Donnerstag, 11. Februar 2016

Opel im Januar europaweit mit Absatzplus von mehr als 10 Prozent

Gelungener Jahresstart für Opel in Europa: Mit rund 80.000 neu zugelassenen Fahrzeugen erzielte die Marke den höchsten Januar-Absatz und Januar-Marktanteil seit 2011. Der Absatz wuchs nach vorläufigen Zahlen um mehr als 7.500 Einheiten oder 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit konnte der Rüsselsheimer Hersteller deutlich stärker zulegen als der gesamteuropäische Fahrzeugmarkt, der lediglich ein Plus von 2,6 Prozent verbuchte. Der Marktanteil am Gesamtmarkt stieg damit um mehr als 0,4 Prozentpunkte auf 5,75 Prozent.
„Der exzellente Jahresstart von Opel belegt einmal mehr, dass wir mit unserer Modelloffensive genau den Geschmack der Kunden treffen“, sagte Peter Christian Küspert, Vertriebschef der Opel Group. „Der neue Astra hat voll eingeschlagen und verzeichnet im Januar ein Plus von mehr als 43 Prozent. Der neue Astra Sports Tourer und der neue Mokka X werden die Verkäufe im Laufe des Jahres zusätzlich ankurbeln.“
Die starke Entwicklung bei Opel zum Jahresauftakt resultierte vor allem aus der hohen Nachfrage nach dem neuen Astra. Die aktuelle Generation, die in den meisten europäischen Märkten erst im Laufe des Novembers in den Handel gekommen ist, wurde im Januar mehr als 17.500 Mal verkauft. Europaweit liegen für den sechsfachen Landesgewinner des Goldenen Lenkrads und den neunmaligen Landessieger beim Car Of The Year Award bereits mehr als 100.000 Bestellungen vor. Ein weiterer Erfolgsgarant war erneut der Opel Mokka, der im Januar um 5,4 Prozent auf rund 12.500 verkaufte Einheiten zulegen konnte.
Im Januar verbuchte Opel ein Zulassungsplus in 14 europäischen Märkten, darunter die drei großen westeuropäischen Märkte Deutschland (+20,5%), Frankreich (+16,6%) und Spanien (+68,8%). Im deutschen Heimatmarkt erzielte Opel das höchste Verkaufsvolumen und den höchsten Marktanteil eines Januars seit 2008, in Spanien ebenfalls das höchste Verkaufsvolumen seit 2008 und den höchsten Marktanteil seit 2001.


Donnerstag, 4. Februar 2016

Opel baut neues Zentrum für die Ersatzteilversorgung

Opel baut in Bochum: Das Unternehmen errichtet für 60 Millionen Euro einen neuen Gebäudekomplex auf dem Opel-Gelände in Bochum-Langendreer. Auf einer Fläche von 95.000 m2 werden sich ab 2017 rund 700 Mitarbeiter um die europäische Fahrzeug-Ersatzteilversorgung kümmern. In dem neuen Warenverteilzentrum werden dabei mehr als 100.000 verschiedene Teilepositionen gelagert.
Heute wurde der erste Spatenstich für das Projekt gefeiert, bei dem es sich um die weltweit größte Investition von Opel-Mutterkonzern General Motors in die Ersatzteillogistik handelt. Mit dabei waren Opel-Vertriebschef Peter Christian Küspert, der Vorsitzende der Bochumer Arbeitnehmervertretung, Murat Yaman, der Geschäftsführer der „Bochum Perspektive 2022“, Prof. Dr. Rolf Heyer, sowie zwei hochrangige politische Gäste: Der Wirtschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Garrelt Duin, sowie Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch.
„Ersatzteillogistik ist eine unserer Kernkompetenzen“, unterstrich Peter Christian Küspert, „die schnelle und reibungslose Teileversorgung der Opel-Fahrer ist ein ganz wichtiger Faktor der Kundenzufriedenheit.“
Das Projekt wird vom auf Industrieanlagen spezialisierten Bauunternehmen Goldbeck realisiert. Goldbeck vereint alle Ingenieurleistungen von der Planung bis zur Bauleistung einschließlich der technischen Gebäudeausstattung.
Zur Vorbereitung des Neubaus mussten zunächst zehn Hektar Fläche, dies entspricht der Größe von rund einem Dutzend Fußballfelder, geräumt werden. Im nächsten Bauabschnitt wird das Gelände dann mit 190.000 m3 Boden aufgefüllt. Schließlich müssen Regalanlagen mit einer Gesamtlänge von 13,5 Kilometer installiert werden.
Der Vorsitzende der Bochumer Arbeitnehmervertretung, Murat Yaman, erklärte: „Wir haben uns von Anfang an für diese Investition und für den Erhalt und Ausbau des Warenverteilzentrums eingesetzt. Umso mehr freue ich mich und mit mir 700 Kolleginnen und Kollegen über den heutigen zukunftsweisenden Spatenstich. Das gilt umso mehr, da wir seit Jahresanfang wieder im Opel-Verbund sind. Dies bedeutet eine langfristige Absicherung der Arbeitsplätze des Bochumer Warenverteilzentrums. Es ist ein richtiges und wichtiges Signal, damit wird ein neues Kapitel von Opel in Bochum eröffnet.“
Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin ergänzt: „Mit dem Neubau des Warenverteilzentrums in Bochum werden Hunderte Arbeitsplätze langfristig abgesichert. Nach der Entscheidung von DHL zur Errichtung eines Paketzentrums ist diese Investition ein weiteres starkes Signal für die Attraktivität des Standorts im Herzen der Metropole Ruhr.“
Erst in der vergangenen Woche wurde der Kaufvertrag zur Errichtung eines Paketzentrums zwischen der Entwicklungsgesellschaft „Bochum Perspektive 2022“ und DHL auf dem Gelände des ehemaligen Fahrzeugwerkes geschlossen. Ein weiterer Grund für die Verantwortlichen der Stadt, optimistisch zu sein. Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch: „Mit dem Neubau sind in kurzer Zeit gleich zwei Großprojekte in unserer Stadt auf den Weg gebracht worden. Das zeigt: Bochum ist der Ort, an dem es sich lohnt, zu investieren. Jetzt muss es weitergehen. Unsere Aufgabe ist es dafür zu sorgen, das weitere Investitionen folgen.“


Der Abenteurer startet durch – der neue Opel Mokka X kommt

Seit dem Marktstart im Jahr 2012 steigt der Opel Mokka in immer größere Höhen. Mit seinen knackigen Maßen (4,28 Meter Länge), seinem sportlichen Auftritt und der lässig hohen Sitzposition trifft der Kompakt-SUV exakt den Zeitgeist. Das zeigen auch die über 500.000 Bestellungen, die ihn europaweit zu einem der beliebtesten seiner Klasse machen. Der Opel Mokka X, dessen Weltpremiere auf dem 86. Genfer Automobilsalon (3. bis 13. März 2016) über die Bühne geht, wird diese Erfolgsstory nun fortschreiben. Die Neuauflage des Bestsellers zeichnet sich durch ein charakterstarkes Design, das verfeinerte Interieur und die neue Infotainment-Generation aus, die den Hingucker ab Verkaufsstart im Sommer zu einem der bestvernetzten SUV auf dem Markt macht. Damit nicht genug – nach der kürzlich eingeführten Flüsterdiesel-Generation mit 1,6 Litern Hubraum wird für den Mokka X zusätzlich zu den bisherigen Benzinern auch ein neuer 1,4‑Liter-Benzindirekteinspritzer zur Verfügung stehen. Die topmoderne Motorisierung gibt es in Verbindung mit Sechsstufen-Wandlerautomatik, Start/Stop und adaptivem Allradantrieb.

Ehrlich: Ein Typ zum Pferde stehlen
Der Mokka darf mit Fug und Recht als eines der Wahrzeichen des Opel-Comebacks der vergangenen Jahre gelten. Der Kompakt-SUV hat der Marke mit dem Blitz eine Klientel zugeführt, die kernigen Look in Kombination mit hochwertigem Design zu schätzen weiß. Der sportliche Mokka machte bisher schon keinen Hehl aus seinen Offroad-Qualitäten. Durch den Namenszusatz X unterstreicht Opel künftig sowohl die Optik als auch die Funktion von SUV- und Crossover-Modellen. Den Auftakt macht der neue Mokka X, der sich gegenüber seinen Schwestermodellen unverkennbar als Typ zum Pferde stehlen präsentiert.
Mit der neu gestalteten Außenhaut kommt der Mokka X kräftig daher. Die überarbeitete Front interpretiert die neue Opel-Designphilosophie, was vor allem angesichts des flügelförmigen Kühlergrills und der LED-Leuchtengrafik mit prominentem Doppelschwingen-Motiv des Tagfahrlichts deutlich wird. Die gesamte Fahrzeugfront ist geprägt von sauber definierten Metalloberflächen mit hochwertiger Ausstrahlung. Der Mokka X wirkt nun noch eine Spur breiter, solider und maskuliner. Passend dazu zeigen die Heckleuchten ebenfalls das Doppelschwingen-Motiv. Auch die präzise modellierte Seitenansicht betont den athletischen Charakter des SUV. So zeichnet sich in der unteren Türhälfte eine muskulöse Linie ab, die von der nach hinten aufsteigenden Sichelgrafik unterstrichen wird. Frische Karosseriefarben wie ‚Safran Orange‘ oder ‚Lava Rot‘ tragen zum Will-ich-haben-Effekt des Mokka X bei.
Auch die Innenraum-Designer haben den Mokka X mit feiner Hand verbessert. Bestimmendes Element ist die an den neuen Opel Astra angelehnte Instrumententafel, die jetzt eher horizontal gegliedert ist. Sie sieht dabei klarer und präziser aus. In der überarbeiteten Kommandozentrale wurden die Sieben- und Acht-Zoll-Touchscreens der neuen Infotainment-Generation harmonisch eingebettet. Demnach überzeugt die sauber gezeichnete Einheit mit einem eingängigen Bedienkonzept und bester Funktionalität. Berührungsempfindliche Oberflächen machen viele Tasten und Regler überflüssig.

Neu: Sechsstufen-Automatik kombiniert mit adaptivem Allradantrieb
Nach der Einführung der neuen 1,6-Liter-Flüsterdiesel mit 81 kW/110 PS und 100 kW/136 PS wächst das Antriebsangebot für den Opel-SUV nun auch auf Benziner-Seite. Der 1.4 Direct Injection Turbo, der vor Kurzem im neuen Astra sein Debüt gab, wird im Mokka X als 110 kW/150 PS starke Variante in Kombination mit Sechsstufen-Automatik, Start/Stop und adaptivem Allradantrieb erhältlich sein (Verbrauch und CO2-Emissionen im kombinierten Zyklus: 6,6 l/100 km, 154 g/km, vorläufige Angaben). Die AWD-Technologie mit elektromagnetischer Lamellenkupplung arbeitet intelligent und effizient: Auf trockener Fahrbahn sind ausschließlich die Vorderräder für den Vortrieb zuständig, was den Kraftstoffverbrauch niedrig hält. Nur beim Start schaltet sich der Allradantrieb kurzzeitig zu. Situationsabhängig verteilt das System die Kraft fließend und unmerklich. Das Regelspektrum reicht von verbrauchsgünstigen 100 Prozent Frontantrieb bis zu jeweils 50 Prozent an die Vorder- und Hinterachse, etwa bei Nässe oder schneebedeckten Straßen.

Sicherheitsplus: AFL-LED-Scheinwerfer und Frontkamera der jüngsten Generation
Doch nicht nur das adaptive 4x4-System ist ein Beispiel dafür, wie die Ingenieure einmal mehr das Opel-Versprechen umsetzen, innovative Technologien einem breiten Kundenkreis zugänglich zu machen. Gleiches gilt für die Einführung der AFL-LED-Scheinwerfer (AFL = Adaptive Forward Lighting) im Mokka X. Das neue AFL-LED-System passt den Lichtstrahl automatisch der Fahrsituation an und garantiert die bestmögliche Ausleuchtung der Strecke. Zum Repertoire zählen neun unterschiedliche Lichtfunktionen, darunter Stadtlicht, Landstraßenlicht, Kurven- und Abbiegelicht, der Tourist-Modus für die Reise nach England zum Wechseln von Rechts- auf Linksverkehr sowie eine Einpark- und eine Stopp-Funktion. Letztere aktiviert beispielsweise beim Ampel-Stopp den Energiesparmodus. Das LED-System ersetzt das bisherige BiXenon-AFL-Sicherheitslicht, was mehrere Vorteile mit sich bringt: Zum einen ist die Lichtqualität höher, da LEDs die Farben der angestrahlten Gegenstände natürlicher zeigen – ein klarer Komfortgewinn fürs Auge. Zum anderen wird nun keine Stellmechanik mehr im Scheinwerfer benötigt. Dank des neuen Systems reagiert der Lichtstrahl schneller und präziser auf die jeweilige Fahr- und Umgebungssituation.
Dazu kommt die jüngste Generation der Opel-Frontkamera. Von der noch höheren Auflösung und der optimierten Bildverarbeitung profitieren alle angeschlossenen Assistenzsysteme wie etwa der Fernlichtassistent des AFL-LED-Lichtsystems. Der Verkehrsschildassistent des Mokka X erkennt jetzt dank weiter verbesserter Kamera und optionaler Unterstützung durch das Navi noch mehr Hinweiszeichen. Der Abstandwarner ermittelt via Frontkamera kontinuierlich die Entfernung zum vorausfahrenden Fahrzeug und der Frontkollisionswarner alarmiert den Fahrer nun auch per reflektierender LED-Anzeige. Nimmt der Abstand zum Vordermann unverhältnismäßig ab, werden rote LEDs in die Windschutzscheibe gespiegelt. Zusätzlich fordert ein Warnton den Fahrer zur (Voll‑)Bremsung auf. Der Spurassistent ist automatisch ab Geschwindigkeiten über 60 km/h in Bereitschaft und macht sich beim unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur per Kontrollleuchte im Instrumentendisplay und Warnton bemerkbar.

Spitze: Bestens vernetzt und höchst komfortabel
Wie der neue Opel Astra hat auch der Mokka X auf Wunsch ab Marktstart den persönlichen Online- und Service-Assistenten Opel OnStar an Bord. Dazu halten zwei Versionen des IntelliLink-Infotainment-Systems der jüngsten Generation Einzug in den Mokka X. IntelliLink holt die Welt der Smartphones sowohl via Apple CarPlay als auch via Android Auto ins Fahrzeug.
Der neue Mokka X ist jedoch nicht nur einer der bestvernetzten Kompakt-SUV, er ist auch einer der komfortabelsten Vertreter seiner Klasse. Wie das Gros der Opel-Modelle bietet auch der Mokka X – einzigartig im Segment – die von der Aktion Gesunder Rücken e.V. getesteten und zertifizierten Ergonomie-Sitze. Sie machen nicht nur lange Reisen entspannter, sondern auch Ausflüge auf rauem Untergrund um ein Vielfaches angenehmer. Ein weiteres Komfort-Highlight ist das Schließ- und Startsystem ‚Keyless Open‘. So muss der Fahrer künftig nicht einmal mehr die Fernbedienung bemühen, um sein Auto zu öffnen oder abzuschließen. Ist der Schlüssel dabei, genügt es, die Kontaktfläche an einem der Türgriffe zu berühren, um sich Zugang zum Innen- oder Kofferraum zu verschaffen. Ebenso „schlüssellos“ gelingt der Motorstart.
Mit neuem Look, erweitertem Antriebsangebot, geschätzten Offroad-Qualitäten, vorbildlichen Vernetzungsmöglichkeiten und bestem Komfort ist der neue Mokka X perfekt gerüstet, um auf der Erfolgsspur seines Vorgängers fortzufahren. Nicht umsonst wurde der Mokka in Deutschland unter anderem zweimal zum „Allradauto des Jahres“ und zum „Firmenauto des Jahres“ gekürt.




Dienstag, 2. Februar 2016

Pkw-Verkäufe von Opel legen im Januar um fast 22 Prozent zu

Starker Jahresauftakt für Opel auf dem wichtigen deutschen Heimatmarkt: Die Marke hat im Januar die Pkw-Verkäufe um fast 22 Prozent auf gut 16.500 Autos gesteigert. Mit dem besten Januar-Ergebnis seit 2008 hob sich das Rüsselsheimer Unternehmen deutlich vom Pkw-Gesamtmarkt ab, der insgesamt um 3,4 Prozent zulegte. Der Pkw-Marktanteil von Opel stieg damit deutlich um 1,2 Prozentpunkte auf rund 7,6 Prozent – ebenfalls der höchste Januar-Wert seit acht Jahren.
Die starke Entwicklung bei Opel zum Jahresauftakt resultierte vor allem aus der hohen Nachfrage nach dem neuen Astra. Die aktuelle Generation,  die erst seit Oktober auf dem Markt ist, wurde im Januar mehr als 1.700 Mal verkauft – ein Plus von mehr als 120 Prozent im Vergleich zum Vorgängermodell im Vorjahr. Insgesamt war der Astra die Nummer zwei im Segment der Kompaktfahrzeuge (C-Segment). Europaweit liegen für den Gewinner des Goldenen Lenkrads bereits mehr als 100.000 Bestellungen vor.
Ein weiterer Erfolgsgarant auf dem deutschen Heimatmarkt war der Meriva: Die Neuzulassungen des Opel-Flexibilitäts-Champions stiegen um gut 22 Prozent auf mehr als 1.300 Einheiten, womit der Wagen die Spitzenposition im MPV-B-Segment belegte.
Opel-Deutschlandchef Jürgen Keller: „Nach dem guten Jahresabschluss 2015 haben wir den Aufwärtstrend auch im Januar fortsetzen können. Das war ein Start nach Maß: Unsere Modelloffensive wirkt. Weitere Impulse auf unserem Heimatmarkt erwarten wir uns vom Astra Sports Tourer, der ab April in Deutschland ausgeliefert wird.“

1 Angaben basieren auf vorläufigen Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA)


Der Opel GT Concept: So sieht der Sportwagen der Zukunft aus

Der Opel GT Concept feiert seine Weltpremiere auf dem 86. Genfer Automobilsalon (3. bis 13. März 2016). Der zukunftsweisende Sportwagen ist Ausdruck der kontinuierlichen Innovationskraft von Opel – atemberaubend in Form, reduziert auf das Wesentliche, Präzision pur. Der austrainierte Sportler mit Frontmittelmotor und Heckantrieb stammt in direkter Linie vom Opel GT und dem Monza Concept ab und hebt die skulpturale Design-Philosophie von Opel auf die nächste Stufe. Die Sportwagen-Studie ist avantgardistisch und puristisch zugleich, verzichtet auf alles, was die reine Form stört. So finden sich am GT Concept weder Türgriffe noch Außenspiegel.
„Mit dem Opel GT Concept machen wir nun den nächsten Schritt hin zu noch mehr Emotionen und Fahrvergnügen. Der GT Concept zeigt, wofür Opel inzwischen steht. Wir sind selbstbewusst, innovativ und wollen mit jedem neuen Auto mehr Kunden für die Marke begeistern“, freut sich Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann auf die Weltpremiere in Genf.

In bester Tradition: Studie setzt Philosophie des Opel Experimental GT fort
Der Opel GT Concept tritt auf dem Genfer Automobilsalon auch in die Fußstapfen des berühmten Opel Experimental GT. 1965, nur ein Jahr nach Gründung des ersten Design-Centers eines europäischen Herstellers in Rüsselsheim, präsentierte Opel auf der IAA in Frankfurt die Studie eines rassigen Coupés mit der zuverlässigen Technik des Kadett B. Und dieses allererste Konzeptfahrzeug made in Germany hatte es auch gleich technologisch in sich: Schon damals brillierte der GT mit Innovationen wie den versenkbaren Scheinwerfern und zeigte eine schlanke Form, perfekte Proportionen ohne überflüssigen Zierrat. Der kompromisslose Entwurf von Erhard Schnell wollte in erster Linie eines sein – ein Design-Statement. Die Publikumsreaktionen waren tatsächlich so überwältigend, dass der serienreife Opel GT bereits drei Jahre darauf bei den Händlern stand. Der Rest ist Geschichte – die Erfolgsstory einer Automobilikone.
Den Pioniergeist von Opel verkörpert nun erneut der GT Concept. Eine Fahrmaschine voller Dynamik, was schon die rote Signaturlinie ausdrückt, die horizontal den Fahrzeugkörper aufteilt und proportioniert. Dadurch erscheint die Sportwagen-Studie wesentlich breiter und flacher. Die markanten roten Vorderreifen – auf Rädern in frechem Roller-Skates-Design – sind eine Reminiszenz an das zu seiner Zeit ebenfalls avantgardistische Opel-Motorrad Motoclub 500, das schon 1928 stolz auf zwei roten Reifen rollte. Ansonsten finden sich beim GT Concept nur wenige Zitate aus der Vergangenheit: Die lange Motorhaube, der Verzicht auf eine Kofferraumklappe, der zentral angeordnete Doppelauspuff und selbstverständlich der Name nehmen Bezug auf den Ur-GT. Ansonsten zeigt sich der Opel GT Concept eigenständig – keine Spur von Retrodesign.
„Mit dem GT Concept zeigen wir, wie aufregend und emotional die Marke Opel ist. Das Auto ist dramatisch, skulptural und steckt voller Innovationen. Damit setzen wir unsere große Tradition fort. Bereits 1965 entwickelte Opel mit dem Experimental GT ein hochmodernes Fahrzeug mit skulpturaler Form. Und auch wenn es schwierig ist, solch eine Designikone neu zu erfinden: Der Experimental GT war damals Avantgarde und der GT Concept ist es heute wieder – absolut klar, minimalistisch, dabei spannend und kompromisslos. Dieses Coupé zeigt eindrucksvoll die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Design-Philosophie – skulpturales Design trifft auf deutsche Ingenieurskunst“, beschreibt Mark Adams, Vice President Design Europe, den Entwurf aus dem Advanced Design-Studio in Rüsselsheim.
Eine besondere Innovation am Opel GT Concept sind die großen Türen mit den integrierten Seitenscheiben, die einen nahtlosen Übergang zwischen Glas- und Lackfläche zeigen. Fahrer und Beifahrer steigen, nachdem sie eine Tastfläche in der roten Signaturlinie im Dach berührt haben, durch die sich elektrisch weit öffnenden Türen in den unerwartet geräumigen Innenraum. Hier finden auch groß gewachsene Piloten bequem Platz. Beim Öffnen tauchen die Türen ein gutes Stück in die vorderen Radhäuser ein. Diese platzsparende und patentierte Aufhängung ermöglicht einen großen Öffnungswinkel – selbst in relativ engen Parklücken. Der kompakte Sportler ist damit gerade für den Einsatz im urbanen Raum optimiert. Für sicheren Überblick im Stadtverkehr sorgen zudem zwei Kameras hinter den vorderen Radhäusern, die ihre Bilder auf Monitore links und rechts im Cockpit übertragen – die Zeit der Seitenspiegel und der toten Winkel ist damit vorbei. Die Frontscheibe setzt sich in einem gläsernen Panoramadach fort, wodurch die Passagiere ein Fahrerlebnis ähnlich wie in einem Targa mit herausnehmbarem Dach genießen.

Echter Sportwagen: Mit Frontmittelmotor, Turbo-Power und Heckantrieb
Die lange Motorhaube verrät das Antriebskonzept des GT Concept: Wie bereits beim ersten Opel GT und der US-Sportwagenikone Corvette aus dem Hause GM findet hier ein Frontmittelmotor seinen Platz. Der Fahrzeugschwerpunkt liegt somit tief und mittig – ideal für ein sportliches Handling und beste Kurvendynamik. Beim Opel GT Concept ist ein drehmomentstarker Einliter-Dreizylinder-Turbomotor eingebaut, der auf den hochmodernen Vollaluminium-Triebwerken aus ADAM, Corsa und Astra basiert. Der extra effiziente Direkteinspritzer-Benziner leistet jetzt im Sporttrimm 107 kW/145 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von souveränen 205 Newtonmeter (noch liegen keine Verbrauchswerte für den Opel GT Concept vor). Die Turbokraft wird von einem sequenziellen Sechsganggetriebe, das über Schaltwippen am Lenkrad bedient wird, in Richtung der mit einer mechanischen Differenzialsperre ausgestatteten Hinterachse geschickt. Der Opel GT Concept verfügt also über einen bei Sportwagenpuristen besonders geschätzten traditionellen Heckantrieb. Dazu passen die Fahrleistungen des unter 1.000 Kilogramm leichten Zweisitzers, der in weniger als acht Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt und eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h erreicht.
Ein weiteres, buchstäbliches Highlight des Opel GT Concept sind die Hauptscheinwerfer mit den integrierten Blinkern. Diese leuchten mittels topmoderner Projektionstechnologie dreidimensional auf. Dazu passt perfekt das adaptive Voll-LED-Licht der neuesten Generation. Bereits mit dem neuen Astra debütierte 2015 in der Kompaktklasse das mit dem SAFETYBEST-Award prämierte Opel IntelliLux LED®-Matrix-Licht, das blendfreies Fahren mit Dauerfernlicht ermöglicht. Im Opel GT Concept wird nun die nächste Entwicklungsstufe des intelligenten Lichtsystems gezündet. Abgerundet wird das Lichtdesign mit den ebenfalls dreidimensional ausgearbeiteten Rückleuchten, die den neuen GT auch nachts unverwechselbar machen.





Freitag, 11. Dezember 2015

Mit einem Quantensprung gewinnt der neue Opel Astra den Titel „Schweizer Auto des Jahres 2016“

Dank seiner Effizienz, seinen Innovationen und seinem Design wurde der neue Opel Astra von einer Fach-Jury zum „Schweizer Auto des Jahres 2016“ gekürt. Vergeben wurde die Auszeichnung von der Schweizer Illustrierten in Zusammenarbeit mit Blick, blick.ch, L’Illustré, Il Caffè und dem Internet-Portal AutoScout24.
 „Diese begehrte Auszeichnung nehme ich im Namen der Marke Opel, unserer Opel Partner und des gesamten Teams mit Stolz und mit Dankbarkeit entgegen“, freut sich Peter Fahrni, Managing Director Opel Suisse. „Der neue Opel Astra begeistert mit einem tollen athletischen Design, exzellentem Leichtbau, neuesten Motoren sowie technologischen Innovationen. Als Erster seiner Klasse bietet er z.B. das IntelliLux LED Matrix-Lichtsystem, Massagesitze und OnStar – den persönlichen Service- und Online Assistenten rund um die Uhr. Und das alles zu sehr attraktiven Preisen!“

Der neue Opel Astra startete Ende Oktober erfolgreich auf dem Schweizer Markt.

Monza.ch wird den Astra im Januar auf Herz und Nieren testen, Testbericht dazu folgt.


Donnerstag, 15. Oktober 2015

Opel Astra TCR: Neuer Tourenwagen für den Kundensport präsentiert

Bei der Präsentation der TCR-Rennserie (Touring Car Racing Series) hat Opel auf dem Circuit Jules Tacheny in Mettet erstmals seinen neuen Kundensport-Tourenwagen gezeigt. Der Opel Astra TCR vereint Seriennähe mit modernster Renntechnik sowie einem hoch effektiven Sicherheitskonzept und ermöglicht den Opel-Teams damit den Einsatz bei Sprint- und Langstreckenrennen – wie den 24 Stunden auf dem Nürburgring – mit dem technisch unveränderten Fahrzeug.
Angetrieben wird der Fünftürer von einem hoch effizienten Zweiliter-Turbomotor, der es auf eine – vom Reglement definierte – Leistung von standfesten 330 PS bei einem maximalen Drehmoment von 420 Newtonmeter bringt. Reichlich Power, die bei einem Leergewicht von 1200 Kilogramm reichlich Schub in allen Lebenslagen garantiert. Die Kraft wird über ein sequenzielles, per Schaltwippen am Lenkrad bedientes Sechsgang-Renngetriebe auf die Vorderräder übertragen. Den Kraftschluss stellt eine Zweischeiben-Sintermetall-Motorsport-Kupplung her. Beim Runterschalten sorgt ein automatisiertes Zwischengassystem für Stabilität. Verzögert wird der Rennwagen über 378-Millimeter-Bremsscheiben und Sechskolben-Bremssättel vorne sowie 265-Millimeter-Bremsscheiben nebst Zweikolben-Sätteln hinten. Die Bremsbalance kann der Fahrer vom Cockpit aus verstellen.
Das Fahrwerk ist rundum einstellbar und verfügt über modernste Dämpfertechnik. Relevant für die Fahrzeugabstimmung ist auch die effiziente Aerodynamik, die einen verstellbaren Frontsplitter und Heckflügel beinhaltet – beides aus Kostengründen Einheitsbauteile, die an allen TCR-Fahrzeugen identisch sind. Elektronische Assistenzsysteme wie ABS und ESP verbietet das Reglement.
Um sicherzustellen, dass die Opel-Kundenteams den Astra TCR mehrere Jahre ohne technische Veränderungen einsetzen können, weist das Fahrzeug bereits jetzt Features auf, die der Automobilsport-Weltverband FIA erst für 2017 verbindlich vorschreiben wird – wie etwa den 100-Liter-FT-Sicherheitstank.
Mit dem Engagement in der Touring Car Racing Series setzt Opel eine lange, erfolgreiche Tradition im Tourenwagensport fort. Neben den Werkseinsätzen in DTM oder STW war der Kundensport stets eine tragende Säule im Motorsport-Engagement von Opel. Die TCR passt in ihrer konzeptionellen Ausrichtung perfekt zu dieser Philosophie – mit seriennahen, dabei aber leistungsstarken und optisch beeindruckenden Tourenwagen, die zu bezahlbaren Kosten einsetzbar sind, trifft die TCR genau den Puls der Zeit und die Bedürfnisse der interessierten Privatteams.
Opel findet in der TCR auch in Bezug auf die involvierten Märkte ein perfektes Umfeld vor, um sein neues Volumenmodell im Renneinsatz vorzustellen. Die verschiedenen nationalen Championate, insbesondere die neue deutsche TCR-Serie (ADAC TCR Germany) unter Federführung des langjährigen Opel-Partners ADAC bieten für Opel und seine Kundenteams ab 2016 ebenso ein ideales Spielfeld wie die europäische Meisterschaft. Mit diesem dreistufigen Konzept – nationale und kontinentale Meisterschaften sowie die globale TCR International Series – ist sichergestellt, dass Kundenteams mit ein und demselben Rennfahrzeug weltweit an den Start gehen können.
Der Astra TCR wird in enger Zusammenarbeit mit dem langjährigen Opel-Partner Kissling Motorsport aus Bad Münstereifel entwickelt. Noch im Oktober sind erste Funktionstests vorgesehen. Ab Ende Februar 2016 wird eine limitierte Stückzahl des Opel Astra TCR an ausgewählte Kundenteams geliefert. Das rennfertige Fahrzeug kostet 95.000 Euro (zzgl. MwSt) und ist damit im Wettbewerbs-Umfeld konkurrenzfähig positioniert.