Sonntag, 13. November 2016

„7 in 17“: Opel mit sieben neuen Modellen im Jahr 2017

Sieben Premieren: Modelloffensive vom Ampera-e bis zum neuen Flaggschiff Insignia

 Im kommenden Jahr gibt Opel in allen Fahrzeugklassen Vollgas: „7 in 17“ heißt die Modelloffensive mit sieben Premieren für 2017. So viele Neuheiten hat Opel in seiner langen Geschichte – Fahrzeugbau seit 1899 (!) – noch nie in nur einem Kalenderjahr auf den Markt gebracht. Die „7 in 17“ sind Teil der großen Modelloffensive mit insgesamt 29 neuen Modellen zwischen 2016 und 2020. In diesem Zeitraum werden sich die Ausrichtung sowie das Portfolio des Unternehmens komplett erneuert haben.

„Mit den sieben neuen Modellen für 2017 wird Opel schon innerhalb der nächsten zwölf Monate eine ganz andere Marke sein. Mit dem Ampera-e machen wir die Elektromobilität wirklich alltagstauglich. Die zweite Generation unseres Flaggschiffs Insignia zeigt eine neue Eleganz, Leichtigkeit und Athletik. Und mit den ebenfalls komplett neu konstruierten Crossover-Fahrzeugen im B- und C-Segment ergänzen wir unser Portfolio an entscheidender Stelle, was unserem Wachstum einen weiteren wesentlichen Impuls verleihen wird“, sagt Opel CEO Dr. Karl-Thomas Neumann.

Die Modelloffensive „7 in 17“ in sieben Schritten:

1. Der Reichweiten-Champion: Vorgestellt auf dem Pariser Automobilsalon revolutioniert der Opel Ampera-e ab dem Frühjahr 2017 die E-Mobilität. Mit einer elektrischen Reichweite von über 500 Kilometern (nach Neuem Europäischen Fahrzyklus) dominiert der Stromer seine Klasse. Dazu kommen – dank des 150 kW/204 PS starken E-Motors –sportliche Fahrleistungen sowie das Raumangebot eines Kompaktklasse-Fünftürers.

2. Das neue Flaggschiff: Mit dem komplett neu konstruierten Opel Insignia Grand Sport debütiert eine fünftürige Limousine mit coupéhafter Linienführung, sportlichem Handling und einem in seiner Klasse führenden Allradantrieb. Der neue Insignia tritt in die Fußstapfen seines über 900.000 Mal verkauften Vorgängers und wird wie dieser am Opel-Stammsitz in Rüsselsheim gebaut.

3. Der große Sportkombi: Genau wie der Insignia Grand Sport folgt der neue Opel Insignia Sports Tourer der Formensprache der richtungsweisenden Studie Opel Monza Concept von 2013. Mit den schmalen Scheinwerfern signalisiert die neue Front Dynamik pur. Das Raumangebot ist gegenüber dem Vorgänger – besonders in Fond und Kofferraum – deutlich gewachsen.

4. Der Alleskönner: Mit dem neuen Opel Insignia Country Tourer bekommt der Sports Tourer wieder einen Abenteurer mit Allrad und Offroad-Look zur Seite. Der Neue ist die richtige Wahl besonders für Wintersportler, Country-Fans und alle, die einfach einen sehr individuellen Auftritt schätzen.

5. Der variable Reisebegleiter: Der europaweit erfolgreiche Opel Vivaro kommt im nächsten Jahr mit noch mehr Komfort und weiter verbesserter Flexibilität.

6. Der mit dem gewissen X-tra: Im Frühling 2017 stellt Opel dem Bestseller MOKKA X im B-Segment ein neues Crossover-Modell (CUV) zur Seite – den Opel Crossland X. Der Newcomer folgt dem Trend hin zum dynamischen und gleichzeitig geräumigen CUV.

7. Das neue CUV im C-Segment: Opel ergänzt sein Angebot in der populären Kompaktklasse. Zum Astra und Zafira gesellt sich ein besonders sportliches Crossover-Modell.



Neues Crossover-Modell von Opel heißt Crossland X

Dies sind die Autos mit dem gewissen X-tra: Mit dem MOKKA X verfügt Opel über ein subkompaktes SUV, das sich europaweit bereits über 600.000 Mal verkauft hat. Zum Jahresanfang 2017 stellt der deutsche Hersteller dem Bestseller im B-Segment ein neues Crossover-Modell (CUV) zur Seite – den Opel Crossland X. Der Newcomer folgt dem Trend hin zum sportlichen und gleichzeitig geräumigen CUV. Dies wird bereits in der Namensgebung deutlich, die neu, anders und spannend ist.
„Auch im B-Segment wünschen sich die Kunden immer emotionalere Autos. Mit dem Crossland X entsprechen wir diesen Erwartungen und bieten ein Auto mit aufregendem Design und den Vorzügen eines SUV für den urbanen Lifestyle – handlich in der Stadt, souverän auf langen Strecken“, freut sich Opel-Marketingchefin Tina Müller auf den Neuen mit dem X-Faktor. „Das ist das Auto für Menschen, die das Landlust-Gefühl in der Stadt ausleben, die sich auf der Dachterrasse die eigenen Tomaten und Kräuter ziehen und viel Platz für ihre Kinder und den Einkauf auf dem Bio-Markt brauchen.“
Die Absatzzahlen von SUVs und CUVs haben sich im B-Segment seit 2010 verfünffacht. Der Opel Crossland X wird für eine weitere Belebung in dieser Fahrzeugklasse sowie für zusätzliches Wachstum der Marke Opel sorgen. Mit dem Newcomer startet Opel ab 2017 eine Crossover-Offensive als Portfolio-Ergänzung zu den bestehenden Carlines von ADAM bis Zafira.


Der Opel Kadett feiert Geburtstag: In 80 Jahren um die Welt

Der erste Opel Kadett ist technisch wie preislich eine kleine Sensation. Über 100.000 Exemplare des Viersitzers entstehen von 1936 bis 1940 in Rüsselsheim, schon damals eines der fortschrittlichsten Automobilwerke Europas. Denn der erste Kadett mit der revolutionären selbsttragenden Karosserie, lieferbar als Limousine oder Cabrio-Limousine, wird für nur 2.100 Mark angeboten.
Mit seinem guten Preis-/Leistungsverhältnis und innovativen Details legt der erste Kadett den Grundstein für die Opel-Erfolge in der Kompaktklasse. Bis heute sind elf Generationen Kadett und Astra in ihrem Segment erfolgreich: Über 24 Millionen verkaufte Opel Kadett und Opel Astra sind eine eindrucksvolle Zahl und eine starke Leistung. Aneinandergereiht würden alle bis heute gebauten Opel-Kompaktmodelle die magische 100.000-Kilometer-Marke knacken und eine Fahrzeugkolonne bilden, die zweieinhalbmal um den Äquator reichen könnte. Die Kompakten von Opel haben gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die persönliche Mobilität für Viele ermöglicht. Und nicht nur das: Mit den jüngsten Modellgenerationen hat Opel Technologien aus höheren Fahrzeugsegmenten für viele Autokäufer erst erschwinglich gemacht. Vom neuen Opel Astra, der 2015 auf den Markt kam, sind bereits über 275.000 europaweit bestellt.

1936-1940: Opel Kadett 1 – „Der Volkswagen“
Der nahezu 100 km/h flotte Opel Kadett 1 fährt nach seiner Premiere in die Herzen des Publikums und erwirbt auch das Wohlwollen der Presse: „Der Kadett ist, wie die ersten Probefahrten uns bestätigen, ein für diese Preislage keineswegs alltägliches Fahrzeug“, heißt es am 5. Dezember 1936 in der „Braunschweiger Tageszeitung“. Das Fahrwerk mit Synchronfederung und blattgefederter Hinterachse stammte vom Olympia, der seitengesteuerte Vierzylinder-Graugussmotor mit 23 Pferdestärken aus 1.073 cm3 Hubraum vom Opel P 4. Die Vorteile der Technik aus dem Baukastensystem waren denn auch an der günstigen Preisgestaltung maßgeblich beteiligt. Wie der große Bruder Olympia, dem er auch optisch ähnelt, ist der Kadett ein modernes Auto; Kennzeichen sind harmonische Proportionen mit Schrägheck und integrierten Scheinwerfern. 1938 erhält der Kadett im Zuge einer großen Modellpflege unter anderem einen Spitzkühler im Stil des späten Art déco – Fachleute zählen diese Version heute als Zwischengeneration.

Vom Kadett zum Admiral
„Genauso flink, wendig und gehorsam auf alle Befehle des Fahrers [...], wie man es von einem karrieremachenden Kadetten erwartet“, schreibt die „Kölnische Zeitung“ 1936 über die neue Baureihe von Opel. So neu wie das Segment ist auch die Bezeichnung „Kadett“. Bis zur Einführung des ersten Astra 1991 werden die Kompaktklasse-Baureihen von Opel über fünf Jahrzehnte lang so heißen. Mit den Oberklasse-Modellen Admiral und Kapitän präsentiert das Unternehmen 1937 und 1938 zudem zwei Baureihen, deren Namen ebenfalls aus dem Marine-Bereich stammen.

Selbsttragende Karosserie und modernste Produktion
Nach dem Olympia, dem ersten deutschen Serienwagen mit selbsttragender Ganzstahlkarosserie, besitzt auch der erste Kadett ein solches Blechgerippe. Die Pressemeldung von damals zieht Parallelen zu Architektur und Flugzeugbau: „Die von früher her gewohnte Unterteilung zwischen Fahrgestell und Karosserie wird hinfällig. Das Gerippe der Karosserie ist wie ein Brückenträger aufgebaut, eine Ausführungsform, die bei geringstem Gewicht die mühelose Aufnahme großer Kräfte möglich macht. Dieses Gerippe besteht aus Profilträgern, die wie im Metallflugzeugbau miteinander verbunden sind.“ Die Vorteile dieses Bauprinzips gegenüber der klassischen Konstruktion aus Fahrgestell und Holzaufbau sind vielfältig: Vom geringeren Gewicht profitieren Fahrleistungen und Verbrauch, und das Sicherheitsniveau ist höher dank steifer Fahrgastzelle und niedrigerem Schwerpunkt. Die selbsttragende Bauweise ermöglicht eine neue, 1934 von Opel patentierte und bis heute übliche Fertigungsmethode: Karosserie und Aggregate (Motor, Getriebe, Achsen) feiern am Band mit Hilfe hydraulischer Hebetische die so genannte „Hochzeit“. Produziert wird der Opel Kadett in Rüsselsheim. 1936 betreibt die Marke mit dem Blitz hier das größte Karosserie-Presswerk Europas.

Frische Form und innovative Technik
In die Karosserie integrierte Scheinwerfer statt bis dato üblicher Topflampen verleihen dem Kadett ein frisches Erscheinungsbild. Kein Wunder, denn Opel machte modernes Automobildesign in Europa populär: Bereits Anfang der 30er Jahre, also kurz nach der Eingliederung in den General Motors-Konzern, wurde auf Initiative von GM-Chefdesigner Harley Earl eine Designabteilung in Rüsselsheim gegründet.
Viel Auto fürs Geld: Schon 1936 bot der erste Kadett das bis heute markentypische gute Preis-/Leistungsverhältnis und demokratisierte so den Luxus. Denn Details wie hydraulische Vierradbremse, Fahrtrichtungsanzeiger, zugfreie Entlüftung mittels dreieckiger Ausstellfenster und staubdichter, von innen zugänglicher Reisegepäckraum waren in der Klasse damals unüblich – der Kadett besaß sie allesamt ab Werk.
Als erstes Opel-Modell besitzt der Kadett einen im eigenen Haus entwickelten Fallstromvergaser mit so genanntem Venturi-Rohr. In dieser nach dem italienischen Physiker Giovanni Battista Venturi (1746–1822) benannten Düse wird vor der Drosselklappe der Kraftstoff in den angesaugten Luftstrom gemischt. Das Venturi-Rohr ist ein glattwandiges Rohrstück mit einer Verengung. Wenn Luft durch das Rohr strömt und den engeren Bereich passiert, muss sie an dieser Stelle schneller strömen als in den anderen Zonen. Dadurch entsteht an der Engstelle ein Unterdruck (wie an der Oberseite einer Flugzeug-Tragfläche). An der Verengung befindet sich ein mit Benzin gefülltes Röhrchen. Der Kraftstoff wird vom Unterdruck im Venturi-Rohr angesaugt und mitgerissen.

Auf einen Blick
Baureihe Erste Generation des Opel Kadett
Produktionszeitraum 1936–1940
Stückzahl 107.608 (als Moskwitsch ab 1947: 247.439)
Karosserievarianten + Zweitürige Limousine
  + Viertürige Limousine
  + Zweitürige Cabrio-Limousine
Motorisierungen Benziner: 1.1/23 PS
   
Karosserie/Fahrwerk  
Aufbau-/Chassis-Konstruktion Selbsttragende Ganzstahl-Karosserie 
Vorderradaufhängung Starrachse, geschmiedet
Vorderradfederung/-dämpfung  Dubonnet-Feder/Stoßdämpfer
Hinterradaufhängung Starrachse, Banjo-Typ
Hinterradfederung/-dämpfung Halbelliptische Blattfedern, hydraulische
  Stoßdämpfer; „Normal-Limousine“ ab 1937:
  halbelliptische Blattfedern, Stoßdämpfer
Lenkung, Bauart Schnecken-Segment-Lenkung
Räder, Bauart  Stahlscheibenräder
Reifen, Dimension (Basis) 4.50 x 16
   
Maße/Gewichte  
Länge/Breite/Höhe mm (Limousine) 3810 x 1375 x 1455 
„Spezial-Limousine“ (ab 1937) 3840 x 1375 x 1535
„Normal-Limousine“ (ab 1937) 3710 x 1375 x 1455
Radstand mm (Limousine) 2337
Spurweite vorn/hinten mm  1075/1168
Leergewicht kg  757

Die Nachkriegsgenerationen: Von Kadett A bis zum heutigen Astra


1962-1965: Opel Kadett A – Fürs Wirtschaftswunder
Großer Kofferraum und viel Platz für vier Personen; neuer, drehfreudiger Motor und geringe Unterhaltskosten sind das Erfolgsrezept des Kadett A. Fast 650.000 Autos baut Opel von 1962 bis 1965. Die Linienführung des zweitürigen Stufenheck-Modells ist sachlich-modern: Die Gürtellinie liegt tief, die großen Glasflächen sorgen für gute Übersichtlichkeit. Eine über die gesamte Seitenlinie laufende Zierleiste betont die gestreckte Form. Die vorderen Kotflügel laufen in die Scheinwerfer aus, und die hinteren Enden sind als „Peilecken“ ausgebildet. Die Platzverhältnisse im Innenraum verblüffen bisherige Kleinwagen-Fahrer. Der Kofferraum ist ein richtiges Gepäckabteil und – der Tankverschluss liegt außen! „Opel Kadett kurz gesagt: O.K.“, loben die Werbetexter, die sich auch einen Seitenhieb auf den Hauptkonkurrenten aus Wolfsburg nicht verkneifen können. „Nie haben Sie Benzingeruch im Kofferraum“, heißt es mit einem Augenzwinkern. Mit seinem modernen, wassergekühlten Frontmotor bietet der Kadett einen weiteren konstruktiven Vorteil gegenüber dem Käfer: 40 PS leistet der 993 cm3 große Vierzylinder und treibt ab März 1963 auch den neuen Kadett Caravan an.

1965-1973: Opel Kadett B – Das Auto
Wer A sagt, muss auch B sagen – 1965 löst die neue Baureihe den ersten Kadett ab. Der Neue misst über vier Meter und ist damit eine ganze Nummer größer geraten. Bei dessen modischer Linienführung ließen sich die Designer von ihren Kollegen aus Übersee inspirieren: Das flach abfallende Heck erinnert an die Fastback-Modelle aus den USA und signalisiert „Kraft und Geschwindigkeit schon, ehe man den Motor vernommen hat“, so die Automobil Illustrierte 1966. Analog zur Länge wachsen die PS-Zahlen. Die Opel-Ingenieure vergrößerten die Bohrung des Vierzylinders um drei Millimeter: Das nun 1.078 cm3 große Basisaggregat leistet 45 PS. Alternativ ist der höherverdichtete 1.1 S-Motor mit 55 PS erhältlich. Schnell wird der Kadett zum Erfolg: Mit mehr als 2,6 Millionen produzierten Modellen von September 1965 bis Juli 1973 wird der Kadett B zum Stückzahl-Millionär. Der Erfolg ist dabei nicht auf das Geburtsland beschränkt: 1966 erreicht der Exportanteil 50 Prozent. Der Kadett wird in 120 Ländern rund um den Globus verkauft.

1973-1979: Opel Kadett C – Der Sportler
Adrettes Familienauto, schicker Zweitwagen mit praktischer Heckklappe oder antrittsstarker Breitensportler in Kriegsbemalung: Die Familie des Kadett C hat viele Gesichter. Insgesamt 1,7 Millionen Modelle werden von 1973 bis 1979 produziert. Mit einer klar gezeichneten Karosserie und einer neuen Doppelquerlenker-Vorderachse debütiert im August 1973 der heckgetriebene Kadett C. Charakteristische Designmerkmale sind der flache Kühlergrill, die Motorhaube mit der markentypischen Bügelfalte sowie die zum Spoiler ausgebildete Frontschürze. Ein Auto, „das sich nicht nur erfreulich gut fährt, sondern auch gewissenhaft konstruiert und sauber verarbeitet ist, das außerdem wartungs- und reparaturfreundlich und wirtschaftlich im Unterhalt ist“, loben die Tester von auto motor und sport in Ausgabe 20/73. Auf der IAA 1975 debütiert der GT/E. Sein 1,9-Liter-Motor mit L-Jetronic-Einspritzung von Bosch leistet 105 PS und ist bei nur rund 900 Kilogramm Leergewicht für 184 km/h gut.

1979-1984: Opel Kadett D – Der Fronttriebler
Die vierte Generation des Nachkriegs-Kadett läutet eine neue Kompaktklasse-Ära bei Opel ein: Auf der IAA 1979 debütiert mit dem modern gezeichneten Kadett D das erste Frontantriebsmodell von Opel. Und das Packaging überzeugt: Obwohl der Neue mit einer Länge von 3.998 Millimeter immerhin 12,6 Zentimeter kürzer als sein Vorgänger ist, bietet der Kadett D einen längeren Innenraum als dieser und deutlich mehr Platz als so mancher Konkurrent. Doch nicht nur Antriebslayout und Fahrwerk (mit einer Verbundlenkerachse hinten) brechen mit Traditionen; der Kadett erhält einen neuen 1,3-Liter-ohc-Motor mit 60 und 75 PS. Dass eine neue Ära in der Kompaktklasse begonnen hat, verdeutlicht auch das Karosserieangebot: Neben dem geräumigen Caravan mit bis zu 1.425 Litern Ladevolumen bietet Opel ausschließlich Fließheckversionen an. Im Januar 1983 folgt der sportliche Kadett GTE zum lustigen GTI-Jagen. Der bis zu 187 km/h schnelle GTE ist mit einem 115 PS starken 1,8-Liter-Vierzylinder ausgerüstet. Weitere technische Modifikationen sind ein strafferes und tiefer gelegtes Fahrwerk, neue Lenkungsdämpfer und innen belüftete Scheibenbremsen vorn. Von 1979 bis 1984 werden insgesamt 2,1 Millionen Kadett D produziert.

1984-1991: Opel Kadett E – Der Aerodynamik-Weltmeister
Der zweite Frontantriebs-Kadett, gebaut von 1984 bis 1991, wird zum „Auto des Jahres 1984“ gewählt und ist ein absoluter Erfolgstyp. Mit insgesamt 3.779.289 Exemplaren ist er der bis dahin meistverkaufte Opel und ein echter Aerodynamik-Weltmeister. Den Opel-Ingenieuren gelingt 1984 ein ganz großer Wurf. Auf der technischen Basis des Vorgängers, aber mit ganz neuer Fließheck-Karosserie, macht der Kadett E eine Riesenkarriere. Der Kadett D war mit einem cW-Wert von 0,39 bereits der beste Kompakte – sein Nachfolger aber lässt diesen Wert verblassen: Nach 1.200 Stunden Feinschliff im Windkanal erreicht das E-Modell sensationelle cW 0,32. Und der sportliche GSi ist mit cW 0,30 und einem Luftwiderstand von 0,57 Quadratmetern die windschlüpfigste Limousine der Welt. Schon nach kurzer Zeit nehmen die Kunden die neue Form begeistert an und es beginnt ein Höhenflug, der dem Kadett E im Jahr 1987 europaweit 625.000 Neuzulassungen beschert. Der Caravan ist da schon längst Lademeister aller Klassen, und seit Herbst 1985 gibt es zum ersten Mal seit dem Kadett C auch wieder eine Variante mit Stufenheck. Der GSi wird endgültig zur Ikone, als er ab 1987 mit dem richtungsweisenden 150 PS starken 16-Ventil-Motor die Wettbewerber einfach stehen lässt.

1991-1997: Opel Astra F – Der Bestseller
Rund 4,1 Millionen Astra F wurden von 1991 bis 1997 gebaut. Damit ist die Baureihe das bis heute meistproduzierte Opel-Modell aller Zeiten. Zeitgemäßes Design, mehr Platz, Komfort und Umweltschutz standen im Mittelpunkt der Entwicklung. Der Nachfolger des Kadett übernimmt den Namen seines Schwestermodells in Großbritannien – dort wird bereits die vierte Generation des Kompaktwagens seit 1980 als Vauxhall Astra verkauft. Beim Neuen wird Sicherheit ganz groß geschrieben. Alle Astra verfügen über das Aktivgurt-System mit Gurtstraffern an den Vordersitzen, höhenverstellbaren Gurtaufhängungspunkten und Sitzrampen sowie Flankenschutz einschließlich Doppelstahlrohr-Verstärkungen in allen Türen. Erstmals besitzen alle Motoren einen Katalysator.

1998-2004: Opel Astra G – Der Vielseitige
Im Frühjahr 1998 geht der Astra mit coupéhaftem Design als Dreitürer, als fünftürige Limousine und als Caravan an den Start. Mit zeitlichem Abstand folgen Stufenheck-Limousine, Coupé und Cabrio. Progressives, eigenständiges Design, dynamische Fahrwerks- und Antriebstechnik sowie nahezu verdoppelte Torsions- und Biegesteifigkeit sind Merkmale der völlig neu entwickelten zweiten Generation des Opel Astra. Zur hohen Wertstabilität des Neulings trägt vor allem die vollverzinkte Karosserie bei. Der aktiven Fahrsicherheit dient neben der um 30 Prozent höheren Lichtausbeute der transparenten H7-Scheinwerfer das von Grund auf neu entwickelte DSA-Fahrwerk (Dynamik Safety Action). Es verbindet Komfort mit agilem und sicherem Handling auch bei voller Zuladung. Der um rund zehn Zentimeter gewachsene Radstand ermöglicht ein größeres Raumangebot, vor allem einen Zuwachs an Knieraum im Fond und ein auf 370 Liter vergrößertes Kofferraumvolumen.

2004-2009: Opel Astra H – Der Powertyp
Mit zwölf Motoren von 90 bis 240 PS und sieben Karosserievarianten ist die Modellvielfalt beim über 2,7 Millionen Mal verkauften Astra H einzigartig. Progressives Design, hohe Fahrdynamik und technische Innovationen – das sind die herausragenden Kennzeichen des Opel Astra der dritten Generation, der im März 2004 startete und sofort zahlreiche Vergleichstests in den Fachmedien gewann. Zu den technischen Leckerbissen des Astra gehören das adaptive IDSPlus-Fahrwerkssystem mit elektronischer Dämpferregelung, die sonst nur in Fahrzeugen der Luxusklasse und in exklusiven Sportwagen zu finden ist, sowie das AFL-Scheinwerfersystem mit dynamischem Kurvenlicht. Auch in puncto Sicherheit fährt der Astra auf Top-Niveau. Die Verbraucherschutz-Organisation Euro NCAP zeichnete ihn mit der Maximalwertung von fünf Sternen für den Erwachsenen-Insassenschutz aus. Mit insgesamt 34 Punkten gilt der Bestseller als eine der sichersten Steilheck-Limousinen der Kompaktklasse.

2009 – 2015: Opel Astra J – Das Designerstück
Skulpturhafte Eleganz trifft hier auf deutsche Präzision: Der Opel Astra J verkörpert dabei nicht nur die neue Design-Philosophie von Opel, er unterstützt seine Fahrer auch mit Technologien, die bereits zum Erfolg des Mittelklasse-Bestsellers Insignia beigetragen haben. Die Frontkamera Opel Eye erkennt Verkehrszeichen und informiert über Tempolimits und Überholverbote. Sie achtet außerdem darauf, ob das Auto in der richtigen Spur bleibt. Mit dem Scheinwerfersystem AFL+ kann der Astra um die Ecke schauen und bei Bedarf sogar automatisch auf- und abblenden. Dank des neuen Fahrwerks – auf Wunsch auch mit adaptiver FlexRide-Technik – kann der Astra seine dynamischen Talente voll ausspielen. Fahrspaß, verbessertes Handling und Komfort garantiert eine neue Hinterachskonstruktion: Ein so genanntes Wattgestänge verbessert dabei die Radführung. Entspannt zurücklehnen können sich Astra-Fahrer in besonders ergonomisch und wirbelsäulenfreundlich gestalteten Sitzen, für die Opel von den unabhängigen Experten der Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) das Gütesiegel erhält.

Ab 2015: Opel Astra K – Das Auto des Jahres 2016
Bis zu 200 Kilogramm leichter, im Innern geräumiger trotz kleinerer Außenmaße und effizienter als jemals zuvor dank Motoren der neuesten Generation – der neue Opel Astra stellt einen Quantensprung in der Entwicklung dar und wird zum europäischen Auto des Jahres 2016 gewählt. Erneut tritt der Kompakte mit Fließheck sowie als geräumiger Sports Tourer an. Schon vor der Weltpremiere auf der Frankfurter IAA 2015 gehen reichlich Bestellungen bei Opel ein – bis heute sind in Europa über 275.000 Astra der jüngsten Generation geordert.
Der neue Astra führt eine Tradition seines Vorgängers fort: Auch er glänzt mit wegweisender Lichttechnologie. Er holt als erstes Auto das Voll-LED-Matrix-Licht IntelliLux LED® aus der Luxus- und Premium- in die Kompaktklasse. Zur neuen Generation fortschrittlicher Fahrerassistenz-Systeme zählen darüber hinaus Verkehrsschilderkennung, Spurassistent mit aktiver Lenkkorrektur, Abstandsanzeige und Frontkollisionswarner mit automatischer Notbremsfunktion. Und auch neu entwickelte, mit AGR-Prüfsiegel (Aktion Gesunder Rücken) versehene Ergonomie-Sitze sind auf Wunsch wieder mit an Bord. Die neuen Sitze für Fahrer und Beifahrer verfügen nun optional über zusätzliche Komfortmerkmale wie Ventilation und Massagefunktion.




Sonntag, 30. Oktober 2016

Opel Ü(300)berflieger, auf Grosser Fahrt mit Opa und Enkel

Nicht noch ein Vergleich zwischen diesen Modellen… sagte ich mir auch, bis immer mehr Personen auf mich zu kamen und meinten, ich fahre doch beide Modelle schon länger, wenn es einer wissen müsste dann doch ich. Ok, den Lotus habe ich seit dem Frühjahr 2008 in meinem Besitz und den Insignia seit dem Frühjahr 2013. Mit dem Lotus hab ich nun so ca. 4‘000 km in den letzten 8 Jahren auf die Strasse gebracht, mit dem OPC sind es nun schon über 60‘000 in den 3 Jahren. Da wären wir auch schon beim Thema, der Lotus ist nicht für jeden Tag gebaut, das sagt schon der Neupreis von 125‘000 CHF 1991 für einen Opel, dafür gab es auch einen Porsche 911 Turbo, nur war der damals nicht so stark und schnell wie der Lotus, so exklusiv mit gebauten 3‘871 Stk. schon gar nicht, aber dazu später mehr.
Apropos exklusiv, nicht jeder der einen wollte und konnte bekam auch einen, jedes Land hatte sein Kontingent.  Es wurden 907 Fahrzeuge gebaut, nicht 988 wie oft behauptet wurde und auch nicht 1100 die ursprünglich mal geplant wurden. 600 Lotus Omegas und 307 Lotus Carlton wurden gebaut. Deutschland bekam mit 400 Fahrzeugen das grösste Los, versprochen waren allerdings deren 420.
Opel war damals auf seinem Höhepunkt, egal ob Corsa A mit dem Gsi, Kadett E Gsi 16V mit Mäusekino, Vectra 2000, Calibra 16V, sie waren in ihrer Liga das Mass aller Dinge. Doch für Opel nicht genug, beim Calibra folgten der V6 und der Turbo, beim Vectra der V6 und 4x4 Turbo.
Aber zurück zur Omega Reihe. Irmscher kam mit ihrem 4 Liter Omega mit 272 PS Namens C40 auf den Markt. Opel hatte damals zwar ihren 3000’er 24V, mit immerhin 204 PS, aber das reichte den Jungs von Opel nicht, sie wollten mit dem Omega in die alte gute DTM einsteigen. Dafür brauchten Sie laut Homologationsvorgaben der alten DTM eine Serie von mind. 500 Stk., so stellten sie den EVO 500 mit viel Flügel und 235 PS, auch Dank Irmscher auf die Beine.
Doch vor der IAA 1989 wurde von einem Überomega mit ca. 360 PS gemunkelt, jedoch glaubte niemand wirklich daran. Doch da stand er, mit 377 PS, Dank BiTurbo Aufladung. Fixfertige Omega 3000 24V wurden damals nach Grossbritannien verschifft und dort wieder auseinander geschraubt. Lotus hatte für dieses Projekt die Oberhand, Lotus gehörte ja von 1986 bis 1993 dem GM Konzern an. Das zweite Opel/Lotus Projekt namens Speedster auf Basis des Lotus Elise entstand aber erst im Jahre 2000.
Zurück zum Lotus, die 3-Teiligen Felgen verschwanden genauso, wie die hübschen Nebelscheinwerfer. Die Felgen dem Gewicht zu liebe und die Nebelscheinwerfer für mehr Frischluft. Im Innenraum fehlte in der Serie zwar nun der Bordcomputer, dafür war eine nostalgische, analoge Uhr da. Egal, man sass nun ja auf feinstem Conolly Leder. Die 377 PS waren auch nur steuertechnisch, laut Mitarbeitern von Lotus und Opel, lief keiner unter 400 PS vom Band, dies sei noch in der Streuung gewesen, dem Spass sei Dank. Ok, ein Audi S6 hat heute auch 450 PS mit 550 NM, kostet aber auch gut 130‘000 CHF als Grossserie und schleppt 1‘970 Kg mit sich rum. Das gleiche gilt auch für eine neue E-Klasse 43 AMG mit 401 PS der auch mindestens 1‘840 Kg auf den Hüften hat. Ein Porsche 911 Turbo mit 540 PS kostet heute gar 230‘000 CHF und hat trotz Leichtbau auch schon über 1‘600 Kg Sportgewicht.
Aber schauen wir uns doch mal die damaligen direkten „Gegner“ an, die es aber eigentlich gar nicht gab. Nehmen wir Audi, 100 C4 (S6) mit dem 2,2 Liter Turbo mit 230 PS und 350 Nm, abgelöst wurde er Ende 1992 vom 4,2 V8 mit 280 PS und 400 Nm. Es gab noch keine RS und daher auch keine Gegner aus Ingolstadt.
Die Reise führt uns nach Zuffenhausen zum Mercedes E500, richtig gelesen nach Zuffenhausen zu Porsche und nicht nach Affalterbach zu AMG. Die gab es Damals zwar schon, aber rein als Tuner und nicht Werkstuner von Mercedes Benz. Aber zurück zum E500, Porsche packte ihm den 5 Liter V8 vom SL in den engen Motorraum und verpasste ihm 326 PS mit 480 Nm unter dicken Backen. Es reicht nicht gegen die 377 PS und 557 Nm vom Omega, Mercedes kein Gegner.
Zum dritten Nobelhersteller namens BMW, ja, auch dort gab es schon einen M5 E34 mit zuerst mit 315 PS und 360 Nm und ab 1992 mit 340 PS und 400 Nm, also auch kein Gegner und wir sprechen hier von den heutigen Premiumherstellern in Deutschland.
Gehen wir zu den Tunern, nehmen wir Alpina. B10 Bi-Turbo, als Basis diente der 535i mit nun 2 Turboladern, ergibt 350 PS mit 500 Nm, knapp aber es reicht nicht ganz.
Eine Limousine gibt es nicht als Gegner, also ab zu den Sportwagen. Nehmen wir den Inbegriff des Sportwagenbaus, den Porsche 911 Turbo. 1991 war das der 964er mit 3,6 Litern Hubraum und 360 PS mit 520 NM. Schon mal nicht schlecht, gehen wir aber noch etwas weiter, gehen wir nach Maranello und nehmen den Supersportwagen namens Ferrari Testarossa mit 390 PS und 490 NM. aber nein, auch ein Testarossa verliert beim Spurt von 0 auf 200 Km/h knapp 2 Sekunden auf den Omega, das sind WELTEN! Und wir sprechen hier von DEM Supersportwagen, den Traum aller Jungs. Wer wollte diesen Wagen nicht als Riesenposter über dem Bett, oder als Supertrumpf in seinem Autoquartett, geschweige denn in einem mitfahren. Aber welch Schmach, wenn der links neben dir mit einem popeligen Opel Omega deine Supertrumpfkarte beim Spiel klaut. Oder dich ein vollbesetzter Omega einfach mal in deinem noch so tollen und teuren Ferrari beim Zwischenspurt stehen lässt.
Mein Traum war damals schon, irgendwann einmal einen Lotus mein Eigen zu nennen. Diesen Traum durfte ich mir 2008 mit 34 Jahren erfüllen. Ein originaler Lotus Omega, aus 1 Opelhändler Hand mit knapp 20‘000 Km auf der Uhr, jetzt oder nie! Damals Opel Nummer 4 in der Garage, gut gibt es noch Frauen mit Opel Blut die das zulassen.
Leider ging Opel immer mehr unter in der GM Gruppe, damals mit der KAD Serie war Opel das Mass aller Dinge, Mercedes konnte da noch knapp mit der S-Klasse mithalten. Und heute? Da muss ein Insignia die Ascona (Vectra)-, Rekord (Omega)- und Senator-Klasse ersetzen. So müssen wir die „Gegner“ des Insignia OPC in den Riegen A4, C-Class oder 3-Reihe suchen. Da sind wir aber heute auf verlorenem Posten, nehmen wir die Daten des Insignia OPC, 325 PS mit 435 NM. Der neue Audi S4 hat bereits 354 PS mit 500 Nm. Mercedes bietet Paroli mit dem C 43 AMG mit 367 PS und 520 NM, am BMW 340i mit 326 PS und 450 Nm wären wir noch am nächsten dran. Wir sprechen da aber noch von keinem RS, 63 AMG oder M3.
Heute müsste man den direkten Nachfolger des Lotus Omega in Australien suchen. Dort drüben baute Holden nach Aufgabe des Opel Omega einen eigenen Nachfolger namens Comodore. Aber auch einen würdigen Nachfolger des Senators hat man im Programm, der nennt sich Down Under Caprice. Das SS Model des Comodore hat dort ein 6,2 Liter V8 Triebwerk mit 415 PS und 570 Nm unter der Haube, wem das nicht reicht nimmt die HSV Variante Clubsport R8 LSA mit nunmehr 545 PS und gigantischen 670 NM dank Kompressor Aufladung. Reicht nicht? Kein Problem, HSV hat noch die Superscharfvariante namens GTS auf Lager, heisst 585 PS und abartige 740 NM. Und wer sich nun fragt was HSV überhaupt bedeutet, findet wohl bei Google einen deutschen Fussballverein, Gruss an meine Mutter. HSV bedeutet aber für Opel Kenner, Holden Special Vehicles. Da müssten dann schon ein RS 7 ran mit 560 PS und 700 NM, von Mercedes gibt es momentan noch keinen Gegner da das momentane Mittelklasse Spitzenmodel der E 43 AMG ist, BMW hat momentan auch noch keinen M5, daher nehmen wir das M6 Gran Coupé mit 560 PS und 680 NM.
Machen wir es kurz am Schluss, den Lotus Omega mit dem Insignia OPC zu vergleichen ist ein Witz. Der Lotus war und ist ein Über Opel der damals keinen Gegner hatte. Der Insignia ist ein sportliches Alltagsfahrzeug, mehr nicht. Ein Vergleich von Lotus zu einem GTS aus Down Under, ok. Aber auch dieser hätte heute seine Gegner bei den Powerlimousinen gefunden. Ich denke nicht das es in der heutigen Zeit noch irgendwelche Manager mit Eiern bei Opel/GM gibt die rein als Prestige einen Über Opel auf den Markt bringen, denn damit verdient man sicher kein Geld und dies ist ja heute wichtiger, darum ist nun Opel da wo sie sind. Und dies schreibt ein wirklicher Opel Freak. Und falls doch, bitte eine Stufe grösser als der Insignia, gerne auch als 4-Türiges Coupé a la A7, CLS oder Gran Coupé, als über Opel heute bitte mit ü 600 PS…

Baujahr
2009 -  1990 - 1991 1989 - 1992 1984 - 1991
Hersteller
Opel Opel Lotus (Opel) Ferrari
Typ
Insignia A OPC Evolution 500 Carlton (Omega) Testarossa
Neupreis DM
50'500.00 Euro (57'500.00 CHF) 95'000.00 (80'000.00 CHF) 125'000.00 (127'000.00 CHF) 260'000.00 (1991)
Motor
V6 24 Ventile Turbo R6 24 Ventile R6 24 Ventile BiTurbo V12 48 Ventile
Getriebe
Manuel 6 Gang Manuel 5 Gang Manuel 6 Gang Manuel 5 Gang
Hubraum
2792 2969 3637 4942
Bohrung x Hub
89 x 74,8 95 x 69,8 95,3 x 85
Leistung
239 KW / 325 PS bei 5250 U/min 169 KW / 230 PS bei 6700 U/min 277 KW / 377 PS bei 5200 U/min 287 KW / 390 PS bei 6300 U/min
Drehmoment
435 NM / 5250 U/min 280 NM / 3500 U/min 557 NM / 4200 U/min 474 NM / 4'500 U/min
Aufladung
Turbo XXX 2 wassergekühlte Garret Lader T 25 XXX
0-100 Km/h
6,0 7,5 5,3 (AMS) 5,6
0-200 Km/h


17,3 (AMS) 19,1
Höchstgeschwindigkeit
270 (Unlimited) 249 283 295
Leergewicht
1810 1465 1690 1510 Kg
Verbrauch
11,4 L 10,6 L 11,5 L 15,1 L
Tank
70 L 75 L 75 L 115 L
Räder vorne / hinten
8,5x20 / 8,5x20 8,0x18 / 8,0x18 8,5x17 / 9,5x17 8,0x16 / 10,0x16
Bereifung vorne
255/35 R 20 235/40 Z 18 235/45 Z 17 225/50 VR 16
Bereifung hinten
255/35 R 20 235/40 Z 18 265/40 Z 17 255/50 VR 16
Bremse vorne
355
330 310
Bremse hinten
315
300 310
Stückzahl

500 (19 CH / 20 A) 907 7249
Länge / Breite / Höhe
4842 / 1858 / 1498 4742 / 1775 / 1422 4768 / 1812 / 1435 4486 / 1976 / 1130
Radstand
2737 2730 2730 2550
Spurweite vorne / hinten
1587 / 1590 1462 / 1484 1488 / 1533 1530 / 1645












































































































































































 

Sonntag, 18. September 2016

Bestens vernetzter Abenteurer: Neuer Opel MOKKA X

Klein aber oho: Der neue Opel MOKKA X misst nicht einmal 4,28 Meter, hat aber zweifellos das Zeug, in puncto Kundenakzeptanz ganz groß anzukommen. Schließlich zählt der Vorgänger mit mehr als 600.000 Bestellungen europaweit seit dem Marktstart Ende 2012 zu den beliebtesten Fahrzeugen seiner Klasse. Dabei hat der kompakte SUV für Opel neue Kundenkreise erschlossen, die einen individuellen Charakter mit hochwertigem Design, starkem Antrieb und einem einzigartigen Technologie- und Vernetzungsangebot schätzen. Diese Tugenden setzt der neue MOKKA X konsequent fort.

Markante Optik: Kräftig, abenteuerlustig, stilvoll
Schon auf den ersten Blick kommt der MOKKA X noch kräftiger daher: Die überarbeitete Front entspricht der neuen Opel-Designphilosophie, was vor allem angesichts des flügelförmigen Kühlergrills und der LED-Leuchtengrafik mit prominentem Doppelschwingen-Motiv des Tagfahrlichts deutlich wird. Die gesamte Fahrzeugfront ist geprägt von sauber definierten Metalloberflächen mit hochwertiger Ausstrahlung. Der MOKKA X wirkt nun eine Spur breiter, solider und maskuliner. Passend dazu zeigen die LED-Heckleuchten (Serie bei AFL-LED-Scheinwerfern) ebenfalls das Doppelschwingen-Motiv. Auch die präzise modellierte Seitenansicht betont den athletischen Charakter des SUV. So zeichnet sich in der unteren Türhälfte eine Linie ab, die von der nach hinten aufsteigenden Sichelgrafik unterstrichen wird. Frische Karosseriefarben wie Safran Orange oder Lava Rot sind beim MOKKA X ebenfalls zu haben. Das gilt genauso für das ab Herbst bestellbare OPC Line-Paket – eine Option, die mit dynamischen Stoßfängern und Seitenschwellern optisch voll auf Sport setzt.
Auch die Innenraum-Designer haben den MOKKA X mit feiner Hand verbessert. Bestimmendes Element ist die an den neuen Opel Astra angelehnte Instrumententafel, die jetzt horizontal gegliedert ist. In der überarbeiteten Kommandozentrale wurden die Sieben- und Acht-Zoll-Farbtouchscreens der neuen Infotainment-Generation harmonisch eingebettet. Die sauber gezeichnete Einheit überzeugt mit einem eingängigen Bedienkonzept und bester Funktionalität. Berührungsempfindliche Oberflächen machen viele Tasten und Regler überflüssig. Auch die zentral angeordnete Instrumentenanzeige ist dank neuer, extra kontrastreicher 3,5-Zoll-Schwarzweiß- und 4,2-Zoll-Farbdisplays mit weißer LED-Hinterleuchtung besser ablesbar denn je.

So geht 4x4: Adaptiver Allradantrieb kombiniert mit neuer Sechsstufen-Automatik
Eine im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnete Stärke des Kompakt-SUV von Opel ist das auf Wunsch erhältliche adaptive 4x4-Antriebssystem, das schon dem bisherigen Modell in Deutschland zwei Mal den Titel „Allradauto des Jahres“ sicherte. Die AWD-Technologie mit elektromagnetischer Lamellenkupplung verteilt die Kraft je nach Fahrsituation stufenlos von verbrauchsschonenden 100 Prozent Frontantrieb auf bis zu jeweils 50:50 zwischen Vorder- und Hinterachse. Nach jedem Motorstart schaltet sich der 4x4-Antrieb kurzfristig zu, sobald der Fahrer das Kupplungspedal durchdrückt, um ein Durchdrehen der Räder beim Losfahren zu verhindern. Einmal unterwegs fließt alle Kraft in der Regel nach vorn – es sei denn, die Fahrbahn- und Traktionsverhältnisse verlangen eine andere Verteilung. Auf feuchter oder rutschiger Strecke leitet das System automatisch und für den Fahrer kaum bemerkbar das Drehmoment bedarfsgerecht um. Das geht blitzschnell, so dass auch dann, wenn ein Rad ein Schlagloch passiert oder über eine vereiste Stelle huscht, immer die bestmögliche Traktion zur Verfügung steht. Das gibt Sicherheit und steigert das Fahrvergnügen ungemein.
Den 4x4 Allradantrieb gibt es in Verbindung mit dem bewährten, 103 kW/140 PS starken 1.4 Turbo (Benzinverbrauch im NEFZ-Zyklus innerorts 8,3-8,21 l/100 km, außerorts 5,6-5,51 l/100 km, kombiniert 6,5-6.41 l/100 km, 152-1491 g/km CO2) und mit dem 1.6 CDTI, der 100 kW/136 PS ins Feld führt (Dieselverbrauch im NEFZ-Zyklus innerorts 5,2-5,01 l/100 km, außerorts 4,4-4,21 l/100 km, kombiniert 4,7-4,51 l/100 km, 124-1191 g/km CO2). Dabei kommt jeweils ein Sechsgang-Schaltgetriebe zum Einsatz.
Mit der Erweiterung des MOKKA X-Motorenangebots um den 1.4 Direct Injection Turbo mit 112 kW/152 PS (Kraftstoffverbrauch im NEFZ-Zyklus innerorts 7,9-7,81 l/100 km, außerorts 5,7-5,61 l/100 km, kombiniert 6,5-6,41 l/100 km, 150-1481 g/km CO2), der im neuen Astra debütierte, deckt Opel noch mehr Kundenbedürfnisse ab. Das Aggregat ist in Kombination mit Sechsstufen-Automatik und adaptivem Allradantrieb erhältlich.

Sicherheitsplus: AFL-LED-Scheinwerfer und hochmoderne Opel-Frontkamera
Neben der adaptiven 4x4-Technologie ist auch die Einführung der AFL-LED-Scheinwerfer (AFL = Adaptive Forward Lighting) im MOKKA X ein gutes Beispiel dafür, wie Opel einmal mehr das Versprechen umsetzt, innovative Technologien einem breiten Kundenkreis zugänglich zu machen. Das neue Lichtsystem passt den Leuchtstrahl automatisch der Fahrsituation an und fördert die bestmögliche Sicht auf die Strecke. Zum Repertoire zählen neun unterschiedliche Lichtfunktionen, vom Stadt- über das Landstraßenlicht bis hin zum Tourist-Modus für Reisen in Länder mit Linksverkehr. Das Voll-LED-System ersetzt das bisherige BiXenon-AFL+-Sicherheitslicht, was mehrere Vorteile mit sich bringt: Zum einen steigt die Wahrnehmungsqualität, da LEDs die Farben der angestrahlten Gegenstände natürlicher zeigen – ein Komfortgewinn fürs Auge. Zum anderen entfällt die Stellmechanik im Scheinwerfer. Dank des neuen, ebenso zuverlässigen wie langlebigen Systems reagiert der Lichtstrahl schneller und präziser auf die jeweilige Fahr- und Umgebungssituation. Darüber hinaus reduzieren die LED-Leuchtmittel den Stromverbrauch.
Dazu kommt die hochmoderne Opel-Frontkamera. Von der nun noch höheren Auflösung und der optimierten Bildverarbeitung profitieren alle angeschlossenen Assistenzsysteme wie etwa der Fernlichtassistent des AFL-LED-Lichtsystems. Der Verkehrsschildassistent des MOKKA X erkennt jetzt dank weiter verbesserter Kamera und optionaler Unterstützung durch das Navi, das die Verkehrssymbole an das On-Board-System sendet, mehr Hinweiszeichen. Der Abstandwarner ermittelt via Frontkamera kontinuierlich die Entfernung zum vorausfahrenden Fahrzeug und der Frontkollisionswarner alarmiert den Fahrer nun auch per LED-Anzeige. Nimmt der Abstand zum Vordermann unverhältnismäßig ab, werden rote LEDs in die Windschutzscheibe projiziert. Zusätzlich fordert ein Warnton den Fahrer zur (Voll‑)Bremsung auf. Der Spurassistent ist automatisch ab Geschwindigkeiten über 60 km/h in Bereitschaft und macht sich bei unbeabsichtigten Kursänderungen optisch und akustisch bemerkbar.

Bestvernetzt und höchst komfortabel: IntelliLink, Ergonomie-Sitze und Co.
Wie der neue Opel Astra hat auch der MOKKA X ab Marktstart den persönlichen Online- und Service-Assistenten Opel OnStar auf Wunsch an Bord. Dazu halten zwei Versionen des IntelliLink-Infotainment-Systems der jüngsten Generation Einzug in die Kompakt-SUV-Klasse. IntelliLink holt die Welt der Smartphones sowohl via Apple CarPlay als auch via Android Auto ins Fahrzeug.
Damit ist der neue MOKKA X nicht nur einer der bestvernetzten Kompakt-SUV, er ist auch einer der komfortabelsten Vertreter seiner Klasse. Wie im Gros der Opel-Modelle entfalten auch hier – einzigartig im Segment – die von der Aktion Gesunder Rücken e.V. getesteten und zertifizierten Ergonomie-Sitze ihre heilsame Wirkung. So fallen lange Reisen entspannter und selbst Ausflüge auf rauem Untergrund spürbar angenehmer aus. Ein weiteres Komfort-Highlight ist das Schließ- und Startsystem Keyless Open als angenehme Ergänzung der Fernbedienung. Ist der Schlüssel dabei, genügt es, die Kontaktfläche an einem der Türgriffe zu berühren, um sich Zugang zum Innen- oder Kofferraum zu verschaffen. Auch der Motorstart gelingt per Knopfdruck „wie von Zauberhand“.
Für die Fahrt auf der Erfolgsspur seines Vorgängers ist der neue MOKKA X als erwiesenes On-und-Off-Road-Talent also perfekt gerüstet. Mit dem erweiterten Antriebsangebot, den herausragenden Vernetzungsmöglichkeiten, bestem Komfort und neuem Look hat der Newcomer das Zeug, weitere Kunden für die Marke mit dem Blitz zu begeistern.





Reichweite über 400 Kilometer: Neuer Opel Ampera-e revolutioniert die Elektromobilität

Mit dem Opel Ampera-e ist das größte Handikap eines Elektroautos für jedermann Geschichte – die Angst aufgrund zu geringer Reichweite liegen zu bleiben. Nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ; der aktuelle Maßstab für Reichweitenvergleiche zwischen verschiedenen Fahrzeugen) kann der neue Stromer aus Rüsselsheim ohne Ladestopp die magische 400-Kilometer-Marke deutlich überbieten (elektrische Reichweite, gemessen basierend auf dem NEFZ in km: >400; vorläufiger Wert). Damit ist der kompakte Elektrowagen von Opel einsame Spitze in seinem Segment. Zum Vergleich: Der BMW i3 – optional ausgerüstet mit seiner großen 33 Kilowattstunden-Batterie – schafft gemäß NEFZ 300 Kilometer, der Nissan Leaf 250 Kilometer, der Renault Zoe 240 Kilometer und der VW e‑Golf 190 Kilometer. Mit mindestens 30 Prozent mehr Reichweite als der beste Mitbewerber revolutioniert der Opel Ampera-e die Elektromobilität. Naturgemäß weicht die maximale Reichweite im Alltag von den NEFZ-Werten ab. In der Praxis beeinflussen Faktoren wie die Streckenbeschaffenheit, Wetterbedingungen, der Fahrstil oder die Zuladung die Reichweite. Doch auch im Alltag spult der Opel Ampera-e bei durchschnittlichen Bedingungen souverän mehr als 300 Kilometer am Stück herunter. Der Newcomer feiert seine Weltpremiere auf der Mondial de l’Automobile, dem Pariser Automobilsalon (Publikumstage 1. bis 16. Oktober) in Halle 5-2 (Stand 501).
Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann zeigt sich von dem neuen Reichweiten-Champion begeistert: „Mit dem Ampera-e bringt Opel ein hundertprozentig alltagstaugliches Elektroauto auf den Markt. Es bietet eine große Reichweite und wird schon im Frühling nächsten Jahres erhältlich sein. Der Opel Ampera-e ist kein Öko-Luxus, kein Spielzeug, kein reiner Zweitwagen. Opel zeigt, dass dank innovativster Technologie Elektromobilität auch für ein viel breiteres Publikum erreichbar ist – Opel demokratisiert mit dem Ampera-e das Elektroauto.“
Neben der enormen Reichweite überzeugt der 4,17 Meter lange Ampera-e im Alltag mit Platz für fünf Passagiere und einem Kofferraumvolumen von 381 Litern, was klar über dem Durchschnitt für Fahrzeuge dieser Länge liegt. Möglich wird dieses großzügige Raumangebot durch die clevere Anordnung der zehn Batterie-Module. Das gesamte Paket befindet sich im Unterboden und passt sich optimal der Fahrzeugkontur an. So wird kein Platz verschenkt. Die Batterie mit einer Kapazität von 60 Kilowattstunden besteht aus insgesamt 288 Lithium-Ionen-Zellen und wurde von GM gemeinsam mit dem Entwicklungspartner LG Chem konstruiert.

Fahrspaß: Erst Sprinten und dann Energie zurückgewinnen
Der Opel Ampera-e begeistert mit seiner Antrittsstärke auf Sportwagenniveau. Für das elektrisierende Temperament des Opel-Newcomers ist das bereits aus dem Stand verfügbare maximale Drehmoment von 360 Newtonmeter verantwortlich. So gehören souveräne Ampelstarts oder Autobahnauffahrten zu den Paradedisziplinen des Opel Ampera-e. Von null auf Tempo 50 beschleunigt er in 3,2 Sekunden, der Zwischensprint beim Überholen von 80 auf 120 km/h gelingt in gerade einmal 4,5 Sekunden (vorläufige Angaben). Die Höchstgeschwindigkeit ist zu Gunsten der Reichweite elektronisch auf 150 km/h begrenzt. Die Leistung des Elektromotors entspricht 150 kW/204 PS.
Und der Ampera-e kann noch mehr: Der revolutionäre Stromer erlaubt ebenso lässiges, nahezu geräuschloses Dahingleiten und lädt darüber hinaus während der Fahrt seine Batterien auf. Dafür braucht der Fahrer im normalen „Drive“-Modus nur das (Gas-)Pedal zu lupfen. Im Schiebebetrieb rekuperiert der Ampera-e automatisch, gewinnt dabei über den Elektromotor – der zum Generator wird – Energie zurück. Wechselt der Fahrer in den „Low“-Modus, steigt die Bremswirkung des Motors und damit die Rekuperation. In einer dritten Stufe kann zusätzlich mit einer Wippe am Lenkrad manuell auf volle Energierückgewinnung geschaltet werden („Regen on Demand“). In den Modi „Low“ und „Low/Regen on demand“ ist das Schleppmoment so hoch, dass im normalen Verkehr nicht einmal mehr auf die Bremse getippt werden muss, um Geschwindigkeit bis zum Stillstand des Fahrzeugs abzubauen. So lässt sich der Ampera-e ausschließlich über das (Gas‑)Pedal sicher dirigieren (One Pedal Driving). Natürlich muss in Notsituationen weiterhin selbsttätig gebremst werden. Im dichten Stadtverkehr mit vielen Stop-and-go-Phasen kann der Fahrer die Reichweite mit „One Pedal Driving“ und entsprechend maximaler Rekuperation um bis zu fünf Prozent gegenüber dem „Drive“-Modus steigern – dies ergaben erste Prüfstandsimulationen.

Voll vernetzt: Mit Opel OnStar und Smartphone-Integration
Zu einem zukunftsfähigen Konzept gehört beste digitale Vernetzung. Der Ampera-e hat die jüngste Generation des IntelliLink-Infotainments genauso an Bord wie Opel OnStar – der preisgekrönte Online- und Serviceassistent bietet (abhängig vom jeweiligen Markt) mit seinem leistungsstarken WLAN-Hotspot Zugang für bis zu sieben mobile Endgeräte gleichzeitig. Die Apple CarPlay- und Android Auto-kompatiblen IntelliLink-Systeme holen die Welt der Smartphones in den Ampera-e, so dass die Passagiere auch vollen Zugriff auf ihre Lieblings-Musiktitel haben oder auf Wunsch Filme downloaden können.





Neuer Opel KARL ROCKS: Für den Einstieg in die wilde Welt der SUVs

Das perfekte Fahrzeug für die täglichen Herausforderungen des Großstadt-Dschungels? Sicherlich ein Kleinwagen. Was aber, wenn es ein Kleinwagen sein soll, der in seinem SUV-Look einfach gut aussieht und noch dazu mit Ausstattungs-Features aufwarten kann, die sonst nur in größeren und vor allem teureren Autos zu haben sind? Da kommt der neue Opel KARL ROCKS ins Spiel. Der abenteuerlustige Bruder des Opel KARL feiert seine Weltpremiere auf der Mondial de l’Automobile, dem Pariser Automobilsalon (1. bis 16. Oktober) in Halle 5-2 (Stand 501) und ist ab Ende des Jahres bestellbar.
Der neue wilde Kleine von Opel trägt viele Gene eines waschechten SUV in sich. Und wie ein Großer bringt er genau die Vorteile mit sich, die man mit dieser Fahrzeugklasse verbindet – etwa die erhöhte Sitzposition für bessere Sicht, einen leichteren Ein- und Ausstieg sowie erstklassige Vernetzungsmöglichkeiten. Darüber hinaus bietet der neue Opel KARL ROCKS all die praktischen Vorteile seines Zwillingsbruders KARL: fünf Türen, fünf Sitzplätze, kompakte Maße und bei Beladung bis unters Dach mehr als 1.000 Liter Ladevolumen. Kurzum, das ideale Auto für alle Großstädter. Wie der KARL präsentiert sich auch die rockige Version als durch und durch erwachsener Kleinwagen – nur nicht beim Preis: Hier bleibt er klein.
Schon das Design unterscheidet den KARL ROCKS deutlich von seinen Wettbewerbern im A-Segment, aber auch von seinem etwas zahmeren Bruder. Zum kernigen Äußeren tragen die silberne Dachreling und die robusten vorderen und hinteren Stoßfänger mit Unterfahrschutz-Elementen (vorne inklusive Nebelscheinwerfer) ebenso bei wie die schwarzen Einfassungen der Radhäuser und die exklusiven 15-Zoll-Leichtmetallräder in Bicolor-Optik. Den dynamischen Look verstärken die beiden ansteigenden Karosseriekanten, welche die typische Opel-Formensprache widerspiegeln und mit etwas Versatz parallel durch die Türgriffe vorn und hinten verlaufen. Ihren Schwung leiten die Sicken an den Fondtüren in die markanten Rückleuchten über. Details wie das leicht abfallende Dach nehmen optische Anleihen am KARL, verleihen dem KARL ROCKS aber dennoch einen ganz eigenen aerodynamisch-maskulinen Look.
18 Millimeter mehr Bodenfreiheit betonen den Offroad-Charme des KARL ROCKS; er macht auch abseits asphaltierter Straßen und gewohnter Pfade eine gute Figur und bügelt mit seinem komfortablen Chassis Unebenheiten einfach weg. Zugleich ermöglicht die erhöhte Karosserie einen leichteren Ein- und Ausstieg und sorgt für bessere Sicht im dichten Stadtverkehr genauso wie für schöne Ausblicke über Land.
Der Innenraum des KARL ROCKS hält, was das sportliche Außendesign verspricht. Zu den exklusiven Elementen zählen die Sitzpolster, deren Design an Honigwaben erinnert. Türverkleidungen und ein Hochglanz-Dekor für das serienmäßige Radio R 300 oder das optionale Radio R 4.0 IntelliLink-System unterstreichen das stilsichere Ambiente. Das Radio R 4.0 IntelliLink holt die Welt der Smartphones und mit Android Auto und Apple CarPlay auch viele Apps ins Auto. So können KARL ROCKS-Fahrer wahlweise über ihr Smartphone via Apple Maps oder Google Maps navigieren. Alternativ bietet das Navi 4.0 IntelliLink auch ein integriertes Navigationssystem. Dazu kommt auf Wunsch der persönliche Online- und Service-Assistent Opel OnStar, der den KARL ROCKS wie auch den KARL zum bestvernetzten Kleinwagen auf dem Markt macht.
Natürlich hat der KARL ROCKS neben gutem Aussehen auch innere Werte zu bieten. Er ist ebenso praktisch wie der Opel KARL. Fünf Türen ermöglichen den leichten Zugang zu Vorder- und Rücksitzen. Dank der fünf Sitze finden auch Familien in dem schicken Mini-SUV von Opel Platz. Mit Hilfe der im Verhältnis 40:60 umlegbaren Rücksitzlehne lässt sich der Laderaum bedarfsgerecht erweitern. Liegen die Lehnen komplett flach, stehen für die Beladung bis unters Dach bis zu 1.013 Liter Laderaumvolumen zur Verfügung.
Der neue Kleine kann nicht nur wild, er empfängt seine Passagiere mit all den Sicherheits- und Komfortmerkmalen, die schon den KARL auszeichnen. Der ab der Edition-Ausstattung serienmäßige City-Modus der geschwindigkeitsabhängigen Servolenkung macht das Rangieren im dichten Stadtverkehr auf Knopfdruck zum Kinderspiel. Vor unliebsamen Remplern beim Einparken schützt der Parkpilot. Er warnt per akustischem Signal beim Rückwärtsfahren vor Hindernissen. Für das richtige Tempo sorgt der Geschwindigkeitsregler mit Geschwindigkeitsbegrenzer – äußerst hilfreich im Stadtverkehr oder in Tempo-30-Zonen.