Dienstag, 19. Februar 2013

Opel mit vier Weltpremieren auf dem Genfer Automobilsalon

Opel feiert auf dem Genfer Automobilsalon (7. bis 17. März 2013) vier Weltpremieren: Auf der Opel-Pressekonferenz am 5. März um 9 Uhr im Geneva Palexpo, Halle 2, Stand 2231 werden das neue Mittelklasse-Cabrio Cascada, die urbane Crossover-Studie ADAM ROCKS Concept, das Rallye-Konzeptfahrzeug ADAM R2 und der Zafira Tourer 1.6 CDTI enthüllt.
Mit dem eleganten offenen Viersitzer Cascada bietet Opel ab sofort eine attraktive Alternative im Segment der Mittelklasse-Cabrios. Hat der Lifestyle-Stadtflitzer Opel ADAM als Individualisierungs-Champion und bestvernetzter Kleinwagen bereits zum Marktstart das Publikum begeistert, so wird er in Genf weitere Blicke auf sich ziehen. Seinen Technologievorsprung in Sachen Infotainment baut der ADAM mit neuen IntelliLink-Funktionen wie der Siri-Sprachsteuerung und Apps wie dem weltweiten Radioempfang via Tune-In weiter aus. Neue Wege zum individuellen Auto zeigt die Crossover-Studie ADAM ROCKS mit muskulösen Proportionen und Open-Air-Feeling. Noch in diesem Jahr hingegen kommt der ADAM R2 als Fahrzeug für den internationalen Rallye-Kundensport. Wichtiger Teil der umfassenden Erneuerung des Opel-Antriebsportfolios ist die neue Familie mittelgroßer Dieselmotoren. Der 1.6 CDTI ecoFLEX der neuen Generation ist in Genf zum ersten Mal im Kompaktvan Zafira Tourer zu sehen.

Weltpremiere Cascada: Mittelklasse-Cabrio mit Glamour-Faktor
Der neue Opel Cascada ist ein klassischer Viersitzer mit lang gestreckter Silhouette und Premium-Stoffdach. Das Open-Air-Modell ist nicht nur aufgrund seiner Länge von knapp 4,70 Metern ein echtes Mittelklasse-Cabrio – auch die Faszination, die es mit seiner skulpturalen Silhouette ausstrahlt, sowie seine hochmodernen Technologien und Ausstattungsmöglichkeiten, heben es in Richtung Spitze des Opel-Portfolios.
Für knackiges Fahrverhalten sorgen die extrem steife Karosserie, die HiPerStrut-Hochleistungs-Vorderachse und das adaptive mechatronische FlexRide-Fahrwerkssystem. Fahrer und Passagiere können sich binnen kürzester Zeit den Wind um die Nase wehen lassen – per Knopfdruck öffnet sich das Stoffverdeck in 17 Sekunden bei Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h; im Stand kann es auch per Fahrzeugschlüssel, beispielsweise vom Café aus, geöffnet und geschlossen werden.
Dass Glamour-Faktor und Alltagstauglichkeit miteinander vereinbar sind, beweist das Ganzjahres-Cabrio mit einem vorbildlichen Ladevolumen von 380 Litern (bei geschlossenem Verdeck). Zur Vergrößerung des Gepäckraumes verfügt der Cascada über das FlexFold-System, das die Rücksitzlehnen elektrisch fernentriegelt und im Verhältnis 50:50 umlegt – ein Merkmal, das ein Hardtop-Cabrio nicht bieten kann. Ein hohes Maß an Komfort und Sicherheit für unbeschwerten Fahrgenuss gewährleisten Ausstattungs­merkmale auf Premiumniveau wie elektrische Gurtbringer, exklusive Nappaleder-Polsterung und belüftete, ergonomische Sitze sowie etliche Sicherheitssysteme. Selbst mit umfangreicher Serienausstattung glänzt der Cascada mit attraktiven Preisen; das neue Opel-Cabrio ist bereits ab 25.945 Euro (UVP inkl. MwSt. in Deutschland) erhältlich und rollt ab Mitte April zu den Händlern.

Infotainment-Premiere: ADAM IntelliLink – jetzt mit Siri Eyes Free-Sprachsteuerung
Der Individualisierungs-Champion Opel ADAM ist der bestvernetzte Kleinwagen auf dem Markt. Dafür sorgt das IntelliLink-Infotainment-System, das sowohl mit iPhones iOS als auch Android-Smartphones kompatibel ist und viele Funktionen davon ins Auto überträgt. Mit der Siri Eyes Free-Sprachsteuerung (für iPhones, die mit Apple iOS 6 laufen) und Apps wie dem weltweiten Internetradio-Empfang via Tune-In baut der ADAM seinen Technologievorsprung in Sachen Infotainment weiter aus.
Die Siri Eyes Free-Sprachsteuerung macht das Autofahren komfortabler und sicherer. Tune-In eröffnet Fahrer und Passagieren die ganze Welt des Internet-Radios: Die App-Nutzer können auf etwa 70.000 Stationen und mehr als zwei Millionen On-Demand-Programme zugreifen. Für das IntelliLink-System des ADAM sind darüber hinaus viele weitere Apps wie der Internetradiodienst Stitcher und die BringGo-Navigation für West- und Osteuropa verfügbar – alles übersichtlich ins Auto geholt über den sieben Zoll großen Farbtouchscreen des IntelliLink-Systems.

Weltpremiere: Studie ADAM ROCKS Concept – Freiheit in ihrer individuellsten Form
Der Lifestyle-Stadtflitzer Opel ADAM ist der Individualisierungs-Champion und zugleich der bestvernetzte Kleinwagen. Doch das ist Opel nicht genug: Für die Besucher des Genfer Salons präsentiert der Hersteller mit der dreitürigen urbanen Mini-Crossover-Studie ADAM ROCKS beispielhaft, wie sich das Individualisierungspotenzial des ADAM noch weiter ausbauen lässt. Mit muskulösen Proportionen, scharfem Design und der Möglichkeit, auch Open-Air-Fahrspaß zu genießen, öffnet der 3,70 Meter lange ADAM ROCKS die Türen zu einem neuen Marktsegment.
Der ADAM ROCKS Concept richtet sich insbesondere an diejenigen, die nach persönlicher Freiheit auch abseits befestigter Straßen suchen. Inspiriert von Parkour-Sportlern verfügt er über einen höheren und breiteren Stand und einen besonders kraftvollen, kompakten Auftritt. Die markante Kühlergrillstruktur und LED-Scheinwerfer unterstreichen Selbstbewusstsein. Bumerang-förmige Blinker machen das Styling des ADAM ROCKS noch individueller. Die Felgen-Zierclips auf den raumfüllenden 18-Zöllern erhalten bei der Studie ein besonders expressives Design.
Das ganz persönliche Freiheitsgefühl im ADAM ROCKS vermittelt auch dessen Cabrio-Look mit Stoffdach, das den freien Blick nach oben ermöglicht. Es erstreckt sich über die gesamte Dachbreite bis zur C-Säule. Clou des „vernetzten“ Daches ist allerdings, dass es „mitdenkt“: Eine spezielle Wetter-App, die auf dem Farbtouchscreen des IntelliLink-Driver Information Centers angezeigt wird, erkennt eine herannahende Schlechtwetterfront und schließt bei Bedarf das Verdeck automatisch. Dieser ADAM rockt!
Weltpremiere: ADAM R2 – ADAM von der Kette gelassen
Bereits im November 2012 hat sich Opel im Motorsport mit dem ADAM „Cup“ zurückgemeldet. In Genf folgt nun die nach dem FIA-Rallye-Reglement R2 aufgebaute Studie des Lifestyle-Kleinwagens. Karosseriekomponenten der sportlichen Opel-„OPC Line“, Schnellverschlüsse an Motorhaube und Heckklappe sowie ein vorderer und hinterer Unterfahrschutz machen das athletische Format des Rallye-Spezialisten sichtbar. Unter der Karosserie verbirgt sich Hightech pur. Als Antriebsquelle des ADAM R2 dient ein 1,6‑Liter-ECOTEC 16V‑Benzinmotor mit variabler Nockenwellenverstellung, der in Wettbewerbskonfiguration eine Leistung von rund 136 kW/185 PS entwickelt. Ein einstellbares Rennfahrwerk mit Asphalt- und Schotterspezifikation garantiert maximale Traktion und dynamisches Handling. Für Top-Verzögerungswerte sorgt ein Brembo-Bremssystem mit Vierkolben-Bremssätteln an der Vorderachse und einer Druckregulierung für die Hinterachse. Eine hydraulische „Fly-Off“-Handbremse gehört ebenso zur Ausstattung.
Auch der Innenraum der R2-Studie zeigt alle Attribute eines professionellen Renngeräts. So gehören zur Ausstattung unter anderem eine integrierte Sicherheitsstruktur, HANS-fähige Competition-Rennsitze von SPARCO, ein Cockpit mit LCD-Ganganzeige, Schaltlampe und MONIT-Tripcomputer, eine zentrale Schalterkonsole, eine Kartenleselampe und eine elektrisch auslösende Feuerlöschanlage. Der ADAM R2 wird nach seiner Homologation zum Fahrzeug für den internationalen Rallye-Kundensport, das in jedem nationalen Championat Europas einsetzbar ist.

Weltpremiere: Opel Zafira Tourer 1.6 CDTI mit höchster Turbodiesel-Effizienz
Opel präsentiert mit dem Zafira Tourer 1.6 CDTI ecoFLEX auf dem Genfer Automobilsalon den saubersten Dieselmotor der Unternehmensgeschichte. Der komplett neue Vierzylinder-Turbodiesel verfügt über die Opel „BlueInjection“ SCR-Technologie (Selektive Katalytische Reduktion), mit der das Aggregat bereits heute die verschärften Abgas-Regularien der künftigen Euro 6-Schadstoffnorm erfüllt.
Der 1.6 CDTI ecoFLEX der neuen Motorengeneration bietet im Zafira Tourer eine Leistung von 100 kW/136 PS sowie ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmetern und steht für außergewöhnliche Effizienz: Er benötigt gerade einmal 4,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von lediglich 109 Gramm pro Kilometer entspricht. Kein anderer Kompaktvan bietet diese Kombination aus hohem Drehmoment, kraftvoller Leistung (Höchstgeschwindigkeit 193 km/h) und solch niedrigem Verbrauch. Der neue 1.6 CDTI ecoFLEX setzt nicht nur Maßstäbe bei Leistungsausbeute und Kraftentfaltung, auch in Sachen Vibrations- und Geräuschentwicklung sowie bei der Laufruhe erzielt die unternehmenseigene Entwicklung Bestwerte.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Opel setzt Antriebsoffensive mit neuem 1,6-Liter-Diesel fort

  • Topmoderne Vierzylinder-Familie für mehrere Fahrzeugbaureihen
  • Leistungs- und Drehmomentausbeute auf Spitzenniveau
  • Kraftstoffverbrauch um bis zu zehn Prozent verringert
  • Voraussetzungen für Euro 6-Schadstoffklasse erfüllt
Rüsselsheim. Mit einem komplett neuen Vierzylinder-Turbodiesel setzt Opel die grundlegende Modernisierung des Motorenprogramms fort. Nach dem 1.6 SIDI (Spark Ignition Direct Injection) ECOTEC-Benzindirekteinspritzer sorgt die zweite Downsizing-Aggregatefamilie im Rahmen der Opel-Antriebsoffensive für weiteren Schub. Der 1.6 CDTI (Common-Rail Diesel Turbo Injection) ECOTEC ersetzt die aktuellen Selbstzünder mit 1,7 Liter Hubraum und die schwächeren 2,0-Liter-Versionen.
Dank des innovativen Closed-Loop-Verfahrens zur Kontrolle des Verbrennungsprozesses erfüllt Opel mit diesem Diesel die verschärften Abgas-Regularien der künftigen Euro 6-Schadstoffklasse. Der 1.6 CDTI ECOTEC mit Aluminiumblock wird in verschiedenen Leistungsstufen über mehrere Fahrzeugbaureihen hinweg zum Einsatz kommen.
Klassenbestwerte in Sachen Vibrations- und Geräuschentwicklung sowie hohe Leistungs- und Drehmomentausbeute bei niedrigem Kraftstoffbedarf – diese Ziele setzten sich die Opel-Ingenieure. Mission erfüllt: Mit 136 PS und 320 Nm mobilisiert der neue Motor trotz Hubraum-Reduzierung mehr Kraft als die Vorgänger-Generation. Gleichzeitig konnte der Dieselverbrauch gegenüber den ähnlich starken 2,0-Liter-Triebwerken um bis zu zehn Prozent reduziert werden.
„Wir bringen unsere Antriebspalette weiter mit Vollgas auf Vordermann“, erklärt der stellvertretende Opel-Vorstandsvorsitzende Dr. Thomas Sedran und ergänzt: „Unser neuer 1,6-Liter-Turbodiesel setzt Maßstäbe bei Laufruhe, Kraftentfaltung und Umweltverträglichkeit. Bis Ende dieses Jahres werden wir drei komplett neue Benziner- und Diesel-Familien anbieten. Diese Motorengeneration ist ein wichtiger Teil unserer Produktoffensive, in deren Rahmen wir bis 2016 insgesamt 23 frische Modelle und 13 neue Aggregate auf den Markt bringen werden.“
Der neue 1,6-Liter-Diesel ist bis hin zur Motorsteuerungseinheit das Werk eines globalen Entwicklungsteams, dem Ingenieure der unternehmenseigenen Antriebszentren in Rüsselsheim, Turin und den USA angehören. Diese integrierte Herangehensweise stellt bereits von Beginn an optimierte Systeme sicher. Wie sein Benzindirekteinspritzer-Pendant wird der 1.6 CDTI ECOTEC im ungarischen Werk Szentgotthárd gefertigt. Die Produktion beginnt im Frühjahr.

Der neue Opel Cascada: Freiluft-Vergnügen ab 25.945 Euro

  • Edles Mittelklasse-Cabrio mit Premium-Stoffdach ab sofort bestellbar
  • Umfangreiche Serienausstattung und zahlreiche hochwertige Zusatzoptionen
  • Neuer Benzin-Direkteinspritzer-Turbomotor 1.6 SIDI; BiTurbo-Diesel folgt im Frühjahr
Rüsselsheim.  Der neue Opel Cascada ist ab sofort zu Preisen ab 25.945 Euro (UPE inkl. MwSt. in Deutschland) bestellbar. Anfang März feiert das knapp 4,70 lange elegante Cabriolet auf dem Genfer Automobilsalon Weltpremiere; zu den Händlern rollt der klassische Viersitzer mit gestreckter Silhouette und aufwändig verarbeitetem Qualitäts-Textilverdeck im April. „Der Cascada ist nach dem kompakten SUV Mokka und dem Lifestyle-Opel ADAM der nächste Höhepunkt unserer Produktoffensive. Er bietet Open-Air-Fahrgenuss in Premiumqualität – vom Design über die Technologien bis zur Ausstattung – und das zu einem attraktiven Preis“, sagt der stellvertretende Opel-Vorstandsvorsitzende Dr. Thomas Sedran.
Bereits in der Edition-Variante ab 25.945 Euro verfügt der Cascada serienmäßig über Ausstattungsmerkmale wie Easy Entry-Einstiegshilfe, Klimaanlage und Radio. Ein Highlight ist das straffe Stoffdach, das sich per Knopfdruck bei Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h in 17 Sekunden und im Stand auch über die Fernbedienung öffnen und schließen lässt. An der Vorderachse des Cascada kommt mit der HiPerStrut-Aufhängung (High Performance Strut = Hochleistungsfederbein) die beste Opel-Chassis-Technologie zum Einsatz, die ursprünglich für den Insignia OPC entwickelt wurde. Damit sind Fahrspaß und ein Höchstmaß an Traktion garantiert. Der Kofferraum des Opel Cascada bietet eine Ladekapazität von 280 Litern bei geöffnetem und bis zu 380 Litern bei geschlossenem Verdeck. Dank FlexFold-System können die Rücksitzlehnen fernentriegelt und im Verhältnis 50:50 umgelegt werden. Dies alles macht den Cascada zum vollwertigen Auto für Alltag und Reise. Leichtmetallräder und Rückleuchten in LED-Technik der neuesten Generation sind zusätzliche Design-Elemente. Das Rückwärtseinparken erleichtert der Parkpilot mit akustischem Warnsignal. Als Motor fungiert zum Einstiegspreis der 1,4-Liter-Turbobenziner mit 88 kW/120 PS. Für einen Grundpreis von 28.245 Euro kommt der 125 kW/170 PS starke 1,6-Liter-SIDI-Turbo der komplett neuen Motorengeneration mit Benzin-Direkteinspritzung zum Einsatz. Exzellente Laufruhe und Kraftentfaltung mit einem maximalen Drehmoment von 280 Newtonmetern per Overboost zeichnen den Vierventiler aus.
Der Opel Cascada Innovation bietet für einen Aufpreis von 3.600 Euro gegenüber der Edition-Variante serienmäßig weitere Ausstattungsdetails wie das außergewöhnliche Premium-Stoffverdeck mit noch höherer Akustikdämmung. Für Komfort im Innenraum sorgen zusätzlich elektrische Gurtzuführer, Zwei-Zonen-Klimatisierungsautomatik und edle Morrocana-Sitzbezüge mit kontrastierenden Nähten, die sich auch auf dem Instrumententräger wiederfinden. Den optimalen Durchblick gewährleistet das adaptive Sicherheitslichtsystem AFL+ mit bis zu zehn automatischen Lichtfunktionen.

Individualisierung mit vielen Ausstattungsextras
Zum Marktstart sind zehn Außenfarben verfügbar; sie können mit drei Dachfarben kombiniert werden. Darüber hinaus sind die Räder in zehn unterschiedlichen Designs und Größen von 17 bis 20 Zoll erhältlich. Im Innenraum bietet der Cascada mit vier Ausstattungstrims – darunter zwei sehr hochwertige Ledervarianten – ein außergewöhnliches Maß an Eleganz. Im Infotainment- und Navigationsbereich stehen drei optionale Systeme zur Wahl, die sich mit digitalem Radioempfang DAB+ kombinieren lassen und Mobiltelefonfunktionen integrieren können.
Fahrerassistenz-, Schutz- und Komforteinrichtungen wie das für 980 Euro erhältliche adaptive FlexRide Premium-Fahrwerk, die zweite Generation der Opel Frontkamera mit vielen neuen Funktionen (800 Euro) und der Premium-Ergonomiesitz mit AGR-Zertifikat für Fahrer und Beifahrer (685 Euro) tragen zu Sicherheit und Fahrvergnügen bei. Ebenfalls optional erhältlich sind Komfort-Extras wie die elektrische Sitzeinstellung und -belüftung, das beheizbare Lenkrad und die per Funkfernbedienung aktivierbare Standheizung.
Der Cascada tritt zum Marktstart mit einer breiten und zugleich effizienten Antriebspalette an. Als Benziner ist neben dem 1,4-Liter-Turbo mit 88 kW/120 PS und 103 kW/140 PS der völlig neu konstruierte, 125 kW/170 PS starke 1,6-Liter-SIDI-Turbo mit Direkteinspritzung erhältlich. Auf Dieselseite sorgt der 121 kW/165 PS starke 2.0 CDTI ecoFLEX für optimale Kraftentfaltung bei sparsamem Verbrauch: Mit Sechsgang-Schaltgetriebe und Start/Stop benötigt er nur 5,2 Liter auf 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von 138 Gramm pro Kilometer entspricht. Wie der 1.6 SIDI Turbo lässt sich auch der 2,0-Liter-Turbodiesel mit Sechsstufen-Automatik kombinieren. Das Portfolio vervollständigt in Kürze der mit 400 Newtonmetern maximalem Drehmoment äußerst durchzugsstarke 2.0 BiTurbo CDTI ecoFLEX mit 143 kW/195 PS, manuellem Sechsgang-Getriebe und Start/Stop-System.


Dienstag, 11. Dezember 2012

Opel plant, die Produktion kompletter Fahrzeuge in Bochum 2016 zu beenden

Der Vorstand der Adam Opel AG hat heute die Beschäftigten des Unternehmens darüber informiert, dass im Werk Bochum mit Auslauf des aktuellen Zafira – voraussichtlich im Jahr 2016 – keine Produktion von kompletten Fahrzeugen mehr geplant ist. Bereits im Juni hatte Opel angekündigt, dass kein Nachfolge-Modell für den Zafira Tourer in Bochum angesiedelt werden kann. Trotz intensiver Anstrengungen ist es nicht gelungen, diese Situation zu ändern. Die Hauptgründe dafür sind der dramatisch rückläufige europäische Automobilmarkt und die enormen Überkapazitäten in der gesamten europäischen Automobilindustrie.

Am Opel-Standort Bochum wird das Warenverteilzentrum auch nach 2016 erhalten bleiben – und eventuell ausgebaut. Zudem verhandelt die Geschäftsleitung mit der Arbeitnehmervertretung über die Ansiedlung einer wirtschaftlichen Komponentenfertigung. Darüber hinaus ist es Ziel der kürzlich auf Initiative von Opel gegründeten Arbeitsgruppe „Bochum Perspektive 2022“, in Bochum und im gesamten Ruhrgebiet bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Diese Arbeitsgruppe setzt sich zusammen aus Vertretern der Adam Opel AG, politischen Repräsentanten der Stadt und der Region sowie führenden regionalen Kräften aus Arbeitnehmerschaft, Industrie, Hochschule und Finanzwirtschaft. Die Entwicklungs-Gesellschaft wird nicht nur personell, sondern auch finanziell von Opel unterstützt.

„Wir bauen auf die ‚Bochum Perspektive 2022‘. Und wir haben die klare Absicht, eine signifikante Zahl von Mitarbeitern bei der Adam Opel AG auf tariflichen Arbeitsplätzen in Bochum abzusichern – im Lagerbereich und in der möglichen Komponentenfertigung. Opel ist sich seiner sozialen Verantwortung bewusst und wird alles tun, um den dennoch notwendigen Stellenabbau in Bochum fair zu gestalten. Das Ziel der Verhandlungen mit dem Betriebsrat ist es, bis 2016 keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen“, sagt Steve Girsky, GM Vice Chairman, Vorsitzender des Opel-Aufsichtsrats und Präsident von GM Europe.

„Der Standort Deutschland ist unser wichtigster Markt und mit rund 20.000 Mitarbeitern das Rückgrat und die Heimat unserer Marke. Und das bleibt auch in Zukunft so“, betont Opel Vize-Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Sedran. Verantwortung trage Opel auch für seine Händler. Allein in Nordrhein-Westfalen gibt es rund 320 Opel-Händler mit fast 5.300 Mitarbeitern.
Die heutige Ankündigung ist Teil des Langfristplans „Drive! 2022“. Er hat das Ziel, Opel bis Mitte des Jahrzehnts wieder zur Profitabilität zu führen. Neben mehr Kosteneffizienz setzt der Plan auf eine neue Vertriebsstrategie, eine Stärkung des Markenimages sowie eine Export- und Modell-Offensive. Von 2012 bis 2016 wird Opel insgesamt 23 neue Modelle und 13 neue Motoren in den Handel bringen.

Mittwoch, 21. November 2012

Opel kehrt in den Motorsport zurück

Opel kehrt in den Motorsport zurück – in Form eines international ausgerichteten Rallyeprogramms mit dem neuen Opel ADAM und einem auf Deutschland konzentrierten Rundstreckenprogramm mit dem neuen Astra OPC. „Diese neuen Motorsport-Aktivitäten spielen bei der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens eine wichtige Rolle; sie sind ein tragendes Element in unserem Markenprofil“, sagt Dr. Thomas Sedran, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG. Vor allem im Breiten- und Kundensport baut der Rüsselsheimer Automobilhersteller auf eine lange und erfolgreiche Tradition. Das Ziel dabei ist, Kundensport auf hohem technischen Niveau und zu überschaubaren Kosten zu ermöglichen und dabei ambitionierten Nachwuchsfahrern eine Plattform zu bieten, ihr Talent kontinuierlich weiterzuentwickeln.


Rallye: Professionelle Talentförderung in Kooperation mit dem ADAC

Mit seinem Rallye-Engagement nimmt Opel die europäische Bühne ins Visier. Denn über Deutschland hinaus besteht in allen Schwerpunktmärkten der Marke ein starkes Interesse am Rallyesport. Zudem bietet die Welt-Motorsportbehörde FIA auch europaweit stabile Reglements mit idealen Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten für junge Fahrer. Als Sportgerät kommt dabei ab der Saison 2013 eine Rallye-Cupversion des neuen Opel ADAM in einer FIA R2-nahen Spezifikation zum Einsatz. Im Rahmen der ADAC Rallye Masters-Rennserie werden diese Kundenfahrzeuge einen Markenpokal (ADAC Opel Rallye Cup) ausfahren. Der Reiz des Wettbewerbs erhöht sich zusätzlich dadurch, dass für die erfolgreichsten Fahrer attraktive Prämien ausgeschüttet werden, eine „Rallye-Junior“-Sonderwertung für Piloten bis 27 Jahre ausgeschrieben wird und der Sieger einer finalen Sichtung in der nachfolgenden Rallyesaison speziell gefördert wird.

Opel hat mit dem ADAC einen Partner gewonnen, dessen Nachwuchs-Förderphilosophie mit der des Unternehmens nahezu deckungsgleich ist und der sich vor allem über seine Organisation und Motorsport-Infrastrukturen in das Projekt einbringt. Die Opel-Strategie ist zunächst bis 2016 angelegt. In der weiteren Abfolge beinhaltet sie ein modulares Aufbauprogramm, mit dem Rallyetalente aus dem ADAC Opel Rallye Cup bis auf internationales Niveau aufsteigen können. In den ersten beiden von insgesamt vier Stufen kommt dabei der Opel ADAM zum Einsatz, für die Stufen drei und vier ist die kommende Modellgeneration des Opel Corsa in Planung.


Rundstrecke: Astra OPC Cup im Rahmen der VLN-Langstreckenmeisterschaft

Als technische Basis für das Engagement auf der Rundstrecke fungiert der neue Astra OPC, den Opel ab der Saison 2013 in einer Rennversion für den Kundensport anbietet. Die Cup-Fahrzeuge sind technisch auf die VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zugeschnitten – der populärsten Breitensport-Rennserie Europas – und werden dort in einer eigenen Klasse ebenfalls einen Markenpokal (Astra OPC Cup) untereinander ausfahren. Als Saisonhöhepunkt ist die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring vorgesehen.

Das für Privatfahrer besonders attraktive Leistungspaket bietet nicht nur Top-Performance und hochkarätige Renntechnik zu bezahlbaren Kosten. Analog zum Rallyeprojekt steht auch ein Preisgeldtopf mit attraktiven Prämien bereit. Außerdem profitieren die Kunden von fair kalkulierten Ersatzteilpreisen sowie von technischer und organisatorischer Unterstützung auf und abseits der Rennstrecke.


Motorsport-Historie: Opel setzt Meilensteine

Die erfolgreichste Zeit des Unternehmens in der Rallyehistorie begann Mitte der siebziger Jahre. „Gelenkt“ wurde sie im wahrsten Sinn des Wortes von Walter Röhrl, einem der besten Rallyepiloten aller Zeiten. Dessen glückliche Verbindung mit Opel führte zu den Europameistertiteln 1974 mit dem Ascona A und 1979 auf einem Ascona B. Die Krönung dieser Ära, ebenfalls mit dem Regensburger Lenkradvirtuosen, war der Weltmeistertitel 1982 auf dem legendären Ascona 400.

Eine Opel Domäne ist auch die Rundstrecke. Im Tourenwagen-Breitensport feierte die Marke mit dem Blitz vor allem auf ihrer „Heimatstrecke“, der Nürburgring-Nordschleife, unzählige Erfolge. Im Profibereich wurde ab 1993 der von Manuel Reuter gesteuerte Calibra V6 zur Ikone der Fans, zunächst in der DTM und schließlich mit dem Titelgewinn 1996 in der Nachfolgeserie ITC. Weitere Highlights: die Markenmeisterschaft 1998 in der DTM/ITC-Nachfolgeserie STW mit dem Vectra und der Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2003 auf einem Astra V8 Coupé.




Traditions-Tuner Irmscher gibt auf

Marktlage zwingt zum Rückzug 

Traditions-Tuner Irmscher gibt auf

Der 1968 gegründete Auto-Tuner Irmscher streicht in Deutschland die Segel. Einen Namen machte sich Irmscher vor allem mit der Veredlung von Opel-Modellen. Jetzt muss wegen der sinkenden Nachfrage der Firmensitz in Remshalden geschlossen werden.
 
Die Krise auf dem Automarkt hat jetzt auch einen der bekanntesten deutschen Tuner erwischt. Irmscher schließt seinen einzigen Standort in Deutschland. Nach einem Bericht der "Automobilwoche" soll die Arbeit am Hauptsitz in Remshalden bei Stuttgart Ende Mai 2013 aufgrund der "schwierigen Marktlage" eingestellt werden. Betroffen sind insgesamt 64 Mitarbeiter in der Firmenzentrale, im Fahrzeug-Umbau und in der Logistikeinrichtung.
Von wo aus die Geschäfte künftig gelenkt werden sollen, ist noch unklar. Dem Bericht zufolge schließt Irmscher auch einen Umzug ins Ausland nicht aus. Bei Irmscher arbeiten derzeit insgesamt 150 Mitarbeiter. Größter Standort ist Spanien, weitere Niederlassungen gibt es in Portugal, Italien, England und der Schweiz.
Die Firma wird 1968 von Günther Irmscher gegründet und befindet sich am Anfang lediglich in einer Doppelgarage in Winnenden. Einen Namen machte sich Irmscher mit dem Sieg der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft in einem NSU Prinz TT. Mit dem gleichen Modell gewinnt er auch die Rallye Tour d’Europe. Fast zeitgleich wird das junge Unternehmen mit ungewöhnlichen Renn- und Rallyeversionen von Opel-Serienfahrzeugen in der Szene bekannt. Später kommen Fahrzeuge von Chevrolet, Buick Cadillac und Peugeot hinzu.
Seit 1993 zählt zudem ein Nachbau des Lotus Seven zum Portfolio, der als Irmscher 7 verkauft wird. 1994 wird mit dem Irmscher Selectra weltweit das erste Elektrofahrzeug mit seriellem Hybridantrieb auf Basis eines Großserienfahrzeuges produziert. Außerdem startete eine Zusammenarbeit mit der Porsche AG. Im Jahr 2007 holt Irmscher Peugeot im Bereich Karosserietuning mit ins Boot.

Freitag, 16. November 2012