- Opel zeigt als erster Autohersteller spezielle Fahrzeugdaten über iPhone an
- Einzigartige OPC PowerApp debütiert im neuen Astra OPC (206 kW/280 PS)
- Für Technik-Fans: Analyse von Bremspunkten, G-Kräften und Rundenzeiten
Rüsselsheim. Opel hat ein neues Angebot für technikbegeisterte
Kunden und bietet als erster Autohersteller der Welt vorausgewählte
Informationen aus dem CAN-Bus (Controller Area Network) zur Anzeige und
Analyse direkt auf dem iPhone an. Der CAN-Bus als zentrales System
vereint und verbindet alle elektronischen Kontrolleinheiten aus
verschiedenen Bereichen des Fahrzeugs.
Nutzer eines Apple-Smartphones können ab sofort die neue Applikation
(App), die den Zugang zu den CAN Bus-Daten ermöglicht, für 0,79 Euro aus
dem AppStore herunterladen. Die innovative Anwendung ist damit weltweit
erstmals im 206 kW/280 PS starken Astra OPC verfügbar – der sportlichen
Speerspitze der Opel-Kompaktbaureihe.
Der CAN-Bus bündelt Signale aus unterschiedlichsten
Fahrzeugbereichen. Diese Informationen auszulesen, war bislang nur
Fachwerkstätten mit spezieller Software vorbehalten. Nun macht Opel mit
der OPC PowerApp als erster Hersteller ausgesuchte, leistungsbezogene
Daten zugänglich und eröffnet technikaffinen Liebhabern sportlicher
Fahrzeuge eine ganz neue Welt.
Dabei endet der Spaß, den die OPC PowerApp offeriert, nicht mit dem
Ausschalten des Motors. Neben der Möglichkeit, die bis zu 60
verschiedenen Daten wie Ladedruck, Querbeschleunigung, Drehmoment und
Gaspedalstellung in Echtzeit auf dem iPhone abzulesen, offeriert die OPC
PowerApp die Möglichkeit, die Daten zu speichern, später auszuwerten
oder mit Freunden zu vergleichen. Mit Hilfe eines mit GPS verbundenen
Lap-Timers können Rennsportfans auf Rennstrecken wie dem Nürburgring
Rundenzeiten analysieren, um so ihre Performance auf der Nordschleife zu
optimieren. So lassen sich beispielsweise Bremspunkte oder die
Geschwindigkeit innerhalb bestimmter Sektorenzeiten analysieren.
Zusätzlich können die auftretenden G-Kräfte in bestimmten Kurven
gemessen werden.
Um den vollen Funktionsumfang der OPC PowerApp nutzen zu können, wird
ein spezieller Smartphone-Controller im Fahrzeug angebracht. Er ist ab
dem 12. Juni 2012 bestellbar, kostet 290 Euro ab Werk oder ist als
Zubehör beim Opel-Servicepartner erhältlich. Das Modul ist direkt mit
dem CAN-Bus des Fahrzeugs verbunden und überträgt seine Daten mit einer
Frequenz von 30 Hertz – quasi in Echtzeit - an das iPhone. Das iPhone
lässt sich an die optional erhältliche FlexDock-Station koppeln, um die
Bedienung der OPC PowerApp und die Ablesbarkeit der Daten zu verbessern.
Es wird damit zu einem leistungsfähigen Zusatzinstrument, auf dem sich
alle Daten abspeichern lassen.
Sieben verschiedene Display-Einstellungen und Farben, allesamt mit
dem OPC-Logo versehen, sind für den Nutzer verfügbar. Dazu gehören eine
Analoganzeige, G‑Kraft-Messanzeige, ein Digitaldisplay, eine Anzeige für
das Über- und Untersteuern, ein Säulen- sowie Liniendiagramm und eine
Karte. Die OPC PowerApp ist mit dem iPhone (ab iPhone 3GS), iPad 2 sowie
iPod Touch (ab der dritten Generation) kompatibel. Eine Anwendung für
Android-Systeme ist für Anfang 2013 vorgesehen.
Der neue Opel Astra OPC (
Opel
Performance
Center) ist der sportlichste Vertreter
aus der Kompaktbaureihe von Opel. Das Sportcoupé wurde im Rahmen des
Genfer Automobilsalons im März erstmals der Weltöffentlichkeit
präsentiert und kommt im Sommer 2012 in den Handel. Der Astra OPC wird
angetrieben von einem 2,0-Liter-Direkteinspritzer-Turbobenziner mit 206
kW/280 PS und einem maximalen Drehmoment von 400 Newtonmetern. Mit
diesem Kraftpaket erreicht der Astra OPC eine Höchstgeschwindigkeit von
250 km/h – so schnell war noch kein Astra zuvor. Ein auf die
Kraftentfaltung abgestimmtes Performance-Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern
und Hochleistungs-Federbeinen (HiPerStruts) sorgt für überragende
Dynamik, eine Brembo-Bremsanlage für standesgemäße Verzögerung auch
unter Extrembedingungen.