Mittwoch, 6. April 2016

Große Tradition: Techno Classica im Zeichen des Opel GT

Nur Fliegen ist schöner: Bei Opel stehen auf der diesjährigen Techno Classica von 6. bis 10. April alle Zeichen auf GT. Was 1965 auf der IAA in Frankfurt mit der Studie Experimental GT begann, fand auf dem Genfer Automobilsalon vor wenigen Tagen mit dem Messestar GT Concept seine überraschende Fortsetzung. In Essen feiert der Sportwagen der Zukunft Deutschland-Premiere im Kreise seiner teils sehr exklusiven Verwandtschaft.

Die GT-Legende nimmt 1965 ihren Anfang: Erhard Schnell und das Advanced Design Team in Rüsselsheim hatten die Idee von einer puristischen Fahrmaschine, avantgardistisch gezeichnet und zugleich für jedermann erschwinglich. Mit dem Experimental GT gelang dem Chefdesigner und seiner jungen Mannschaft DIE Überraschung der damaligen Internationalen Automobilausstellung. Die Publikumsreaktionen waren so euphorisch, das Opel nur drei Jahre später auf der technischen Basis des Kadett B den serienreifen GT vorstellte. Der Rest ist Geschichte – Erfolgsgeschichte.

Da bereits der Kadett im Tourenwagen-Trimm die Rallye-Szene kräftig aufmischte, stürzte sich die Tuner-Szene nun begeistert auf den neuen Sportwagen mit der preiswerten Großserientechnik. Neben einem roten Serien-GT zeigt Opel in Essen aus dieser Zeit drei prächtige Vertreter der Fahrzeugveredelung: die pfeilschnellen GT von Conrero, Gerent und Irmscher. Pickt man sich den Gerent GT heraus, so können die Messebesucher ein 1971er „Gruppe-4-Fahrzeug nach Anhang J“ bestaunen, das erfolgreich Rennen in der Zweiliter-Klasse fuhr. Der GT aus dem italienischen Conrero-Rennstall ist der Held der Targa Florio von 1971, wo er den neunten Gesamtrang einfuhr. Mit viel Akribie und Erfahrung gelang es der Conrero Squadra Corse damals, die Konkurrenz in der Zweiliter-GT-Klasse – fast immer Porsche 911 und 914/6 – mit dem Opel GT nicht nur zu beeindrucken, sondern auch zu schlagen. Dritter in diesem ganz speziellen Bunde ist der Irmscher GT – ein Neuaufbau in bester Qualität.

Komplettiert wird die Opel GT-Hall of Fame durch den visionären GT Concept. Eine puristische Fahrmaschine voller Dynamik, was schon die rote Signaturlinie ausdrückt, die horizontal den Fahrzeugkörper aufteilt und proportioniert. Dadurch erscheint die Sportwagen-Studie wesentlich breiter und flacher. Die markanten roten Vorderreifen sind eine Reminiszenz an das zu seiner Zeit ebenfalls avantgardistische Opel-Motorrad Motoclub 500, das schon 1928 stolz auf zwei roten Reifen rollte. Ansonsten finden sich beim GT Concept nur wenige Zitate aus der Vergangenheit: Die lange Motorhaube, der Verzicht auf eine Kofferraumklappe, der zentral angeordnete Doppelauspuff und selbstverständlich der Name nehmen Bezug auf den Ur-GT. Ansonsten zeigt sich der Opel GT Concept sehr eigenständig – keine Spur von Retrodesign. Mit der Sportwagen-Studie schließt der Rüsselsheimer Hersteller direkt an die Philosophie des Experimental GT von 1965 an und schreibt zugleich ein völlig neues Kapitel GT-Geschichte.






Montag, 29. Februar 2016

Neuer Opel Astra ist „Auto des Jahres 2016”

Der neue Opel Astra ist das „Auto des Jahres 2016“ und trägt damit einen der renommiertesten Titel der Automobilbranche. Die 58-köpfige Fachjury mit Automobiljournalisten aus 22 europäischen Ländern verlieh dem Astra insgesamt 309 Punkte. Der Volvo XC90 und der Mazda MX-5 erreichten 294 beziehungsweise 202 Punkte. Opel Group CEO Dr. Karl-Thomas Neumann nahm den „Car of the Year 2016”-Award am Vorabend des ersten Pressetages des 86. Genfer Automobilsalons von Jury-Präsident Hakan Matson entgegen.
„Mit dem neuen Astra starten wir bei Opel in eine neue Ära und der Sieg im diesjährigen ‚Car of the Year‘-Wettbewerb zeigt, dass wir richtig liegen“, sagte Dr. Karl-Thomas Neumann. „Wir sind stolz darauf, diese repräsentative Auszeichnung von führenden Motorjournalisten entgegennehmen zu dürfen.“
Damit ging Opel mit neuen Modellen allein aus den vergangenen acht Wahlen dreimal als Sieger hervor. Der Opel Astra setzte sich bei der Fahrzeugklassen übergreifenden Auszeichnung gegen sechs weitere COTY-Finalisten durch. Insgesamt nahmen mehr als 40 neue Modelle an dem renommierten Wettbewerb teil, darunter Sportwagen, Premium-Limousinen und SUVs. Nicht sein erster Erfolg: Seit dem Marktstart im vergangenen Herbst hat der neue Astra bereits international bedeutende Titel wie den „SAFETYBEST 2015“ und das „Goldene Lenkrad 2015“ geholt. Darüber hinaus erzielte der Kompaktklasse-Bestseller die Maximalwertung von fünf Sternen beim Euro NCAP-Crashtest.
Der neue Titelträger basiert sowohl als Astra-Fünftürer wie auch als Sports Tourer auf einer komplett neuen Leichtbau-Fahrzeugarchitektur. Unter der Haube sorgen ausschließlich Diesel- und Benzinmotoren der jüngsten Generation für kräftigen Durchzug und viel Fahrspaß. Mit hochmoderner Smartphone-Integration und dem persönlichen Online- und Service-Assistenten Opel OnStar ist der Astra bestens vernetzt. Außerdem setzt er die Opel-Tradition fort, innovative Technologien und Features aus höheren Klassen einem breiten Kundenkreis zugänglich zu machen. So ist er der erste Kompaktklässler mit dem wegweisenden adaptiven Matrix-Licht IntelliLux LED®
Die Auszeichnung „Europäisches Auto des Jahres“ wird seit 1964 verliehen. Mit dem aktuellen Titel fährt Opel insgesamt bereits zum fünften Mal den Sieg bei „Car of the Year“ ein. Als erster Rüsselsheimer gewann der Opel Kadett E 1985 die begehrte Auszeichnung, zwei Jahre später folgte der Omega A. Zuletzt holte Opel zwei Mal den Titel – 2009 mit dem Insignia und 2012 mit dem Ampera.




Donnerstag, 11. Februar 2016

Entschieden besser: Das neue Elektroauto von Opel heißt Ampera-e

Bereits im kommenden Jahr wird Opel ein revolutionäres neues Elektroauto mit zukunftsweisender Batterie-Technologie anbieten. Damit setzt der deutsche Hersteller die größte Modelloffensive seiner Geschichte mit 29 neuen Modellen zwischen 2016 und 2020 fort. Der neue Fünftürer verfügt über fünf Sitzplätze und heißt „Ampera-e“. Der Newcomer wird mit vollgeladenen Batterien über eine größere Reichweite als die meisten anderen Elektroautos verfügen und zu einem erschwinglichen Preis angeboten werden.
Dabei nutzt der neue Ampera-e die Expertise des Unternehmens: Schon der erste Ampera von 2011 war ein Meilenstein in Sachen Elektromobilität. Sein Nachfolger verbindet nun innovative Batterie-Technologie mit bester digitaler Vernetzung und jeder Menge Fahrspaß.
GM Chairman und CEO Mary Barra höchstpersönlich gab beim heutigen CAR Symposium in Bochum den Startschuss für den neuen Ampera-e: „GM und Opel sind davon überzeugt, dass Elektrofahrzeuge in Zukunft eine wesentliche Rolle bei der individuellen Mobilität spielen werden. Mit der richtungsweisenden Technologie des Ampera-e machen wir einen entscheidenden Schritt von der Vision in die Realität. Unser neues Elektroauto wird erneut dem Anspruch von Opel gerecht, innovative Entwicklungen einem weiten Publikum zugänglich zu machen.“
Um die Umwelt besser zu schützen und den ständig wachsenden Ballungsräumen gerecht zu werden, sind neue Formen der Mobilität und Alternativen zu Verbrennungsmotoren gefragt. „Elektrofahrzeuge haben das Potenzial, einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz und zur Verringerung der Emissionen zu leisten“, sagt Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann. „Und die bisherigen Nachteile wie zu hohe Preise und zu geringe Reichweiten sind jetzt endlich passé – der Opel Ampera-e öffnet der Elektromobilität ganz neue Perspektiven.“
Die Batterien sind extra flach im Fahrzeugboden installiert. Diese Unterflurbauweise ermöglicht die ungewöhnlich kompakten Proportionen des Ampera-e und schafft zudem im Innenraum viel Platz für fünf Passagiere sowie einen Kofferraum in der Größe eines Kompaktklasse-Fünftürers.
Der Ampera-e wird den preisgekrönten Online- und Service-Assistenten Opel OnStar an Bord haben und über die neueste Generation der IntelliLink-Infotainment-Systeme verfügen, welche ganz einfach die Welt der Smartphones ins Auto holen.


Saisonvorbereitung: Viele Testkilometer für den Opel Astra TCR

Das Entwicklungsprogramm mit dem Opel Astra TCR läuft auf Hochtouren. Vergangene Woche spulte der nach dem Reglement der TCR (Touring Car Racing Series) aufgebaute neue Kundensport-Tourenwagen auf dem Circuito do Estoril in Portugal an fünf Testtagen rund 250 Runden ab. „Es war ein sehr guter Test“, kommentiert Opel Motorsport-Direktor Jörg Schrott. „Der Zeitplan ist nach wie vor eng, aber wir sind im Plan. Der Astra TCR hat bei den letzten Testfahrten in Zandvoort und Estoril zuverlässig funktioniert, die Performance stimmt. Nun feilen wir an der Detailoptimierung, bevor dann Ende Februar die ersten Fahrzeuge an unsere Kundenteams ausgeliefert werden.“ Seine Publikumspremiere wird der Opel Astra TCR auf dem Genfer Autosalon (3. bis 13. März 2016) feiern.
Besonderes Augenmerk legten der verantwortliche Technische Leiter von Opel Motorsport, Dietmar Metrich, sowie die Mannschaft von Opel-Entwicklungspartner Kissling Motorsport auf die ausgeklügelte Konzeption der Vorderachse. „Diese ist bei einem rund 330 PS starken Rennfahrzeug mit Frontantrieb eine entscheidende Komponente. Sämtliche Längs- und Querkräfte bei einem TCR-Fahrzeug, neben dem Bremsen und Lenken also auch die Beschleunigung, wirken auf die Vorderräder“, erklärt Dietmar Metrich. „Dabei geht es nicht nur um die pure Rundenzeit, sondern auch um den Reifenverschleiß. Wessen Fahrzeug über eine gut funktionierende Vorderachse verfügt, der hat im harten Wettbewerb einen klaren Vorteil. Und weil die Anlenkpunkte der Vorderradaufhängung im TCR-Reglement frei sind, hat man bei der Gestaltung der Vorderachse gewisse Spielräume.“
Während der letzten Testfahrten befassten sich die Techniker mit der Basisabstimmung, um die maximale Performance am Astra TCR heraus zu kitzeln. Dies entspricht dem Credo von Dietmar Metrich: „Es ist immer einfacher, ein schnelles Rennauto standfest zu machen als ein standfestes schnell. Aber am Ende muss natürlich beides stimmen.“ Wichtig ist dabei das penible Austarieren des mechanischen Grips über Chassis und Räder sowie des aerodynamischen Grips, welcher maßgeblich durch Heckflügel und Frontsplitter erzeugt wird. Beides verleiht dem Rennwagen ein gleichermaßen schnelles wie gut fahrbares Handling. Die Aussagen des Rennfahrers über das Fahrverhalten sind dabei ebenso bedeutsam wie die Rundenzeiten. Bedeutsam ist eine ausgewogene Fahrzeugbalance insbesondere auch für die Bremsperformance. Die vom renommierten Hersteller AP stammende Bremsanlage des Astra TCR lässt extrem späte Bremspunkte zu. Dafür sorgen 378-Millimeter-Bremsscheiben und Sechskolben-Bremssättel vorne sowie 265-Millimeter-Bremsscheiben und Zweikolben-Sättel hinten. Die Bremsbalance ist vom Cockpit aus verstellbar.
Auch in Sachen Dauerhaltbarkeit steht der Astra TCR gut da. Das über Schaltwippen am Lenkrad betätigte sequenzielle Sechsgang-Getriebe der französischen Spezialisten von Sadev funktioniert ohne Probleme. Und der 2-Liter-Vierzylinder-Turbomotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen und Multipoint-Einspritzung hat seine Standfestigkeit bereits im Langstreckensport bewiesen. Auch im TCR-Trimm liefert der 16-Ventiler mit 330 PS bei einem maximalen Drehmoment von rund 420 Newtonmetern beeindruckende Werte. Dabei ist es das Reglement, das dem Potenzial des Triebwerks Grenzen setzt.
Das Zauberwort heißt hier „Balance of Performance“. Um sicherzustellen, dass jeder Fahrzeughersteller, unabhängig von der technischen Basis seiner Serienplattform, ein konkurrenzfähiges Rennfahrzeug auf die Rennstrecken bringen kann, und um dabei auch kostenintensiven technischen Auswüchsen einen Riegel vorzuschieben, balancieren die Regelhüter die Rennfahrzeuge über ein bewährtes System aus. Die beiden „Balance of Performance“-Stellschrauben in der TCR sind Motorleistung und Gewicht, wobei die Motorenleistung über die Elektronik, das sogenannte „Mapping“, kontrolliert wird. Damit ermöglicht das TCR-Reglement spannenden Kundensport bei maximaler Kostenkontrolle.
„Wir haben bis zu unserem TCR-Debüt noch jede Menge Arbeit vor uns“, sagt Jörg Schrott. „Aber ich freue mich bereits jetzt auf die bevorstehende Saison. Die TCR trifft genau die Interessen von Teams und Fans. Packender, hautenger Motorsport mit Fahrzeugen, mit denen sich der Zuschauer identifizieren kann – das ist ein Konzept mit Erfolgsgarantie.“


Die Opel-Stars in Genf: GT Concept – Mokka X – Astra – Astra TCR

Opel zeigt neues Selbstbewusstsein und präsentiert auf dem 86. Genfer Automobilsalon (3. bis 13. März 2016) die größer gewordene Astra-Familie und zwei echte Weltpremieren: Der Sportwagen der Zukunft, der Opel GT Concept, setzt dabei die große Studien-Tradition der Marke fort, die 1965 auf der IAA mit dem Experimental GT begann. Schon damals war das Coupé ein Design-Statement für skulpturale Formgebung – wie der GT Concept heute. Weiteres Highlight am Genfer See wird der Mokka X sein. Der innen wie außen noch aufregender gestaltete Kompakt-SUV hat mit topaktueller Vernetzungs- und Infotainment-Technologie das Zeug, die Bestsellerstory des bisherigen Modells fortzuschreiben. Dritter Salon-Star im Bunde ist der neue Astra. Am Opel-Stand 2231 in der Messehalle 2 wird neben dem Fünftürer und der Kombi Sports Tourer mit viel Platz und Komfort zu sehen sein. Familienzuwachs bekommt die Baureihe mit dem Astra TCR, der in Genf erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird. Der Tourenwagen ist ein klares Bekenntnis zum Kundensport. Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann wird am 1. März um 11 Uhr während der Pressekonferenz am Opel-Stand die Messestars enthüllen.
„Unser Star-Aufgebot in Genf verdeutlicht, wofür Opel inzwischen steht“, sagt Dr. Karl-Thomas Neumann. „Der GT Concept demonstriert die innovative und visionäre Kraft der Marke. Der neue Astra und der Mokka X sind Beispiele dafür, wie wir mit dem Fokus auf die Wünsche unserer Kunden begehrenswerte und zugleich erschwingliche Produkte schaffen. Und der Astra TCR schließlich bekräftigt, welch hohen Stellenwert wir dem Motorsport mit all seinem Begeisterungspotenzialnach wie vor beimessen.“

Opel GT Concept: Sportwagen der Zukunft in Reinkultur
2016 wird etwas ganz Besonderes für das Rüsselsheimer Unternehmen, das bereits seit 154 Jahren existiert. Schließlich will der traditionsreiche Automobilhersteller seine Erfolgsstory nicht nur einfach fortschreiben, sondern den größten Turnaround in der Automobilgeschichte vollenden. Die Verkaufszahlen stimmen optimistisch. Also genau der richtige Zeitpunkt, um mit einem ebenso visionären wie nahbaren Sportwagen zu zeigen, wofür Opel in Zukunft stehen wird. Der GT Concept bildet sicherlich eines der Highlights auf dem Genfer Salon. Der atemberaubende Athlet mit Frontmittelmotor und Heckantrieb stammt in direkter Linie vom Opel GT aus den 1960er- und 70er-Jahren und vom Monza Concept ab, der 2013 in Frankfurt vorgestellt wurde. Er hebt die skulpturale Design-Philosophie von Opel auf die nächste Stufe. Die Sportwagen-Studie ist genauso avantgardistisch wie puristisch – nur die reine Form zählt. So finden sich am GT Concept weder Türgriffe noch Außenspiegel noch überflüssige dekorative Elemente. Den Fahrmaschinen-Charakter unterstreichen die für Sportwagen so typische lange Motorhaube, extrem kurze Überhänge und die sehr präsente rote Signaturlinie, die grafisch einen horizontalen Akzent in der sehnig-schlanken Silhouette setzt. Der Verzicht auf eine Kofferraumklappe, das ungewöhnliche, innovative Tür-Design, der zentral angeordnete Doppelauspuff, das Design des Lenkrads und selbstverständlich der Name nehmen Bezug auf den Ur-GT. Doch der GT Concept ahmt nicht nur einfach seinen berühmten Vorfahren nach, vielmehr interpretiert er den kühnen und aufregenden Stil des Originals völlig neu zeigt sich ohne einen Hauch von Nostalgie komplett eigenständig – keine Spur von Retrodesign.
Der Opel GT Concept soll ein Sportwagen für alle sein, kein abgehobenes Super-Auto. Daher rollt der Frontmittelmotor-Sportwagen mit einem drehmomentstarken Einliter-Dreizylinder-Turbobenziner auf die Showbühne. Der extra effiziente Direkteinspritzer basiert auf den hochmodernen Vollaluminium-Triebwerken aus ADAM, Corsa und Astra und leistet im Sporttrimm 107 kW/145 PS. Er entwickelt ein maximales Drehmoment von 205 Newtonmeter (noch liegen keine Verbrauchswerte für den Opel GT Concept vor). Die Kraft fließt vom sequenziellen Sechsganggetriebe, das sich per Schaltwippen am Lenkrad bedienen lässt, in Richtung Hinterachse, die über eine mechanische Differenzialsperre verfügt. Dazu passen die Fahrleistungen des unter 1.000 Kilogramm leichten Zweisitzers, der in weniger als acht Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt und eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h erreicht.

Opel Mokka X: Abenteuerlustig, kernig und bestens vernetzt
Neben dem GT Concept inszeniert Opel in Genf mit dem Mokka X eine weitere Weltpremiere. Im Herbst 2016 wird der neue Kompakt-SUV zu den Händlern rollen. Seit dem Marktstart vor drei Jahren schreibt der Trekking-Typ Erfolgsgeschichte. Davon zeugen europaweit über 500.000 Bestellungen. Mit umfassendem Feinschliff sorgt Opel jetzt dafür, dass der Bestseller auf seinem Karriereweg weiter durchstarten kann. Durch den Namenszusatz X unterstreicht Opel künftig sowohl die Optik als auch die Funktion von SUV- und Crossover-Modellen.
Der Mokka X wirkt nun noch eine Spur breiter, solider und maskuliner. Die überarbeitete Fahrzeugfront ist geprägt von sauber definierten Metalloberflächen mit hochwertiger Ausstrahlung. Ausdruck der neuen Opel-Designphilosophie sind vor allem der flügelförmige Kühlergrill und die LED-Leuchtengrafik mit prominentem Doppelschwingen-Motiv des Tagfahrlichts. Passend dazu findet sich die Doppelschwinge in den Heckleuchten wieder. Auch die präzise modellierte Seitenansicht betont den athletischen Charakter des SUV. So zeichnet sich in der unteren Türhälfte eine muskulöse Linie ab, die von der nach hinten aufsteigenden Sichelgrafik unterstrichen wird.
Auch die Innenraum-Designer haben den Mokka X mit feiner Hand verbessert. Bestimmendes Element ist die neue Instrumententafel, die jetzt eher horizontal gegliedert ist. Sie sieht dabei klarer und präziser aus. In der überarbeiteten Kommandozentrale wurden die Sieben- und Acht-Zoll-Touchscreens der neuen Infotainment-Generation harmonisch eingebettet. Das gesamte, sauber gezeichnete Interieur überzeugt mit einem eingängigen Bedienkonzept und bester Funktionalität. Berührungsempfindliche Oberflächen machen viele Tasten und Regler überflüssig.
Der Mokka X ist sicherlich einer der bestvernetzten Kompakt-SUV. Zwei Versionen des IntelliLink Infotainment-Systems der jüngsten Generation halten Einzug in den Mokka X. Sie holen die Welt der Smartphones sowohl via Apple CarPlay als auch via Android Auto ins Fahrzeug. Darüber hinaus wird der Mokka X ab Markstart auf Wunsch Opel OnStar an Bord haben. Der persönliche Online- und Service-Assistent ist bereits in 13 europäischen Ländern erhältlich und wird im Laufe des Jahres in 16 weiteren Märkten verfügbar sein. Opel OnStar fungiert nicht nur als persönlicher Schutzengel, er verwandelt den Mokka X auch in einen leistungsstarken 4G/LTE-WLAN-Hotspot (dieser Service ist bereits in Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und Spanien verfügbar, weitere Länder werden im Laufe des Jahres folgen).
Unter der Motorhaube des Mokka X arbeitet der 1,4-Liter Direct Injection Turbo der neuen Generation mit 112 kW/152 PS in Kombination mit Sechsstufen-Automatik, Start/Stop und adaptivem Allradantrieb (Verbrauch und CO2-Emissionen im kombinierten Zyklus: 6,6 l/100 km, 154 g/km, vorläufige Angaben).
Mit der Einführung der AFL-LED-Scheinwerfer (AFL = Adaptive Forward Lighting) im Mokka X haben die Ingenieure einmal mehr das Opel-Versprechen umgesetzt, innovative Technologien einem breiten Kundenkreis zugänglich zu machen. Das adaptive System passt den Lichtstrahl automatisch der Fahrsituation an und garantiert die bestmögliche Ausleuchtung der Strecke. Zum AFL-LED-Repertoire zählen neun Lichtfunktionen.

Neuer Opel Astra: Leicht, effizient, praktisch und aufregend
Leichter, sparsamer, agiler und dabei sogar noch komfortabler – die Kunden sind vom neuen Astra als Fünftürer wie auch als Sports Tourer überzeugt. Mehr als 100.000 Bestellungen liegen bis dato schon vor. Mit jeder Komponente spiegelt der Newcomer das Thema Effizienz wider. Der Fünftürer ist bis zu 200 Kilogramm und der Sports Tourer bis zu 190 Kilogramm leichter als der Vorgänger – deutlich zu Gunsten von Agilität und Fahrkomfort.
Das Antriebsportfolio hat großen Anteil daran, dass der Astra mehr Fahrspaß als jemals zuvor vermittelt: In jedem neuen Modell kommen Opel-Motoren der neuen Generation zum Einsatz. Die Benzin- und Dieselvarianten mit bis zu 1,6 Litern Hubraum verbinden durchgehend höchste Effizienz mit bestem Ansprechverhalten. In Genf fährt der Astra erstmals mit dem nagelneuen, doppelt aufgeladenen Top-Diesel vor. Der 118 kW/160 PS starke 1.6 BiTurbo CDTI entwickelt ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmeter und verbraucht im Sports Tourer in Verbindung mit Sechsgang-Schaltgetriebe, Start/Stop-Automatik und rollwiderstandsarmen Reifen nur 4,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer (109 Gramm CO2 pro Kilometer – 108 Gramm im Fünftürer).
Sowohl der Fünftürer als auch der Sports Tourer besitzen einen spürbar großzügigeren Innenraum bei geringeren (Fünftürer) oder fast identischen (Sports Tourer) Außenmaßen wie die Vorgänger. Besonders die Fond-Passagiere profitieren: 35 beziehungsweise 28 Millimeter mehr Beinfreiheit stehen hier zu Buche. Außerdem kann der Kompaktklasse-Kombi nun bis zu 1.630 Liter Gepäck aufnehmen, 80 Liter mehr als die Vorgängerversion. Ein weiteres Plus ist der raffinierte Laderaum-Zugang: Um die Kofferraumklappe auf- und zuschwingen zu lassen, genügt eine Fußkick-Geste unter dem hinteren Stoßfänger.

Opel Astra TCR: Rennsport-Atmosphäre auf der Showbühne
Als Schmankerl für die Motorsport-Fans in Genf bringt Opel erstmals den Astra TCR an den Messestart. Befeuert wird der neue Renntourenwagen aus Rüsselsheim von einem starken Zweiliter-Turbomotor, der es auf 330 PS und 420 Newtonmeter Drehmoment bringt. Dieser Schub gelangt über ein sequenzielles, per Wippenschaltung am Lenkrad bedientes Sechsgang-Renngetriebe an die Vorderräder. Den Kraftschluss stellt eine Zweischeiben-Sintermetall-Kupplung her, beim Runterschalten hilft ein automatisiertes Zwischengassystem. Verzögert wird der Rennwagen über 378 Millimeter große Scheiben und einen Sechskolben-Bremssattel vorne sowie 265-Millimeter-Scheiben nebst Zweikolben-Sattel hinten. Die Bremsbalance kann der Fahrer vom Cockpit aus modulieren. Sein Renn-Debüt gibt der neue Kundensport-Tourenwagen im Laufe des Jahres im Rahmen der TCR-Rennserie (Touring Car Racing Series).






Opel im Januar europaweit mit Absatzplus von mehr als 10 Prozent

Gelungener Jahresstart für Opel in Europa: Mit rund 80.000 neu zugelassenen Fahrzeugen erzielte die Marke den höchsten Januar-Absatz und Januar-Marktanteil seit 2011. Der Absatz wuchs nach vorläufigen Zahlen um mehr als 7.500 Einheiten oder 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit konnte der Rüsselsheimer Hersteller deutlich stärker zulegen als der gesamteuropäische Fahrzeugmarkt, der lediglich ein Plus von 2,6 Prozent verbuchte. Der Marktanteil am Gesamtmarkt stieg damit um mehr als 0,4 Prozentpunkte auf 5,75 Prozent.
„Der exzellente Jahresstart von Opel belegt einmal mehr, dass wir mit unserer Modelloffensive genau den Geschmack der Kunden treffen“, sagte Peter Christian Küspert, Vertriebschef der Opel Group. „Der neue Astra hat voll eingeschlagen und verzeichnet im Januar ein Plus von mehr als 43 Prozent. Der neue Astra Sports Tourer und der neue Mokka X werden die Verkäufe im Laufe des Jahres zusätzlich ankurbeln.“
Die starke Entwicklung bei Opel zum Jahresauftakt resultierte vor allem aus der hohen Nachfrage nach dem neuen Astra. Die aktuelle Generation, die in den meisten europäischen Märkten erst im Laufe des Novembers in den Handel gekommen ist, wurde im Januar mehr als 17.500 Mal verkauft. Europaweit liegen für den sechsfachen Landesgewinner des Goldenen Lenkrads und den neunmaligen Landessieger beim Car Of The Year Award bereits mehr als 100.000 Bestellungen vor. Ein weiterer Erfolgsgarant war erneut der Opel Mokka, der im Januar um 5,4 Prozent auf rund 12.500 verkaufte Einheiten zulegen konnte.
Im Januar verbuchte Opel ein Zulassungsplus in 14 europäischen Märkten, darunter die drei großen westeuropäischen Märkte Deutschland (+20,5%), Frankreich (+16,6%) und Spanien (+68,8%). Im deutschen Heimatmarkt erzielte Opel das höchste Verkaufsvolumen und den höchsten Marktanteil eines Januars seit 2008, in Spanien ebenfalls das höchste Verkaufsvolumen seit 2008 und den höchsten Marktanteil seit 2001.


Donnerstag, 4. Februar 2016

Opel baut neues Zentrum für die Ersatzteilversorgung

Opel baut in Bochum: Das Unternehmen errichtet für 60 Millionen Euro einen neuen Gebäudekomplex auf dem Opel-Gelände in Bochum-Langendreer. Auf einer Fläche von 95.000 m2 werden sich ab 2017 rund 700 Mitarbeiter um die europäische Fahrzeug-Ersatzteilversorgung kümmern. In dem neuen Warenverteilzentrum werden dabei mehr als 100.000 verschiedene Teilepositionen gelagert.
Heute wurde der erste Spatenstich für das Projekt gefeiert, bei dem es sich um die weltweit größte Investition von Opel-Mutterkonzern General Motors in die Ersatzteillogistik handelt. Mit dabei waren Opel-Vertriebschef Peter Christian Küspert, der Vorsitzende der Bochumer Arbeitnehmervertretung, Murat Yaman, der Geschäftsführer der „Bochum Perspektive 2022“, Prof. Dr. Rolf Heyer, sowie zwei hochrangige politische Gäste: Der Wirtschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Garrelt Duin, sowie Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch.
„Ersatzteillogistik ist eine unserer Kernkompetenzen“, unterstrich Peter Christian Küspert, „die schnelle und reibungslose Teileversorgung der Opel-Fahrer ist ein ganz wichtiger Faktor der Kundenzufriedenheit.“
Das Projekt wird vom auf Industrieanlagen spezialisierten Bauunternehmen Goldbeck realisiert. Goldbeck vereint alle Ingenieurleistungen von der Planung bis zur Bauleistung einschließlich der technischen Gebäudeausstattung.
Zur Vorbereitung des Neubaus mussten zunächst zehn Hektar Fläche, dies entspricht der Größe von rund einem Dutzend Fußballfelder, geräumt werden. Im nächsten Bauabschnitt wird das Gelände dann mit 190.000 m3 Boden aufgefüllt. Schließlich müssen Regalanlagen mit einer Gesamtlänge von 13,5 Kilometer installiert werden.
Der Vorsitzende der Bochumer Arbeitnehmervertretung, Murat Yaman, erklärte: „Wir haben uns von Anfang an für diese Investition und für den Erhalt und Ausbau des Warenverteilzentrums eingesetzt. Umso mehr freue ich mich und mit mir 700 Kolleginnen und Kollegen über den heutigen zukunftsweisenden Spatenstich. Das gilt umso mehr, da wir seit Jahresanfang wieder im Opel-Verbund sind. Dies bedeutet eine langfristige Absicherung der Arbeitsplätze des Bochumer Warenverteilzentrums. Es ist ein richtiges und wichtiges Signal, damit wird ein neues Kapitel von Opel in Bochum eröffnet.“
Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin ergänzt: „Mit dem Neubau des Warenverteilzentrums in Bochum werden Hunderte Arbeitsplätze langfristig abgesichert. Nach der Entscheidung von DHL zur Errichtung eines Paketzentrums ist diese Investition ein weiteres starkes Signal für die Attraktivität des Standorts im Herzen der Metropole Ruhr.“
Erst in der vergangenen Woche wurde der Kaufvertrag zur Errichtung eines Paketzentrums zwischen der Entwicklungsgesellschaft „Bochum Perspektive 2022“ und DHL auf dem Gelände des ehemaligen Fahrzeugwerkes geschlossen. Ein weiterer Grund für die Verantwortlichen der Stadt, optimistisch zu sein. Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch: „Mit dem Neubau sind in kurzer Zeit gleich zwei Großprojekte in unserer Stadt auf den Weg gebracht worden. Das zeigt: Bochum ist der Ort, an dem es sich lohnt, zu investieren. Jetzt muss es weitergehen. Unsere Aufgabe ist es dafür zu sorgen, das weitere Investitionen folgen.“