzise Auslegung von Turbolader-Konstruktion und ‑Größe spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, bei einem Downsizing-Motor hervorragende Leistungsfähigkeit und Kraftentfaltung bei gleichzeitig geringem CO2-Ausstoß zu gewährleisten.
Motoren mit hohem spezifischem Drehmoment und Ladedruck bei relativ kleinem Hubraum müssen über ein spontanes Ansprechverhalten verfügen, um großvolumige, konventionelle Triebwerke ersetzen zu können. Beim neuen 1,6-Liter-Triebwerk kommt ein in den Auspuffkrümmer integrierter Lader mit speziellem Turbinendesign zum Einsatz. Diese Konstruktion, die sich bei Opel bereits bewährt hat, bietet Vorteile hinsichtlich Packaging und Fertigung gegenüber einem Twin-Scroll-Konzept, das üblicherweise bei größeren Motoren Verwendung findet. Jede Variante des SIDI ECOTEC verfügt über ihre spezifische Turbinengeometrie.
Der Verdichter ist darauf ausgelegt, bereits bei niedrigen Drehzahlen ein hohes Drehmoment ohne wahrnehmbare Strömungsgeräusche zu liefern. Nieder- und Hochdruckresonatoren unterdrücken Luftschalleffekte wie Zischen, Pulsationen und Schaufelpassiergeräusche nahezu vollständig. Dank optimierter Luftführung, Kanalgestaltung und Regelstrategien für den Gaswechsel profitiert der Motor von einer progressiven Ladedruckstrategie ohne Turbo-typische Geräusche.
Im Vergleich zum Vorgänger bietet der neue Motor deutlich mehr Elastizität. So spart er beispielsweise von 80 auf 120 km/h im fünften Gang rund 20 Prozent Beschleunigungszeit.
Effizient: Direkteinspritzung für mehr Leistung bei weniger Verbrauch
Zum Erreichen geringer Kraftstoffverbräuche und niedriger Emissionen entschieden sich die Opel-Ingenieure für ein Kraftstoffsystem mit zentraler Direkteinspritzung. Die Positionierung von Zündkerze und Einspritzdüse mittig über dem Brennraum und parallel zur Kurbelwelle ergibt eine kompakte Konstruktion, womit sich das Prinzip von homogener Ladung wie Schichtladebetrieb gleichermaßen optimal umsetzen lässt.
Der Ventiltrieb erfolgt über eine wartungsarme Steuerkette mit hydraulischem Spanner, hydraulische Rollenschlepphebel begünstigen niedrige Reibwerte. Zur
Geräuschminimierung erfolgt der Nockenwellenantrieb über eine Zahnkette. Für das Kurbelgehäuse wurde aus Gewichtsgründen eine zweiteilige Lösung gewählt, die auf einer Grundplatte aus Druckgussaluminium ruht. Der Zylinderblock entsteht in einem innovativen Dünnwandgießverfahren, das die Einbindung verschiedener Funktionsmerkmale direkt in das Rohteil ermöglicht und damit Potenzial zur Verkürzung der Produktionszeit bietet.
Zur Optimierung der Form des Hauptlagers sowie dessen Positionsgenauigkeit kommt statt der üblichen Passstifte eine geräumte Presspassung zwischen Zylinderkopf und Grundplatte zum Einsatz. Dank des geringen Integrationsaufwands und eines Komponentenaustausch-Konzepts kann diese Konstruktion ohne weiteres in verschiedenen Fahrzeug-Baureihen Verwendung finden. Der neue Motor arbeitet mit einer Kurbelwelle aus Schmiedestahl und Hauptlagerzapfen mit geringem Durchmesser. In Verbindung mit den eisernen Hauptlagereinsätzen ergeben sich daraus Vorteile wie gutes Geräusch- und Vibrationsverhalten im mittleren und hohen Drehzahlbereich.
Für den Eco- und den Performance-Turbo wurden zwei unterschiedliche Kolbentypen mit spezifischen Bodenstegen und Muldenformen entwickelt. Gemeinsam haben die beiden einen Ringträger aus Gusseisen, der die hohen Zylinderdrücke pariert. Der PVD-beschichtete (Physical Vapour Deposition, englisch für physikalische Gasphasenabscheidung) erste Kolbenring trägt ebenfalls zur Reibungsreduzierung bei.
Bedarfsgerecht: „Flex Plant“-Motorenwerk in Ungarn
Die Produktion des neuen 1.6 SIDI ECOTEC Turbo startet Ende des Jahres im neuen Motorenwerk Szentgotthárd, in Ungarn, das vor wenigen Wochen eröffnet wurde. Nach dem „Flex Plant“-Konzept laufen dort Benzin- und Dieselaggregate auf einer gemeinsamen Linie bedarfsgerecht vom Band.
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