Der erste Opel Kadett ist technisch wie preislich eine kleine
Sensation. Über 100.000 Exemplare des Viersitzers entstehen von 1936 bis
1940 in Rüsselsheim, schon damals eines der fortschrittlichsten
Automobilwerke Europas. Denn der erste Kadett mit der revolutionären
selbsttragenden Karosserie, lieferbar als Limousine oder
Cabrio-Limousine, wird für nur 2.100 Mark angeboten.
Mit seinem guten Preis-/Leistungsverhältnis und innovativen Details
legt der erste Kadett den Grundstein für die Opel-Erfolge in der
Kompaktklasse. Bis heute sind elf Generationen Kadett und Astra in ihrem
Segment erfolgreich: Über 24 Millionen verkaufte Opel Kadett und Opel
Astra sind eine eindrucksvolle Zahl und eine starke Leistung.
Aneinandergereiht würden alle bis heute gebauten Opel-Kompaktmodelle die
magische 100.000-Kilometer-Marke knacken und eine Fahrzeugkolonne
bilden, die zweieinhalbmal um den Äquator reichen könnte. Die Kompakten
von Opel haben gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die
persönliche Mobilität für Viele ermöglicht. Und nicht nur das: Mit den
jüngsten Modellgenerationen hat Opel Technologien aus höheren
Fahrzeugsegmenten für viele Autokäufer erst erschwinglich gemacht. Vom
neuen Opel Astra, der 2015 auf den Markt kam, sind bereits über 275.000 europaweit bestellt.
1936-1940: Opel Kadett 1 – „Der Volkswagen“
Der nahezu 100 km/h flotte Opel Kadett 1 fährt nach seiner Premiere
in die Herzen des Publikums und erwirbt auch das Wohlwollen der Presse:
„Der Kadett ist, wie die ersten Probefahrten uns bestätigen, ein für
diese Preislage keineswegs alltägliches Fahrzeug“, heißt es am 5.
Dezember 1936 in der „Braunschweiger Tageszeitung“. Das Fahrwerk mit
Synchronfederung und blattgefederter Hinterachse stammte vom Olympia,
der seitengesteuerte Vierzylinder-Graugussmotor mit 23 Pferdestärken aus
1.073 cm
3 Hubraum vom Opel P 4. Die Vorteile der Technik aus
dem Baukastensystem waren denn auch an der günstigen Preisgestaltung
maßgeblich beteiligt. Wie der große Bruder Olympia, dem er auch optisch
ähnelt, ist der Kadett ein modernes Auto; Kennzeichen sind harmonische
Proportionen mit Schrägheck und integrierten Scheinwerfern. 1938 erhält
der Kadett im Zuge einer großen Modellpflege unter anderem einen
Spitzkühler im Stil des späten Art déco – Fachleute zählen diese Version
heute als Zwischengeneration.
Vom Kadett zum Admiral
„Genauso flink, wendig und gehorsam auf alle Befehle des Fahrers
[...], wie man es von einem karrieremachenden Kadetten erwartet“,
schreibt die „Kölnische Zeitung“ 1936 über die neue Baureihe von Opel.
So neu wie das Segment ist auch die Bezeichnung „Kadett“. Bis zur
Einführung des ersten Astra 1991 werden die Kompaktklasse-Baureihen von
Opel über fünf Jahrzehnte lang so heißen. Mit den Oberklasse-Modellen
Admiral und Kapitän präsentiert das Unternehmen 1937 und 1938 zudem zwei
Baureihen, deren Namen ebenfalls aus dem Marine-Bereich stammen.
Selbsttragende Karosserie und modernste Produktion
Nach dem Olympia, dem ersten deutschen Serienwagen mit
selbsttragender Ganzstahlkarosserie, besitzt auch der erste Kadett ein
solches Blechgerippe. Die Pressemeldung von damals zieht Parallelen zu
Architektur und Flugzeugbau: „Die von früher her gewohnte Unterteilung
zwischen Fahrgestell und Karosserie wird hinfällig. Das Gerippe der
Karosserie ist wie ein Brückenträger aufgebaut, eine Ausführungsform,
die bei geringstem Gewicht die mühelose Aufnahme großer Kräfte möglich
macht. Dieses Gerippe besteht aus Profilträgern, die wie im
Metallflugzeugbau miteinander verbunden sind.“ Die Vorteile dieses
Bauprinzips gegenüber der klassischen Konstruktion aus Fahrgestell und
Holzaufbau sind vielfältig: Vom geringeren Gewicht profitieren
Fahrleistungen und Verbrauch, und das Sicherheitsniveau ist höher dank
steifer Fahrgastzelle und niedrigerem Schwerpunkt. Die selbsttragende
Bauweise ermöglicht eine neue, 1934 von Opel patentierte und bis heute
übliche Fertigungsmethode: Karosserie und Aggregate (Motor, Getriebe,
Achsen) feiern am Band mit Hilfe hydraulischer Hebetische die so
genannte „Hochzeit“. Produziert wird der Opel Kadett in Rüsselsheim.
1936 betreibt die Marke mit dem Blitz hier das größte
Karosserie-Presswerk Europas.
Frische Form und innovative Technik
In die Karosserie integrierte Scheinwerfer statt bis dato üblicher
Topflampen verleihen dem Kadett ein frisches Erscheinungsbild. Kein
Wunder, denn Opel machte modernes Automobildesign in Europa populär:
Bereits Anfang der 30er Jahre, also kurz nach der Eingliederung in den
General Motors-Konzern, wurde auf Initiative von GM-Chefdesigner Harley
Earl eine Designabteilung in Rüsselsheim gegründet.
Viel Auto fürs Geld: Schon 1936 bot der erste Kadett das bis heute
markentypische gute Preis-/Leistungsverhältnis und demokratisierte so
den Luxus. Denn Details wie hydraulische Vierradbremse,
Fahrtrichtungsanzeiger, zugfreie Entlüftung mittels dreieckiger
Ausstellfenster und staubdichter, von innen zugänglicher Reisegepäckraum
waren in der Klasse damals unüblich – der Kadett besaß sie allesamt ab
Werk.
Als erstes Opel-Modell besitzt der Kadett einen im eigenen Haus
entwickelten Fallstromvergaser mit so genanntem Venturi-Rohr. In dieser
nach dem italienischen Physiker Giovanni Battista Venturi (1746–1822)
benannten Düse wird vor der Drosselklappe der Kraftstoff in den
angesaugten Luftstrom gemischt. Das Venturi-Rohr ist ein glattwandiges
Rohrstück mit einer Verengung. Wenn Luft durch das Rohr strömt und den
engeren Bereich passiert, muss sie an dieser Stelle schneller strömen
als in den anderen Zonen. Dadurch entsteht an der Engstelle ein
Unterdruck (wie an der Oberseite einer Flugzeug-Tragfläche). An der
Verengung befindet sich ein mit Benzin gefülltes Röhrchen. Der
Kraftstoff wird vom Unterdruck im Venturi-Rohr angesaugt und
mitgerissen.
Auf einen Blick
| Baureihe |
Erste Generation des Opel Kadett |
| Produktionszeitraum |
1936–1940 |
| Stückzahl |
107.608 (als Moskwitsch ab 1947: 247.439) |
| Karosserievarianten |
+ Zweitürige Limousine |
| |
+ Viertürige Limousine |
| |
+ Zweitürige Cabrio-Limousine |
| Motorisierungen |
Benziner: 1.1/23 PS |
| |
|
| Karosserie/Fahrwerk |
|
| Aufbau-/Chassis-Konstruktion |
Selbsttragende Ganzstahl-Karosserie |
| Vorderradaufhängung |
Starrachse, geschmiedet |
| Vorderradfederung/-dämpfung |
Dubonnet-Feder/Stoßdämpfer |
| Hinterradaufhängung |
Starrachse, Banjo-Typ |
| Hinterradfederung/-dämpfung |
Halbelliptische Blattfedern, hydraulische |
| |
Stoßdämpfer; „Normal-Limousine“ ab 1937: |
| |
halbelliptische Blattfedern, Stoßdämpfer |
| Lenkung, Bauart |
Schnecken-Segment-Lenkung |
| Räder, Bauart |
Stahlscheibenräder |
| Reifen, Dimension (Basis) |
4.50 x 16 |
| |
|
| Maße/Gewichte |
|
| Länge/Breite/Höhe mm (Limousine) |
3810 x 1375 x 1455 |
| „Spezial-Limousine“ (ab 1937) |
3840 x 1375 x 1535 |
| „Normal-Limousine“ (ab 1937) |
3710 x 1375 x 1455 |
| Radstand mm (Limousine) |
2337 |
| Spurweite vorn/hinten mm |
1075/1168 |
| Leergewicht kg |
757 |
Die Nachkriegsgenerationen: Von Kadett A bis zum heutigen Astra
1962-1965: Opel Kadett A – Fürs Wirtschaftswunder
Großer Kofferraum und viel Platz für vier Personen; neuer,
drehfreudiger Motor und geringe Unterhaltskosten sind das Erfolgsrezept
des Kadett A. Fast 650.000 Autos baut Opel von 1962 bis 1965. Die
Linienführung des zweitürigen Stufenheck-Modells ist sachlich-modern:
Die Gürtellinie liegt tief, die großen Glasflächen sorgen für gute
Übersichtlichkeit. Eine über die gesamte Seitenlinie laufende Zierleiste
betont die gestreckte Form. Die vorderen Kotflügel laufen in die
Scheinwerfer aus, und die hinteren Enden sind als „Peilecken“
ausgebildet. Die Platzverhältnisse im Innenraum verblüffen bisherige
Kleinwagen-Fahrer. Der Kofferraum ist ein richtiges Gepäckabteil und –
der Tankverschluss liegt außen! „
Opel
Kadett kurz gesagt:
O.K.“,
loben die Werbetexter, die sich auch einen Seitenhieb auf den
Hauptkonkurrenten aus Wolfsburg nicht verkneifen können. „Nie haben Sie
Benzingeruch im Kofferraum“, heißt es mit einem Augenzwinkern. Mit
seinem modernen, wassergekühlten Frontmotor bietet der Kadett einen
weiteren konstruktiven Vorteil gegenüber dem Käfer: 40 PS leistet der
993 cm
3 große Vierzylinder und treibt ab März 1963 auch den neuen Kadett Caravan an.
1965-1973: Opel Kadett B – Das Auto
Wer A sagt, muss auch B sagen – 1965 löst die neue Baureihe den
ersten Kadett ab. Der Neue misst über vier Meter und ist damit eine
ganze Nummer größer geraten. Bei dessen modischer Linienführung ließen
sich die Designer von ihren Kollegen aus Übersee inspirieren: Das flach
abfallende Heck erinnert an die Fastback-Modelle aus den USA und
signalisiert „Kraft und Geschwindigkeit schon, ehe man den Motor
vernommen hat“, so die
Automobil Illustrierte 1966. Analog zur
Länge wachsen die PS-Zahlen. Die Opel-Ingenieure vergrößerten die
Bohrung des Vierzylinders um drei Millimeter: Das nun 1.078 cm
3
große Basisaggregat leistet 45 PS. Alternativ ist der höherverdichtete
1.1 S-Motor mit 55 PS erhältlich. Schnell wird der Kadett zum Erfolg:
Mit mehr als 2,6 Millionen produzierten Modellen von September 1965 bis
Juli 1973 wird der Kadett B zum Stückzahl-Millionär. Der Erfolg ist
dabei nicht auf das Geburtsland beschränkt: 1966 erreicht der
Exportanteil 50 Prozent. Der Kadett wird in 120 Ländern rund um den
Globus verkauft.
1973-1979: Opel Kadett C – Der Sportler
Adrettes Familienauto, schicker Zweitwagen mit praktischer Heckklappe
oder antrittsstarker Breitensportler in Kriegsbemalung: Die Familie des
Kadett C hat viele Gesichter. Insgesamt 1,7 Millionen Modelle werden
von 1973 bis 1979 produziert. Mit einer klar gezeichneten Karosserie und
einer neuen Doppelquerlenker-Vorderachse debütiert im August 1973 der
heckgetriebene Kadett C. Charakteristische Designmerkmale sind der
flache Kühlergrill, die Motorhaube mit der markentypischen Bügelfalte
sowie die zum Spoiler ausgebildete Frontschürze. Ein Auto, „das sich
nicht nur erfreulich gut fährt, sondern auch gewissenhaft konstruiert
und sauber verarbeitet ist, das außerdem wartungs- und
reparaturfreundlich und wirtschaftlich im Unterhalt ist“, loben die
Tester von
auto motor und sport in Ausgabe 20/73. Auf der IAA
1975 debütiert der GT/E. Sein 1,9-Liter-Motor mit
L-Jetronic-Einspritzung von Bosch leistet 105 PS und ist bei nur rund
900 Kilogramm Leergewicht für 184 km/h gut.
1979-1984: Opel Kadett D – Der Fronttriebler
Die vierte Generation des Nachkriegs-Kadett läutet eine neue
Kompaktklasse-Ära bei Opel ein: Auf der IAA 1979 debütiert mit dem
modern gezeichneten Kadett D das erste Frontantriebsmodell von Opel. Und
das Packaging überzeugt: Obwohl der Neue mit einer Länge von 3.998
Millimeter immerhin 12,6 Zentimeter kürzer als sein Vorgänger ist,
bietet der Kadett D einen längeren Innenraum als dieser und deutlich
mehr Platz als so mancher Konkurrent. Doch nicht nur Antriebslayout und
Fahrwerk (mit einer Verbundlenkerachse hinten) brechen mit Traditionen;
der Kadett erhält einen neuen 1,3-Liter-ohc-Motor mit 60 und 75 PS. Dass
eine neue Ära in der Kompaktklasse begonnen hat, verdeutlicht auch das
Karosserieangebot: Neben dem geräumigen Caravan mit bis zu 1.425 Litern
Ladevolumen bietet Opel ausschließlich Fließheckversionen an. Im Januar
1983 folgt der sportliche Kadett GTE zum lustigen GTI-Jagen. Der bis zu
187 km/h schnelle GTE ist mit einem 115 PS starken
1,8-Liter-Vierzylinder ausgerüstet. Weitere technische Modifikationen
sind ein strafferes und tiefer gelegtes Fahrwerk, neue Lenkungsdämpfer
und innen belüftete Scheibenbremsen vorn. Von 1979 bis 1984 werden
insgesamt 2,1 Millionen Kadett D produziert.
1984-1991: Opel Kadett E – Der Aerodynamik-Weltmeister
Der zweite Frontantriebs-Kadett, gebaut von 1984 bis 1991, wird zum
„Auto des Jahres 1984“ gewählt und ist ein absoluter Erfolgstyp. Mit
insgesamt 3.779.289 Exemplaren ist er der bis dahin meistverkaufte Opel
und ein echter Aerodynamik-Weltmeister. Den Opel-Ingenieuren gelingt
1984 ein ganz großer Wurf. Auf der technischen Basis des Vorgängers,
aber mit ganz neuer Fließheck-Karosserie, macht der Kadett E eine
Riesenkarriere. Der Kadett D war mit einem c
W-Wert von 0,39
bereits der beste Kompakte – sein Nachfolger aber lässt diesen Wert
verblassen: Nach 1.200 Stunden Feinschliff im Windkanal erreicht das
E-Modell sensationelle c
W 0,32. Und der sportliche GSi ist mit c
W 0,30
und einem Luftwiderstand von 0,57 Quadratmetern die windschlüpfigste
Limousine der Welt. Schon nach kurzer Zeit nehmen die Kunden die neue
Form begeistert an und es beginnt ein Höhenflug, der dem Kadett E im
Jahr 1987 europaweit 625.000 Neuzulassungen beschert. Der Caravan ist da
schon längst Lademeister aller Klassen, und seit Herbst 1985 gibt es
zum ersten Mal seit dem Kadett C auch wieder eine Variante mit
Stufenheck. Der GSi wird endgültig zur Ikone, als er ab 1987 mit dem
richtungsweisenden 150 PS starken 16-Ventil-Motor die Wettbewerber
einfach stehen lässt.
1991-1997: Opel Astra F – Der Bestseller
Rund 4,1 Millionen Astra F wurden von 1991 bis 1997 gebaut. Damit ist
die Baureihe das bis heute meistproduzierte Opel-Modell aller Zeiten.
Zeitgemäßes Design, mehr Platz, Komfort und Umweltschutz standen im
Mittelpunkt der Entwicklung. Der Nachfolger des Kadett übernimmt den
Namen seines Schwestermodells in Großbritannien – dort wird bereits die
vierte Generation des Kompaktwagens seit 1980 als Vauxhall Astra
verkauft. Beim Neuen wird Sicherheit ganz groß geschrieben. Alle Astra
verfügen über das Aktivgurt-System mit Gurtstraffern an den
Vordersitzen, höhenverstellbaren Gurtaufhängungspunkten und Sitzrampen
sowie Flankenschutz einschließlich Doppelstahlrohr-Verstärkungen in
allen Türen. Erstmals besitzen alle Motoren einen Katalysator.
1998-2004: Opel Astra G – Der Vielseitige
Im Frühjahr 1998 geht der Astra mit coupéhaftem Design als Dreitürer,
als fünftürige Limousine und als Caravan an den Start. Mit zeitlichem
Abstand folgen Stufenheck-Limousine, Coupé und Cabrio. Progressives,
eigenständiges Design, dynamische Fahrwerks- und Antriebstechnik sowie
nahezu verdoppelte Torsions- und Biegesteifigkeit sind Merkmale der
völlig neu entwickelten zweiten Generation des Opel Astra. Zur hohen
Wertstabilität des Neulings trägt vor allem die vollverzinkte Karosserie
bei. Der aktiven Fahrsicherheit dient neben der um 30 Prozent höheren
Lichtausbeute der transparenten H7-Scheinwerfer das von Grund auf neu
entwickelte DSA-Fahrwerk (Dynamik Safety Action). Es verbindet Komfort
mit agilem und sicherem Handling auch bei voller Zuladung. Der um rund
zehn Zentimeter gewachsene Radstand ermöglicht ein größeres Raumangebot,
vor allem einen Zuwachs an Knieraum im Fond und ein auf 370 Liter
vergrößertes Kofferraumvolumen.
2004-2009: Opel Astra H – Der Powertyp
Mit zwölf Motoren von 90 bis 240 PS und sieben Karosserievarianten
ist die Modellvielfalt beim über 2,7 Millionen Mal verkauften Astra H
einzigartig. Progressives Design, hohe Fahrdynamik und technische
Innovationen – das sind die herausragenden Kennzeichen des Opel Astra
der dritten Generation, der im März 2004 startete und sofort zahlreiche
Vergleichstests in den Fachmedien gewann. Zu den technischen
Leckerbissen des Astra gehören das adaptive IDSPlus-Fahrwerkssystem mit
elektronischer Dämpferregelung, die sonst nur in Fahrzeugen der
Luxusklasse und in exklusiven Sportwagen zu finden ist, sowie das
AFL-Scheinwerfersystem mit dynamischem Kurvenlicht. Auch in puncto
Sicherheit fährt der Astra auf Top-Niveau. Die
Verbraucherschutz-Organisation Euro NCAP zeichnete ihn mit der
Maximalwertung von fünf Sternen für den Erwachsenen-Insassenschutz aus.
Mit insgesamt 34 Punkten gilt der Bestseller als eine der sichersten
Steilheck-Limousinen der Kompaktklasse.
2009 – 2015: Opel Astra J – Das Designerstück
Skulpturhafte Eleganz trifft hier auf deutsche Präzision: Der Opel
Astra J verkörpert dabei nicht nur die neue Design-Philosophie von Opel,
er unterstützt seine Fahrer auch mit Technologien, die bereits zum
Erfolg des Mittelklasse-Bestsellers Insignia beigetragen haben. Die
Frontkamera Opel Eye erkennt Verkehrszeichen und informiert über
Tempolimits und Überholverbote. Sie achtet außerdem darauf, ob das Auto
in der richtigen Spur bleibt. Mit dem Scheinwerfersystem AFL+ kann der
Astra um die Ecke schauen und bei Bedarf sogar automatisch auf- und
abblenden. Dank des neuen Fahrwerks – auf Wunsch auch mit adaptiver
FlexRide-Technik – kann der Astra seine dynamischen Talente voll
ausspielen. Fahrspaß, verbessertes Handling und Komfort garantiert eine
neue Hinterachskonstruktion: Ein so genanntes Wattgestänge verbessert
dabei die Radführung. Entspannt zurücklehnen können sich Astra-Fahrer in
besonders ergonomisch und wirbelsäulenfreundlich gestalteten Sitzen,
für die Opel von den unabhängigen Experten der Aktion Gesunder Rücken
e.V. (AGR) das Gütesiegel erhält.
Ab 2015: Opel Astra K – Das Auto des Jahres 2016
Bis zu 200 Kilogramm leichter, im Innern geräumiger trotz kleinerer
Außenmaße und effizienter als jemals zuvor dank Motoren der neuesten
Generation – der neue Opel Astra stellt einen Quantensprung in der
Entwicklung dar und wird zum europäischen Auto des Jahres 2016 gewählt.
Erneut tritt der Kompakte mit Fließheck sowie als geräumiger Sports
Tourer an. Schon vor der Weltpremiere auf der Frankfurter IAA 2015 gehen
reichlich Bestellungen bei Opel ein – bis heute sind in Europa über
275.000 Astra der jüngsten Generation geordert.
Der neue Astra führt eine Tradition seines Vorgängers fort: Auch er
glänzt mit wegweisender Lichttechnologie. Er holt als erstes Auto das
Voll-LED-Matrix-Licht IntelliLux LED
® aus der Luxus- und
Premium- in die Kompaktklasse. Zur neuen Generation fortschrittlicher
Fahrerassistenz-Systeme zählen darüber hinaus Verkehrsschilderkennung,
Spurassistent mit aktiver Lenkkorrektur, Abstandsanzeige und
Frontkollisionswarner mit automatischer Notbremsfunktion. Und auch neu
entwickelte, mit AGR-Prüfsiegel (
Aktion
Gesunder
Rücken)
versehene Ergonomie-Sitze sind auf Wunsch wieder mit an Bord. Die neuen
Sitze für Fahrer und Beifahrer verfügen nun optional über zusätzliche
Komfortmerkmale wie Ventilation und Massagefunktion.